Sie haben Fragen zu Praktika bzw. Berufseinstieg mit Behinderung/chronischer oder psychischer Erkrankung/ Neurodivergenz?
Hier finden Sie wichtige Informationen und Anlaufstellen.
Weltweit hat etwa eine von sechs Personen eine Behinderung, eine/r von vier Studierenden berichtet von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung.
Die meisten Behinderungen sind unsichtbar. In Deutschland sind alle privaten und öffentlichen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen verpflichtet, wenigstens fünf Prozent davon mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen (§SGB IX). Auf der Webseite von REHADAT finden Sie zahlreiche Informationen zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen.
Viele Studierende stellen sich diese Frage. Dies ist immer eine sehr individuelle Entscheidung und kommt auch auf die Art der Behinderung und auf den konkreten Job an.
Wichtig zu wissen ist, dass Bewerberinnen und Bewerber ihre Behinderung nicht offenlegen müssen, wenn diese für die Ausübung des Berufs keine Rolle spielt.
Hilfreich bei der Entscheidung kann der Selbsttest „Sag ich’s“ der Universität zu Köln sein.
Für den Bewerbungsprozess ist es empfehlenswert, sich mit den eigenen Stärken, Fähigkeiten und Werten auseinanderzusetzen und Arbeitgeber zu identifizieren, die dazu passen könnten. Bei längeren Lücken im Lebenslauf entscheiden Sie selbst, wie sehr Sie sich im Vorstellungsgespräch öffnen möchten, um darüber zu sprechen. Denken Sie daran, dass Sie z. B. auch bei ehrenamtlichen Tätigkeiten oder der Pflege von Familienangehörigen wertvolle Erfahrungen sammeln, die in der Arbeitswelt geschätzt werden.
Gerne unterstützt Sie die Karriereberatung der KU dabei, sich optimal auf den Bewerbungsprozess vorzubereiten.
myAbility fördert Studierende sowie Absolvent/-innen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen – sichtbar oder unsichtbar, physisch oder psychisch – oder Neurodivergenz und bietet Karrieretipps, Mustervorlagen, Erfolgsgeschichten, Webinare. Zudem stärkt und sensibilisiert myAbility für einen offenen Umgang mit Inklusion in Firmen und Organisationen.
Das myAbility Talent® Programm ist ein Karriereprogramm für Studierende und Akademiker/-innen mit Barrierefreiheits-Anforderungen. Für die Dauer eines Semesters profitieren die myAbility Talents von umfassenden Karriere-Coachings und vielfältigen Networking-Möglichkeiten mit Unternehmen und Organisationen, die eine Inklusionsstrategie verfolgen und qualifizierte Personen persönlich kennenlernen möchten.
myAbility stellt in einem eigenen inklusiven Job-Portal reguläre Stellen von Firmen und Organisationen vor, die sich für barrierefreie Arbeitsbedingungen einsetzen und die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ausdrücklich begrüßen. Um regelmäßig über aktuelle Neuigkeiten, Events sowie Stellenanzeigen in der eigenen Region informiert zu bleiben, können Sie einen kostenlosen Newsletter abonnieren.
Folgende Angebote können Menschen mit Schwerbehinderung über den Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker der Bundesagentur für Arbeit wahrnehmen:
Das „Inklusive Expert*innen Netzwerk (iXNet)“ ist ein digitales Angebot des Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker/-innen der Bundesagentur für Arbeit.
Sie finden z. B. Podcasts und Videos rund um die Themen Inklusion in Studium und Beruf sowie Vernetzungs- und Austauschformate.
Der KI-Chat "Ariadne" von REHADAT Talentplus bietet ein umfassendes digitales Informationsangebot zu beruflicher Inklusion. Durch die KI-Suchassistentin können Fragen zu rechtlichen Grundlagen, Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen beantwortet werden. Insbesondere für Studierende, die sich auf den Übergang vom Studium in den Beruf vorbereiten, kann dieses Angebot wertvolle Informationen liefern. Die KI-Suchassistentin greift ausschließlich auf geprüfte und verifizierte Inhalte der REHADAT-Webseiten zurück, um Transparenz und Verlässlichkeit zu gewährleisten.
Benutzer können ihre Fragen in Form von Stichworten oder ganzen Sätzen stellen, zum Beispiel zu Themen wie Förderleistungen oder dem Schwerbehindertenausweis.
Durch diesen niedrigschwelligen Zugang zu komplexen Themen kann eine erste Orientierung und Unterstützung angeboten werden.
Das Angebot ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar, was es zu einem einfachen und zugänglichen Informationsdienst macht.