Die Heuneburg, der keltische Fürstensitz hoch über der Donau, zählt zu den bedeutendsten frühkeltischen Siedlungszentren nördlich der Alpen. Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe und Leiter der Bodendenkmalpflege am Landesamt für Denkmalpflege in Baden-Württemberg sowie ausgewiesener Experter für die Heuneburg, präsentiert im Vortrag die neuesten Erkenntnisse aus den archäologischen Forschungen. Durch moderne Untersuchungsmethoden, insbesondere geophysikalische Prospektionen, konnten die Dimensionen und die Bedeutung des Fundplatzes noch umfassender erschlossen werden, darunter der monumentale Torbau, die Außensiedlung und die reichen Fürstengräber.
Der Beitrag ist Teil des Workshops „Monument(al) Clay“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, organisiert von Nadin Burkhardt (KU Eichstätt-Ingolstadt) und Louis Nebelsick (UKSW Warszawa). Der Workshop dient der Auseinandersetzung mit der Vielfalt antiker Lehmbauweisen und ihrer architektonischen, technischen und kulturellen Bedeutung. Die Befestigung der Heuneburg mit für diese Region einzigartiger Lehmziegelbauweise nimmt hier eine herausragende Stellung ein.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
(Aushang)