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Neuerscheinung

Der erste Band, der in der Reihe „Konzeptionen des Unendlichen – eine europäische Kulturkonstante?“ erscheint, thematisiert den Begriff der Unendlichkeit aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Die Konturen der Unendlichkeit als eines Begriffes, der historisch, systematisch und ästhetisch zu denken gibt, sollen dabei nachgezeichnet werden. Zunächst verortet im Bereich der Mathematik, haben sich Menschen seit der Antike unaufhörlich um ein Verständnis von Unendlichkeit bemüht. Als grundlegend erweisen sich Fragen nach einer adäquaten Denkweise der Unendlichkeit sowie nach Sprachmöglichkeiten über das Unendliche. Bleibt die Unendlichkeit nicht notwendig jeder begrifflichen Erfassung entzogen? Wie ließe sich Unendlichkeit dann aber thematisieren? Gibt es andere Zugangsweisen zum Unendlichen als im Modus unentwegter Negation? Lässt sich Unendlichkeit konstruieren, und wenn ja, wie? Ist es überhaupt zulässig von der Unendlichkeit im Singular zu sprechen, oder gibt es nicht eine Vielzahl von Unendlichkeiten?


Die Herausgeber:
Christoph Böttigheimer, seit 2002 Ordinarius für Fundamentaltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Zahlreiche Veröffentlichungen zu fundamentaltheologischen, ökumenischen und kirchenpolitischen Fragestellungen. 
René Dausner, geb. 1975, Privatdozent an der KU Eichstätt, im SoSe 2017 und WiSe 2017/18 Lehrstuhlvertretung für Systematische Theologie an der TU Dresden. Mitglied im Gesprächskreis „Juden und Christen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).


Der Beitrag des Glaubens zur Persönlichkeitsbildung

Bedingungslos anerkannt 

Der Beitrag des Glaubens zur Persönlichkeitsbildung

Der Mensch ist zeitlebens herausgefordert, seine individuelle Persönlichkeit auszubilden. Dabei kommt auch dem christlichen Glauben eine entscheidende Funktion zu. Doch worin liegt dieser Beitrag? Das Buch geht dieser Frage anhand der Kategorie der Anerkennung nach. Es zeigt, dass es sich bei der christlichen Religion in erster Linie um eine Heilsreligion handelt und die göttliche Heilszusage die individuelle Persönlichkeit nachhaltig prägen kann. Dieses Heil lässt sich mithilfe des Anerkennungsdenkens anschaulich erschließen. Zudem können mit seiner Hilfe zentrale christliche Glaubensinhalte auf verständlichere Weise vermittelt werden, als dies durch traditionelle, inzwischen aber äußerst schwierig gewordene Begriffe wie „Opfer“, „Stellvertretung“ oder „Sühne“ heute noch geschehen kann.

„Im Sinne der Verheißung von Glück und Erfüllung leistet der christliche Glaube einen zentralen Beitrag zu einer umfassenden gelingenden Persönlichkeitsbildung. Worin dieser Beitrag genau besteht, das ist die diesem Band zugrundeliegende Fragestellung, die … unter zweierlei Perspektiven angegangen wird: Worin besteht das Heil, das der christliche Glaube der menschlichen Person verheißt, und wie erlangt der sündige Mensch Anteil an diesem Heil?“ (Aus dem Vorwort)

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Verlag Herder1. Auflage 2018Gebunden mit Schutzumschlag232 SeitenISBN: 978-3-451-38078-5

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Neuerscheinung: Die spanische Übersetzung von "Das Konzil 'eröffnen'"

Nach der französischen folgt die spanische Übersetzung von

Das Konzil "eröffnen"

Das Zweite Vatikanische Konzil wurde am 8. Dezember 1965 feierlich beendet. 50 Jahre danach – im Jahr 2015 – fanden zwei internationale Kongresse in Paris und in München statt.

Mit der soeben erschienen spanischen Ausgabe werden die Ergebnisse des Münchner Kongresses für einen weiteren Sprachraum dokumentiert. Im Zentrum stehen die Heraus­forderungen und Zukunftsperspektiven des Zweiten Vatikanums vor dem Hintergrund der bereits erfolgten, intensiven Rezeption.

Herausgegeben von

Christoph Böttigheimer

René Dausner

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