Welches waren die Cash Crops der römischen Provinz Lusitanien ? Neue archäologische Feldforschungen

Altertumswissenschaftliches Kolloquium / SoSe 2026

Die iberische Halbinsel in Geschichte, Archäologie und Literatur

Der Vortrag findet im Rahmen des Altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums statt, ausgerichtet durch ATRIUM, dem Institut für Altertumswissenschaften an der KU. Die Fachvertreter der Alten Geschichte, Alten Kirchengeschichte, Klassischen Archäologie und Klassischen Philologie laden Kolleginnen und Kollegen ein, aus ihren aktuellen Forschungen zu berichten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Referent: Prof. Dr. Felix Teichner (Marburg)

Ganz im Westen der Alten Welt, „dort wo das Land endet und das Meer beginnt“ (Luis Camões) entstand im Rahmen der augusteischen Neuordnung Hispaniens die Provinz Lusitanien. Unter dem Einfluß der globalisierten Wirtschaft des Imperium Romanum, entwickelte sich hier aus keltiberisch-phönizischen Wurzeln eine vielschichtige Provinzialkultur. Deutsch-portugiesische Feldforschungen ermöglichen eine kritische Neubewertung der schon von den antiken Geographen beschriebenen Cash-Crops: Landwirtschaft, maritime Güter und Bergbau.