Informationen zu Dienstreisen

Sowohl die Hochschulleitung als auch die Personalabteilung hat vermehrt Nachfragen erreicht, inwiefern in begründeten Ausnahmen trotz der momentanen Corona-Pandemie einzelne Dienstreisen und Forschungsreisen möglich sind. Die Hochschulleitung beobachtet, wie vermutlich Sie alle, die allgemeine Entwicklung sehr aufmerksam. Dabei wird ersichtlich, dass aufgrund der veränderten Lage unter gewissen Umständen Reisen wieder möglich sind. Bei der Bewertung der äußeren Umstände und der Folgen daraus für die KU hat die Hochschulleitung sehr intensiv abgewogen. Auf der einen Seite stehen die berechtigten Wünsche nach und die Notwendigkeiten von dienstlichen Reisen. Der Hochschulleitung ist es natürlich ebenso ein Anliegen, dass Forschungsprojekte – soweit dies unter den derzeitigen Umständen möglich ist – fortgesetzt werden können. Auf der anderen Seite trägt die Hochschulleitung aber auch eine Verantwortung für die Beschäftigten der KU – so wie Sie als Vorgesetzte bzw. als Lehrende auch eine Verantwortung für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. (etwa im Falle von Geländepraktika o.ä.) ihre Studentinnen und Studenten haben. Vor diesem Hintergrund hat die Hochschulleitung folgende Änderungen der Regelungen bzgl. von Dienst- und Forschungsreisen entschieden, die ab sofort und bis auf weiteres gelten:

  1. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KU werden angesichts der nach wie vor gegebenen Ansteckungsgefahren gebeten, für alle Dienst-, Fortbildungs- und Forschungsreisen genau zu prüfen, ob diese zum jetzigen Zeitpunkt zwingend notwendig sind. 
  2. Reisen in Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts besteht, werden bis auf Weiteres nicht genehmigt. Darüber hinaus muss seitens des oder der Reisenden vor Antragstellung geprüft werden, ob eine häusliche Quarantäne zum Beispiel nach Grenzübertritten anfällt. In diesem Fall kann die Reise nicht genehmigt werden.
  3. Die Mitarbeitenden der KU sind verpflichtet, sich vor der Beantragung der Reisegenehmigung über die am Zielort der Reise und auf dem Weg dorthin geltenden Hygienevorgaben selbstständig zu informieren. Mit dem üblichen Antrag auf Genehmigung einer Reise muss der oder die  Antragsteller/-in schriftlich bestätigen, dass er oder sie sich diesbezüglich informiert hat und die entsprechenden Vorgaben einhalten kann.
  4. Ein gegebenenfalls vorhandenes Hygienekonzept des Zielortes ist dieser schriftlichen Bestätigung beizulegen.