Im Gespräch ordnet Prof. Dr. Pechlaner aktuelle Entwicklungen im internationalen Tourismus ein und zeigte Beispiele auf wie Venedig, das nicht zuletzt durch Social Media enorm populär geworden ist, oder Barcelona, wo mangelnder Wohnraum nur eine der Folgen des Tourismus ist. Des Weiteren geht er sowohl auf ökologische, aber auch soziale und ökonomische Folgen von Tourismus und Overtourismus im Speziellen ein. Das Reiseverhalten hat sich innerhalb der letzten Jahrzehnte grundlegend verändert und auch die Corona-Pandemie hat dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Prof. Dr. Pechlaner ist zuversichtlich und sieht den Wunsch nach nachhaltigem Tourismus nicht nur auf Seiten der Gästenachfrage, sondern auch seitens der Tourismusbranche. Dabei macht er den Unterschied zwischen kurzfristigem Overcrowding und mittel- bis langfristigem Overtourism klar und betont, dass es bereits viele Maßnahmen und Tools zur Besucherlenkung gibt.
Insgesamt betont er, dass Overtourism nicht nur als Problem, sondern auch als Anlass für neue Ansätze in Destinationsentwicklung und Tourismusmanagement verstanden werden sollte.
Der Beitrag ist bis zum 18.05.2031 auf der Seite des WDR verfügbar: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/quarks/index.html