Zentralbibliothek

Gebäude Universitätsallee / Zentralbibliothek

Zentralbibliothek
Adresse

Universitätsallee 1
85072 Eichstätt

 

Einrichtungen
  • Zentralbibliothek
  • Direktion Bibliothek
  • Lesesaal, Ortsausleihe
  • Sprachenzentrum
  • Sprachlabor, Fotolabor
  • Dekanat und Büros der SLF
  • Dekanat und Büros der GGF

Gebäudeinfos

Zentralbibliothek

Architekt:  Professor Dr. h.c. Günter Behnisch, Büro Behnisch & Partner
Bauzeit:    1984-1987

Literatur:

  • Bonnin, Richard: Die neue Zentralbibliothek der Katholischen Universität Eichstätt. In: Bibliotheksforum Bayern 16 (1988), S. 279-292.
  • Katholische Universität Eichstätt, Universitätsbibliothek Eichstätt / Hrsg.: Christian Kandzia. - Stuttgart 1988.

Der Entwurf ist als 1. Preis aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen. Der Flachbau in Stahlskelettkonstruktion ist geprägt von einem zentralen Hallenraum mit verschiedenen Ebenen und Treppenverbindungen und den sich daraus entwickelnden Gebäudeflügeln. Neben der Farbgestaltung wurde das Thema Licht schwerpunktmäßig in die Gesamtplanung miteinbezogen.

Zum weiteren Ausbau der Gesamthochschule Eichstätt sind eine Zentral- und eine Fachbereichsbibliothek, Dozentenzimmer sowie Verkehrserschließung und Parkflächen vorgesehen.

Die Baumassen sind funktional an die bestehenden Gebäude der Hochschule anzubinden und sollen dem architektonischen Anspruch des historischen Stadtbildes gerecht werden. Über den bestehenden Zielkonflikt - nicht wünschenswerte Verdichtung der Bebauung auf dem Hochschulgelände und weitgehende Freihaltung der Auenlandschaft der Altmühl - setzen sich alle Preisträger hinweg, indem sie die neuen Baumassen von der ehemaligen Pädagogischen Hochschule abrücken und in südoestlicher Richtung in die Auenlandschaft setzen. Der Entwurf des 1. Preisträgers überzeugt u.a. durch einen Baukörper mit hohem Gestalt- und Erlebniswert. (mz)

Die Stiftung Kirchliche Gesamthochschule Eichstätt beabsichtigt den Neubau von Bibliotheks- und Fachbereichseinrichtungen. Dem Verfasser dieses Wettbewerbsentwurfs gelingt es, einen Baukörper von beachtlicher Erlebnisqualität frei in die Landschaft zu setzen, ohne daß dieses als Abriegelung dieser Landschaft empfunden wird. Ferner zeichnet sich die Arbeit durch einen wohlorganisierten Grundriß und durch ein differenziertes Raumangebot von großem Gestalt- und Milieuwert aus. (-y-)

Trotz der formalen Auflösung in Einzelteile herrscht eine der Welt immanente formale Ordnung, so daß es nur scheinbar dem Zufall überlassen bleibt, wie sich das Einzelne zum Ganzen und das Ganze zum Einzelnen verhält. Hinter dem Bau mit vorwiegend vorfabrizierten Teilen steht die Idee der Dekonstruktion formaler Ordnungsprinzipien. Zahlreiche Gestaltungsmerkmale treffen zusammen, die unterschiedlichen Nutzungsbereichen zugehören. Die Harmonie liegt in der Tatsache, daß jede Einzelgestalt sich selber sein darf. Vor allem der Hallenraum zwischen 2 Gebäudeflügeln der Seminarräume wird auf diese Weise interessant. (ba)

Aus: archINFORM - http://www.archinform.de/projekte/1338.htm