FAZ-Ranking: Prof. Langenmayr zählt zu Top 100 der deutschen Ökonominnen und Ökonomen

Prof. Dr. Dominika Langenmayr
Prof. Dr. Dominika Langenmayr

Gerade in Corona-Zeiten bedarf es der Orientierung auf wissenschaftlicher Grundlage. Entsprechend gefragt ist deshalb auch das Urteil von Wirtschaftsexpertinnen und –experten: Welche Folgen haben die Corona-Maßnahmen für Unternehmen und Volkswirtschaft? Welche Werkzeuge kann der Staat einsetzen, um neue Perspektiven zu schaffen? Prof. Dr. Dominika Langenmayr, Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), gibt Impulse zu solchen Fragestellungen. Deshalb gehört sie in einem jährlich erscheinenden Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) nun zu den Top 100 der deutschen Ökonominnen und Ökonomen. Bei einer Rangliste der F.A.Z. speziell zur Leistung von Frauen in der Ökonomie zählte Langenmayr bereits im vergangenen Jahr zu den einflussreichsten Wissenschaftlerinnen in Deutschland.

Ein besonderes Forschungsinteresse von Professorin Langenmayr liegt unter anderem in internationalen Aspekten von Besteuerung – wie etwa Strategien der Steuervermeidung multinationaler Unternehmen, dem generellen Einfluss von Steuern auf Unternehmensentscheidungen, Fragen von Steuern und Gerechtigkeit sowie sogenannte Steueroasen. Sie ist Sprecherin des im Oktober gegründeten „KU Research Institute for Taxation“ an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt der KU. Zusammen mit dem stellvertretenden Sprecher dieses Institutes, Prof. Dr. Reinald Koch (Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) veröffentlichte Langenmayr bereits im März dieses Jahres eine Stellungnahme zu steuerlichen Maßnahmen angesichts der Corona-Krise. Darin plädierten Langenmayr und Koch für konkrete Schritte – wie einen höheren Verlustrücktrag, Anpassungen der internationalen Verlustrechnung und eine Aussetzung der Zinsschranke.

Wie im vergangenen Jahr erhob die F.A.Z. die Daten in Zusammenarbeit mit dem Medienanalyse-Unternehmen Unicepta, dem Verein für wissenschaftliche Politikberatung Econwatch, der Universität Düsseldorf, dem ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, der Ökonomie-Website Makronom und dem Wissenschaftsverlag Elsevier. Der Wissenschaftseinfluss macht die Hälfte der Punkte aus, die andere Hälfte teilen sich Medien, Politik und Social Media.

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