Transferpreis – Kategorie „Wissenschaftskommunikation”

Frederica Janotta

Frederica Janotta
Frederica Janotta

Der Transferpreis in der Kategorie „Wissenschaftskommunikation” geht an Frederica Janotta, Wissenschaftliche Mitarbeterin am Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement, für Ihre Arbeit im Kontext des Forschungsprojekts „SAVe”.

„SAVe” ist ein vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördertes Verbundprojekt mit Partnern wie u.a. Audi, der THI und der Stadt Ingolstadt, das sich der Mobilität von morgen widmet. Frederica Janotta beschäftigt sich in ihrem Teilprojekt mit der Akzeptanz von autonomem Fahren aus der Perspektive von Autofahrern und Fußgängern. Ihr Ziel ist es, dieses sehr komplexe, technische Thema einem breiten Publikum zu vermitteln.

Dieser Transfer in die Gesellschaft ist Frederica Janotta und ihrem Team vor allem durch das Projekt „fahrerlos” gelungen, eine interaktive Ausstellung zu Fragestellungen rund um automatisiertes und vernetztes Fahren. Janotta richtete diese gemeinsam mit ihren Kollegen als interaktives Schaufenster in einem ehemaligen Ladengeschäft in der Ingolstädter Fußgängerzone ein. Ziel des Schaufensters war es explizit den gesellschaftlichen Dialog zum autonomen Fahren in der Region Ingolstadt und darüber hinaus zu fördern.

Besonders hervorzuheben ist der persönliche Einsatz von Frederica Janotta für dieses innovative Transferformat. Dazu zählen u.a. die Suche nach einer geeigneten Immobilie, der Abschluss des Mietvertrags, die Organisation des Betriebs mit Hilfe studentischer Hilfskräfte und nicht zuletzt die Gestaltung des Ladens. Da all das in die Zeit der Corona-Pandemie fiel, wurde zusätzlich eine virtuelle Begehungstour des Ladens programmiert. Zudem wurden im Rahmen des „fahrerlos” zahlreiche weitere Transferformate wie Vorträge und Diskussionsrunden durchgeführt.

Die Preisträgerin im Video

Preistraeger 2020

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Der Stifter: Das Projektteam von „Mensch in Bewegung“

Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern
Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern

Das Projektteam von „Mensch in Bewegung“ stiftet jährlich Transferpreise in den Kategorien Wissenschaftskommunikation, Wissensmanagement und Bürgerschaftliches Engagement.  Damit würdigen wir KU-Angehörige, die sich in besonderer Weise für den Wissensaustausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen.

Dr. Thomas Röbke, seit 2003 Geschäftsführer des „Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern“ und Vorsitzender des Sprecher*innenrates des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement beglückwünscht als enger Projektpartner von Mensch in Bewegung die diesjährigen Preisträgerinnen:

„Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Bayern ist langjähriger Partner der KU Eichstätt. Warum: Weil wir diese Uni herausragend finden. Sie unterstützt das Bürgerschaftliche Engagement nachhaltig, zum Beispiel in der Geflüchtetenhilfe. Die sogenannte Third Mission, das Engagement der Hochschule in der Bürgergesellschaft wird ernst genommen und energisch weiterentwickelt. Das zeigen auch die drei Preisträgerinnen, die mit dem Transferpreis ausgezeichnet werden. Sie machen die Brücke zwischen Universität und Zivilgesellschaft wieder ein Stück breiter.“