Zeitgleich mit der Erhebung der Gesamthochschule zur Universität am 1. April 1980 wurde Norbert Knopp nach Eichstätt berufen. Er vertrat dort das Fach Kunstgeschichte in seiner ganzen Breite – mit einem Schwerpunkt auf der frühen Neuzeit und dem Barock.
Norbert Knopp wurde am 23. Januar 1935 geboren. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er in München. Angeregt durch eine Vorlesung über Gartenkunst legte er 1964 an der Ludwig-Maximilians-Universität seine Doktorarbeit vor, die das Verhältnis von Architektur, Garten und Landschaft im Villenbau untersuchte. Die Habilitation – ebenfalls in München – folgte 1978. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem Arbeiten zur Architektur und zu den Bildwerken der Münchner Frauenkirche. Neben der Bildenden Kunst gehörte auch die Musik zu seinen Vorlieben. „Die Schönheit des Sichtbaren und Hörbaren“ – so war auch eine Festschrift zu seinen Ehren überschrieben. Im Jahr 2000 wurde Norbert Knopp emeritiert.
Am 4. August 2026 ist er verstorben. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.