Vom 23. September bis 08. Oktober 2023 unternahm der Französischlektor Philippe Chesser mit fünf Studierenden eine Exkursion nach Südfrankreich, die inhaltlich an das Modul Landeskunde/Kulturwissenschaft und Sprechfertigkeit II anknüpfte.
Die Städte Narbonne, Carcassonne, Toulouse und Perpignan waren wichtige Stationen der Exkursion, ebenso wie der Besuch von vier Katharer-Burgen in den Corbières, wo die Studierenden einen Einblick in den Kreuzzug gegen die Albigenser und die Einverleibung deren Lehnsgütern gewinnen konnten. Nicht zuletzt konnten die Studierenden sich ein Bild von der „zentralistischen Globalplanung“ des französischen Staates in der heutigen Zeit am Beispiel der touristischen Erschließung der Küstenlandschaft machen.
Vom 01. bis 16. April 2023 unternahm die Englischlektorin Bobbi Reimann mit 18 Studierenden eine Exkursion in die USA, um sich im Rahmen des Moduls Landeskunde/Kulturwissenschaft und Sprechfertigkeit I von historischen und aktuellen gesellschaftspolitischen Gegebenheiten vor Ort ein Bild zu machen. Auf ihrer Reise haben sie die Städte Chicago, New York City und Washington DC kennengelernt. Ein Höhepunkt der Exkursion war der Besuch der Partneruniversität Catholic University of America in Washington DC, wo die Studierenden einen Einblick in den Alltag amerikanischer Collegestudierende gewinnen konnten, unter anderem indem sie an einer Univorlesung teilnahmen und sich mit amerikanischen Studierenden 1:1 austauschen konnten.
Zoom-Vortrag (auf Französisch) von Pascale Hugues, Journalistin und Schriftstellerin, am 4. Juli 2022
Pascale Hugues wurde in Straßburg geboren und lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Sie ist Deutschlandkorrespondentin der Wochenzeitung Le Point. Im Tagesspiegel veröffentlicht sie regelmäßig die Kolumne Mein Berlin.
Als Schriftstellerin hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, darunter Deutsches Glück, le Bonheur allemand, Reportagen (DVA 1999) und Deutschland à la française (Rowohlt 2017), in denen sie einen scharfen und humorvollen Blick auf die kulturellen Eigenheiten der französischen und deutschen Gesellschaft wirft. Ihr journalistisches und literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u. a. mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis, der 2002 vom Deutsch-Französischen Jugendwerk verliehen wurde).
Ihr Vortrag ist Teil des Französischmoduls des Sprachenzentrums der KU, „Kommunikative Kompetenz im interkulturellen Kontext". Sie wird uns von ihren interkulturellen Erfahrungen auf beiden Seiten des Rheins berichten und auf die Unterschiede zwischen der deutschen und französischen Identität hinweisen, die Laurent Fabius im Mai 2012 in den Fernsehnachrichten von France 2 zu der Aussage veranlassten: „Les Allemands ne sont pas des Français qui parlent allemand" (Die Deutschen sind keine Franzosen, die Deutsch sprechen)!
Im April 2022 fand eine 10-tägige Exkursion nach Barcelona und Umgebung statt, die das Modul „Landeskunde/Kulturwissenschaft II“ vom WS 20/21 mit dem Titel „España: Autonomías con lengua propia" ergänzte. Besichtigt wurden kulturelle Sehenswürdigkeiten der Städte Barcelona und Terrassa und Kulturstätten der Region (z.B. das Kloster Montserrat, das Dorf Calella de Palafrugell an der Costa Brava sowie die Sektkellerei Cavas Freixenet, u.a.). Darüber hinaus hatte die Gruppe zahlreiche Möglichkeiten, sich mit katalanischen Studierenden über aktuelle Themen der Politik und Gesellschaft in Katalonien auszutauschen. Einer der Höhepunkte war ein offizieller Empfang mit Führung an der Universitat Politècnica de Catalunya (Campus Terrassa). Durchgeführt wurde die Exkursion von Mercedes Colomer, Lektorin für Spanisch des Sprachenzentrums.
Im Rahmen des Moduls Landeskunde/Kulturwissenschaft und Sprechfertigkeit II, haben die Spanischdozentinnen Carolin Apfel und Anieska Mayea von Rimscha, selbst Kubanerin, von 18. Februar bis 11. März 2020 eine Exkursion nach Kuba unternommen. 13 Studierende, begleitet von drei Dozentinnen des Sprachenzentrums, haben bei der Exkursion auf ihrer dreiwöchigen Rundreise von Havanna über Camagüey, Baracoa, Santiago de Cuba, Bayamo, Trinidad, Santa Clara und Viñales die beeindruckende Insel sehr intensiv kennengelernt und Bekanntschaft mit der außergewöhnlichen Gastfreundschaft der Kubaner gemacht. Außerdem hat die Gruppe mehrere Universitäten besucht und dabei in Vorträgen viel über die Geschichte der Insel erfahren, sei es über die Bedeutung kolonialer Städte und ihrer Architektur, über das Zuckerrohr und Sklavenarbeit oder über die musikalische Wiege des klassischen ‚son cubano‘ bis hin zu den politischen Ikonen des Sozialismus und ihren historischen Stätten. Höhepunkt der Reise war sicherlich, dass die Urkunde des Partnerschaftsabkommens zwischen der KU und der 'Universidad Central Marta Abreu de las Villas' in Santa Clara persönlich überreicht werden konnte.