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AKTUELLES


KCID-Fachtagung "The Concept of Violence and the Concept of Just War in Judaism, Christianity and Islam", 18.-20.09.0019, Erlangen

"Key Concepts in Interreligious Discourses" freut sich, die nächste Konferenz unserer "Archäologie des Wissens" zu religiösen Schlüsselbegriffen ankündigen zu können. Von Mittwoch, den 18.09. bis Freitag, den 20.09. werden namhafte Forscher sich der Begriffe "Gewalt" und "Gerechter Krieg" in den Weltreligionen annehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: ariadne.papageorgiou(at)fau.de

 

Das Programm der Tagung liest sich wie folgt:

 

Mittwoch, 18.09.2019:

14 Uhr: Begrüßung, Prof. Dr. Georges Tamer, Chair of Oriental Philology and Islamic Studies, FAU Erlangen-Nürnberg

14.15-15.15 Uhr: "The Concept of Violence in Judaism", Prof. Dr. Reuven Firestone, Regenstein Professor in Medieval Judaism and Islam, Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion, Los Angeles

15.15-16.15 Uhr: "The Concept of Violence in Christianity", Prof. Dr. Rubén Rodriguez, Systematic Theology Center for International Studies, Saint Louis University

16.15-16.45 Uhr: Kaffeepause

16.45-17.45 Uhr: "The Concept of Violence in Islam", Prof. Dr. Patrice Brodeur, Institute of Religious Studies, University of Montreal

 

Donnerstag, 19.09.2019

9.00-12-30 Uhr: Abschlussdiskussion

14.00-15-00 Uhr: "The Concept of Just War in Judaism", Rabbi Daniel Polish, Ph.D., Spiritual Leader of the Congregation Shir Chadash, New York

15.00-16.00 Uhr: "The Concept of Just War in Christianity", Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven, Direktor des Instituts für Theologie und Frieden, Hamburg

16.00-16.30 Uhr: Kaffeepause

16.30-17.30 Uhr "The Concept of Just War in Islam", Prof. Dr. Suleiman Ali Mourad, Professor of Religion, Smith College, Northhampton (MA)

 

19.30-21.00 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion, "Religionen: Brand- oder Friedensstifter? Konfliktpotential in Judentum, Christentum und Islam"

TeilnehmerInnen:

Prof, Dr. Bettina Koch, Virginia Polytechnic Institute und State University

Prof. Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven, Direktor des Instituts für Theologie und Frieden, Hamburg

Prof. em. Dr. Jürgen Gebhardt, FAU Erlangen-Nürnberg

 

Freitag, 20.09.2019

9.00-12.30 Uhr: Abschlussdiskussion


Erste Eichstätter Fachkonferenz "The Concept of Body & the Concept of Soul in Judaism, Christianity and Islam"

Mit großer Freude lädt "Key Concepts in Interreligious Discourses" zur ersten "Eichstätter" Ausgabe der KCID-Fachtagungen an die Altmühl. Zwischen 26.06. und 28.06.2019 werden sich renommierte, internationale Experten mit den Begriffen "Körper" und "Seele" in den großen, monotheistischen Weltreligionen befassen.

Einen detaillierten Flyer finden Sie hier

 

 


Konferenz "The Concept of Person & the Concept of Sexuality in Judaism, Christianity and Islam"

Ausführliches Programm als pdf


13.12.2018: KCID-Festakt zur Kooperation zwischen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

zum Plakat

Festrede: 

Prof. Dr. Dr. hc Stefan Schreiner

Titel: „… damit ihr einander kennen und verstehen lernt“ – Aufgabe und Sinn jüdisch-muslimisch-christlicher Gespräche in der heutigen Zeit

Zeit: 18:30 Uhr

Ort: Senatssaal im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen

 zur Facebookveranstaltung

Anmeldung bitte bei ariadne.papageorgiou(at)fau.dekatja.thoerner(at)fau.de oder fabian.schmidmeier(at)fau.de


12. bis 14.12.2018:KCID-Konferenz „The Concept of History and The Concept of Time in Judaism, Christianity and Islam“ in Erlangen

 

Das Programm als PDF

zur Facebookveranstaltung

Anmeldung bitte bei ariadne.papageorgiou(at)fau.dekatja.thoerner(at)fau.de oder fabian.schmidmeier(at)fau.de


Können wir Gott um etwas bitten?

Ist Gott allmächtig, allwissend, allgütig und unveränderlich? Darf er gar als Person angesehen werden oder ist er der ganz andere? Ist er von der Welt getrennt oder erhält er sie und greift lenkend in sie ein? Kontrovers diskutierte Fragen, die vor allem beim Bittgebet aufbrechen. Das Buch bringt philosophische, naturwissenschaftliche sowie theologische Einwände gegen das Bittgebet zur Sprache und sucht nach seiner rationalen Verantwortung. Dabei werden zugleich die Fragen des Theismus behandelt und Gottesvorstellungen kritisch durchleuchtet.

>> Weitere Informationen


"Key Concepts in Interreligious Discourses": Neue Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Im Interesse gegenseitiger Verständigung von Judentum, Christentum und Islam wollen der Lehrstuhl für Fundamentaltheologie (Prof. Dr. Christoph Böttigheimer) der Katholischen Universität Eichstätt und der Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft(Prof. Dr. Georges Tamer) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die theoretischen Wurzeln dieser Religionsgemeinschaften gemeinsam tiefer ergründen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung  wurde am Donnerstag beim Dies theologicus der KU unterzeichnet. Zudem möchte sich das Projekt nun breiter aufstellen. Ziel ist nunmehr nicht nur die Schaffung der wissenschaftlichen Grundlage für einen interreligiösen Dialog, sondern auch die Wissenschaft stärker in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Dafür möchte KCID die Ergebnisse in unterschiedlichen Formaten aufbereiten, stärker im Bereich Social Media aktiv werden und insbesondere auf Deutsch und Arabisch im Bereich der Flüchtlings- und Integrationsarbeit unterstützen. Aus diesem Grund wurde das Projekt nun zu einer Forschungseinheit mit dem Titel Key Concepts in Interreligious Discourses – KCID umgestaltet.

„Angesichts weltweit zunehmender religiös motivierter Gewalt sowie des Zustroms mehrheitlich muslimischer Flüchtlinge nach Europa kommt dem interreligiösen Dialog eine nahezu existenzielle Bedeutung im Hinblick auf das friedliche Zusammenleben in weiten Teilen der Welt zu“, erklären Tamer und Böttigheimer. Nur durch die genaue Kenntnis der zentralen Ideen der jeweiligen Religionen könne eine objektive und wirksame interreligiöse Verständigung gelingen.

Die beiden Wissenschaftler wollen in den kommenden drei Jahren Experten über mehrere Fachtagungen versammeln und die Ergebnisse anschließend in einer Buchreihe veröffentlichen. Indem die Forscherinnen und Forscher die drei monotheistischen Religionen nicht isoliert, sondern in ihrer historisch gewachsenen gegenseitigen Interaktion untersuchen, greifen sie Leitfragen der gegenwärtigen interreligiösen Forschung auf. Durch das Erschließen von Kernkonzepten der drei verwandten monotheistischen Religionen soll sowohl das Verbindende als auch das Besondere jeder dieser Religionsgemeinschaften diskursiv herausgearbeitet und der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Diese Vermittlung fundierten Wissens steht im Dienste der Stärkung der Akzeptanz des jeweils kulturell und religiös Anderen“, erklären Böttigheimer und Tamer.