Studientag „Gute Lehre an der ThF“: Ein gemeinsamer Blick auf Lehren und Lernen

Am Freitag, dem 16. Januar 2026, fand an der Theologischen Fakultät der Studientag „Gute Lehre an der ThF“ statt. Die Veranstaltung richtete sich gleichermaßen an Lehrende und Studierende und bot einen strukturierten Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsame Perspektivbildung zur Weiterentwicklung von Lehren und Lernen an der Fakultät. 

Der Vormittag war durch zwei inhaltlich profilierte Impulse geprägt, die zentrale Entwicklungen der Hochschullehre aufgriffen. Nach der Begrüßung durch die Dekanin Prof. Dr. Katharina Karl eröffnete Dr. Michael Winklmann den Studientag mit dem Vortrag „KI und ihre konkreten Auswirkungen auf Lehr-, Lern- und Prüfungspraxis“. Als Mitarbeiter im Bereich der Religionspädagogik und mit umfangreicher Erfahrung aus der Hochschuldidaktik verband er konkrete Praxisbeispiele mit einer reflektierten Einordnung der Potenziale und Grenzen von KI im Kontext universitärer Lehre. Der Impuls stieß auf großes Interesse und mündete in eine engagierte Diskussion. 

Der zweite Impuls des Vormittags, „Aspekte guter Lehre – Perspektiven für die ThF“, wurde von Barbara Reitmeier, Geschäftsführerin der AKAST, gestaltet. Sie weitete die Perspektive bewusst über die lokale Situation hinaus und ordnete die Diskussion in übergreifende Entwicklungen und Trends auf Bundesebene ein. Da die AKAST für die Akkreditierung aller theologischen Magisterstudiengänge zuständig ist, konnten vergleichende Beobachtungen sowie strukturelle Herausforderungen aus dem gesamtdeutschen Kontext in die Reflexion einbezogen werden.

Als besonders produktiv wurde von vielen Teilnehmenden der Austausch in Kleingruppen am Nachmittag wahrgenommen. In einer Gruppe standen der Austausch zum Stand und zu Verbesserungen im digitalen Bachelor Katholische Theologie sowie Fragen digitaler Lehre im Mittelpunkt. Hier wurden Erfahrungen gebündelt, Herausforderungen benannt und Ansatzpunkte für Weiterentwicklungen diskutiert. 

Die zweite Teilgruppe bot einen offenen Austausch zwischen Studierenden sowie Absolventen und dem Fakultätsmanager Marco Kühnlein. In dieser Runde wurden konkrete organisatorische und studienbezogene Probleme angesprochen, für die sowohl kurzfristige als auch längerfristige Lösungen zu erarbeiten sind. Die Gespräche waren von einer spürbaren Atmosphäre des Wohlwollens geprägt. Gerade diese offene Gesprächskultur trug dazu bei, Anliegen klar zu benennen und zugleich realistische Perspektiven für ihre weitere Bearbeitung zu entwickeln.