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68. Arbeitstagung des Finanzwissenschaftlichen Ausschusses in Ingolstadt

Ende April fand die 68. Arbeitstagung des Finanzwissenschaftlichen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik e.V. an der WFI - Ingolstadt School of Management der KU statt. Über 30 Finanzwissenschafts-Professorinnen und -Professoren aus dem deutschsprachigen Raum waren in Ingolstadt zu Gast.

„Für mich war es eine große Freude, meinen Kolleginnen und Kollegen meinen Tätigkeitsort zu zeigen – und gemeinsam zwei Tage mit spannenden wissenschaftlichen Beiträgen und intensiven Diskussionen bei bestem Wetter zu verbringen“, beschreibt Gastgeberin Prof. Dr. Dominika Langenmayr, Lehrstuhlinhaberin für Volkswirtschaftslehre, insb. Finanzwissenschaft, ihren Eindruck von der Tagung. Das Programm war inhaltlich breit und aktuell: Es ging unter anderem um Erbschaftsteuer, Transferentzugsraten, Mietregulierung, Ehegattenbesteuerung, Rentenreformen und Elterngeld. 

Im Rahmen der Tagung wurden außerdem zwei Dissertationen ausgezeichnet. Der Doktorandenpreis ging an Daniel Weishaar, Universität zu Köln, für seine Dissertation "Essays in Public Economics: Multidimensional Inequalities, Fairness Preferences, and Policy Instruments." Der Dissertationspreis wurde in diesem Jahr erstmals vergeben. Er würdigt herausragende Arbeiten im Bereich Finanzwissenschaft, die 2025 erfolgreich an einer Hochschule in DACH abgeschlossen wurden. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert, finanziert vom BDA, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Außerdem wurde Emanuel Hansen, Ludwig-Maximilians-Universität München, für seine Dissertation „Pareto-improving tax reforms and the Earned Income Tax Credit“ mit dem Schmölders-Preis ausgezeichnet. Die Schmölders Stiftung für Verhaltensforschung im Wirtschaftsleben hat den Schmölders-Preis mit 3.000 EUR dotiert. Der Preis wird von den ständigen Feldausschüssen Wirtschaftsgeschichte, Sozialwissenschaften und öffentliche Ökonomie verliehen.