Neue Pflichtmodule: Social Media, Datenjournalismus und Recherche
Durch veränderte Mediennutzungsgewohnheiten ist Journalismus stärker als zuvor auf Fremdplattformen präsent. Mit dem Modul „Social Media und Community“ wollen wir die Studierenden auf diese Realität vorbereiten. Es findet erstmals in diesem Sommersemester statt. In der heutigen Medienwelt muss Journalismus sich in der Konkurrenz um Aufmerksamkeit gegen nicht-journalistische Akteure durchsetzen. Dabei muss er seinen normativen Ansprüchen weiterhin gerecht werden und steigenden Anforderungen wie großen Mengen von Desinformation begegnen. Wir haben deswegen den Umgang mit Daten und sowie die Recherche gestärkt. Dazu gehören neue Module wie „Data Driven Storytelling“ (erstmal im Wintersemester 2026/27), „Recherche und Verifikation“ (erstmals Sommersemester 2028) genauso wie die festen Plätze für Langformen in etablierten Modulen.
Neue Plattform für die Eichstätter Journalistik
Bisher sind die journalistischen Inhalte, die im Bachelor- und Masterstudium entstehen, über verschiedene Orte verstreut. Auf einer neuen Website werden wir in Zukunft alle Inhalte aus der Journalistik an einem Ort bündeln. Redaktionell betreut wird die Website von Studierenden im letzten Studiensemester im Wahlmodul „Redaktion und Distribution”: Sie gestalten aus allen Produkten aus journalistischen Praxislehrveranstaltungen die Website, entwickeln dafür redaktionelle Strategien und setzen diese um. Das Modul ist eine Möglichkeit zur Vertiefung in der Redaktionsarbeit. Damit wird auch die jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt. Insbesondere im neuen Modul „Journalistisches Labor“ im vierten Semester werden kreative und recherchestarke Beiträge für die neue Plattform zugeliefert. Dabei sollen auch neue mediale Entwicklungen und Formate innovativ aufgegriffen werden. Das Labor ersetzt das bisherige Praxisprojekt „Einsteins“, greift die traditionellen „Einsteins“-Erfahrungen auf, bietet aber darüber hinaus einen flexibleren Rahmen.
Insgesamt wurde die Praxislehre mit der Reakkreditierung um 5 ECTS-Punkte gestärkt.