Lateinamerika in Bewegung: Prof. Dr. Benjamin Loy – Dramas of Remembrance

Welche Rolle spielen populärer Realismus, Kitsch und moralische Affekte in der lateinamerikanischen Erinnerungsliteratur der Gegenwart? Im Rahmen der Vortragsreihe „Lateinamerika in Bewegung“ spricht Prof. Dr. Benjamin Loy (LMU München) über diese Zusammenhänge in seinem Vortrag „Dramas of Remembrance: Popular Realism, Kitsch, and Moral Affects in Contemporary Latin American Memory Fiction“.

Dramas of Remembrance: Popular Realism, Kitsch, and Moral Affects in Contemporary Latin American Memory Fiction

Im Rahmen der Vortragsreihe „Lateinamerika in Bewegung“ begrüßt das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) Prof. Dr. Benjamin Loy von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Erinnerung, populärem Realismus, Kitsch und moralischen Affekten in der zeitgenössischen lateinamerikanischen Literatur. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese ästhetischen Kategorien mit literarischen Darstellungen von Erinnerung verbunden sind.

Über den Referenten

Benjamin Loy ist Professor für Romanische Philologie an der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der lateinamerikanischen, französischen und spanischen Literatur sowie im Film von der Moderne bis zur Gegenwart.

Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde er unter anderem mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Kurt-Ringger-Preis der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur ausgezeichnet. Darüber hinaus schreibt er für verschiedene Medien über Literatur, Theater und Kultur und ist als literarischer Übersetzer und Herausgeber lateinamerikanischer Literatur tätig.

Veranstaltungsinformationen

  • Dienstag, 24. November 2026
  • 18:00–19:30 Uhr
  • Raum DP8-102, Domplatz 8, Eichstätt

Veranstalter: Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS), Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.