Tagungsbericht zum Kolloquium "Corruptio optimi quae est pessima. Exploring Ivan Illich as a Theological Thinker"

Seit dem SoSe 2025 beschäftigt sich eine Gruppe von Forschenden am ZRKG verstärkt mit dem Leben, dem Werk und dem Denken des Philosophen und Theologen Ivan Illich (1926-2002). Auf Grundlage eines ersten gemeinsamen Seminartags zusammen mit externen Partnerinnen und Partnern, der am 2. Juni 2025 am ZRKG zum Themenkreis der Kulturkritik des Christentums bei Illich stattfand, wurde ein Sonderheft in der internationalen philosophischen Zeitschrift „Concordia“ zum einhundertsten Geburtstag von Ivan Illich veröffentlicht. Diesen Aktivitäten folgte nun vom 14. bis 16. Mai 2026 eine Beteiligung am Internationalen Theologischen Kolloquium „Corruptio optimi quae est pessima. Exploring Ivan Illich as a Theological Thinker“ am Päpstlichen Athenäum Sant’Anselmo und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Das Kolloquium befasste sich anlässlich des einhundertsten Geburtstags von Illich mit den verschiedenen theologischen Implikationen seines Denkens. Die drei Organisatorinnen – Isabella Bruckner (Rom/Freiburg - ZRKG), Gemma Serrano (Paris) und Anna Sjöberg (Uppsala) – wollten dabei Rezeptionskreise aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen in Rom zusammenbringen. Eine Publikation der Beiträge ist für 2027 geplant.

Das Sonderheft der Zeitschrift Concordia zu Ivan Illich finden Sie hier: https://verlag-mainz.de/concordia-internationale-zeitschrift-fuer-philosophie-90/
Einleitung und Inhaltsverzeichnis sind hier abrufbar.

Einen ausführlichen Bericht zum Kolloquium finden Sie hier.