Eröffnung der Ausstellung „Antike Berufe – Eichstätter Perspektiven“

Der Fachbereich Archäologie lädt zur Eröffnung einer Ausstellung ein, in der Studierende antike Berufe und ihre Verbindungen zur Gegenwart sichtbar machen.

Am Montag, 13. Juli 2026, eröffnet die Archäologie um 18:00 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek der KU Eichstätt-Ingolstadt die Ausstellung „Antike Berufe – Eichstätter Perspektiven“.

Im Sommersemester haben sich Archäologiestudierende der KU mit antiken Berufen und ihren Spuren bis in unsere Gegenwart beschäftigt. Im Mittelpunkt standen typische Tätigkeiten der griechischen und römischen Welt, darunter Müller, Hirte, Fischhändler, Tuchmacher, Töpfer, Goldschmied, Arzt, Bestatter und Pädagoge. Die Studierenden untersuchten historische Quellen und archäologische Zeugnisse und führten Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern gleicher oder verwandter Berufe aus Eichstätt und Umgebung.

Die Ausstellung macht deutlich, dass sich archäologische Forschung nicht nur mit einer fernen Vergangenheit beschäftigt, sondern auch dazu beiträgt, die Entstehung unserer heutigen Lebenswelt besser zu verstehen. Sie zeigt, wie eng Alltagspraktiken, Handwerke und gesellschaftliche Strukturen mit der Vergangenheit verbunden sind und wie weit viele Traditionen, Fertigkeiten und Formen des Zusammenlebens zurückreichen.

Die Studierenden haben diese Verbindung von antiken Berufen und heutigen Perspektiven in einer Ausstellung umgesetzt. Über Produkte und Gerätschaften werden griechisches und römisches Handwerk, Wissen und Können greifbar. Regionale Museen wie das LIMESEUM, das Stadtmuseum Ingolstadt und das Römer- und Bajuwaren-Museum Kipfenberg sowie private Leihgeber haben interessante Objekte zum Thema beigetragen.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober 2026 zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek zu sehen.