Durch Bund und Land geförderte Projekte (Auswahl)

Auf dem Weg zur Assimilation von Dual-Polarisations-Radardaten

Antragstellerin: Prof. Dr. Tijana Janjic (Geographisch-Mathematische Fakultät; Professur für Datenassimilation)

Kooperationspartner: Deutscher Wetterdienst

Förderer: Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Laufzeit: 2023 - 2027

DISPnet - Digitale assitive Sensortechnologien in der stationären Pflege drahtlos vernetzen

Antragsteller:

Prof. Dr. Jürgen Zerth, (Fakultät für Soziale Arbeit; Professur für Management in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens)

Kooperationspartner:

Ahead Care GmbH, Erlangen; Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen: BRK Kreisverband Kronach, Kronach

Beschreibung:

Zweck der Förderung ist die Erforschung und Entwicklung einer Vernetzungsstruktur für Pflegeheime auf Basis der mioty-Technologie am Anwendungsfall von sensorgestützten Monitoring in der Pflegepraxis (z. B. Lagerung). Das Vorhaben hat das Ziel die Anwendungstauglichkeit und die Implementierungsfähigkeit der Produkt-Dienstleistungs-Idee auf einen veränderten Übertragungsstandard (mioty) zu elaborieren.

Förderer:

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Projektträger Bayern Innovativ

Laufzeit:

2023 - 2026

KU.fordoc:

fordoc.ku.de/id/eprint/3595/

DIYhoch3 – Jugendliche kulturelle Selbstorganisation im Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen (Teilprojekt: Geographische Perspektiven auf Jugendkulturen in ländlichen Räumen)

Antragsteller*innen:
Dr. Andreas Kallert (Mathematisch-Geographische Fakultät; Lehrstuhl für Humangeographie) und Prof. Dr. Rita Braches-Chyrek (Uni Bamberg)

Kooperationspartner:
Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena (IDZ); TU Dresden

Beschreibung:
Das Forschungsprojekt untersucht Räume und Möglichkeiten von Jugendkulturen in ländlichen Räumen und ermöglicht so ein besseres Verständnis über günstige Gelegenheitsstrukturen und Ermöglichungsbedingungen selbstorganisierten kulturellen Lebens. Der regionale Fokus liegt auf dem Dreiländereck Bayern, Sachsen und Thüringen: Diese Region (Oberfranken, Thüringer Wald, Vogtland) wird als überwiegend als (sehr) ländlich eingestuft und weist eine meist verbesserungswürdige sozioökonomische Lage auf. In den ehemaligen Grenzgebieten sind aber auch Unterschiede im Vereinsleben, den Traditionen, der Politik und Jugendarbeit festzustellen.
Das Projekt befasst sich aber nicht nur mit drei Regionen, sondern auch mit drei kulturellen Gemeinschaften: jungen Menschen, die sich 1. der Brauchtums- und Traditionspflege widmen, 2. in Musikszenen wie etwa dem HipHop aktiv sind oder 3. eine informelle Sportkultur wie dem Biken betreiben. All diesen Aktivitäten gehen Jugendliche oftmals in Eigenregie nach und gestalten so ihr eigenes Aufwachsen und ihre Region.
Das Projekt untersucht, was sie dabei fördert oder limitiert, wie sie in den Kommunen wahrgenommen werden und wie sich – auch bei knappen kommunalen Kassen – passende Förderungen ergeben. Dabei nimmt sich das Projekt verschiedene Forschungsmethoden zu Hilfe: über Fragebögen wird die junge Kultur erfasst und anschließend ausgewertet. In Interviews mit lokalen Expert*innen werden Hintergründe herausgearbeitet und in Workshops mit aktiven Jugendlichen die jeweiligen Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten sichtbar gemacht.
Das Projekt hat das Ziel, die jeweiligen Ergebnisse in verschiedenen Formaten aufzuarbeiten und so für die Verwaltungen und die Politik aber auch für Förderinstitutionen und Kulturschaffende zugänglich und nutzbar zu machen. Ganz besonders wichtig ist aber die Aufarbeitung und Übersetzung der Ergebnisse für die kulturellen Initiativen und Projekte junger Menschen in der Untersuchungsregion und darüber hinaus.

Förderer:
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Laufzeit:
2023 - 2026

Projektwebseite:
https://diyhoch3.de/

Fordoc:
https://fordoc.ku.de/id/eprint/3296/

EZRA – Rassismus und Antisemitismus erinnern

Antragstellerin:
Prof. Dr. Karin Scherschel (Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät; Lehrstuhl Flucht- und Migrationsforschung)

Kooperationspartner:
Freie Universität Berlin

Beschreibung:
Erst das Erinnern oder auch Nicht-Erinnern von Geschichte weist der Vergangenheit Bedeutung für Gegenwart und Zukunft zu. Welche spezifische Bedeutung besonders zivilgesellschaftliche Initiativen für die öffentliche Erinnerungskultur in Deutschland haben, diese Frage steht im Mittelpunkt des Projektes „EZRA – Rassismus und Antisemitismus erinnern.“ Wie soll an die Verbrechen des Nationalsozialismus, die Folgen des europäischen Kolonialismus sowie an rassistische und antisemitische Gewalttaten der Gegenwart erinnert werden? Und welche Schlussfolgerungen leiten sich aus der Vergangenheit für die aktuelle Politik ab?  Auf verschiedenen Ebenen wird darüber laufend öffentlich diskutiert – sei es im Bundestag, Diskussionsrunden oder im politischen Feuilleton. Im Zentrum stehen dabei jedoch meist Aspekte der offiziellen Erinnerungskultur. Im Forschungsprojekt werden unter anderem die zivilgesellschaftlichen Initiativen in den Blick genommen.

Förderer:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit:
2023 - 2026

Projektwebseite:
https://www.ku.de/forschung/forschungsinfrastruktur/forschende-institutionen/zentrum-flucht-und-migration/forschung/forschungsprojekte/2023/ezra-rassismus-und-antisemitismus-erinnern

Fordoc:
https://fordoc.ku.de/id/eprint/3331/

IKIP – Innovative Kommunikationsstrategien zur Intervention und Prävention bei digitalen Desinformationskampagnen: Eine Konzeptualisierung auf Grundlage latenter Narrative und Frames

Antragstellerin: Prof. Dr. Friederike Herrmann (Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät; Professur für Journalistik und Kommunikationswissenschaft)

Kooperationspartner: Frankfurt University of Applied Sciences; Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; MSH Medical School Hamburg - University of Applied Sciences and Medical University

Beschreibung: Das Projekt IKIP entwickelt innovative Kommunikationsstrategien zur Intervention und Prävention bei über das Internet verbreiteten Desinformationskampagnen (DK). Grundlage dafür ist die bislang noch ausstehende Verknüpfung der Analyse von Medienbeiträgen mit der Rekonstruktion von Personenmerkmalen, die für DK anfällig machen, wobei gesellschaftliche Makro- und individuelle Mikroebene miteinander verbunden werden.
Anhand eines Samples von 800 Medienbeiträgen zu ausgewählten Themen aktueller DK (wie Migration, Klimawandel, Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie) erfolgt eine Rekonstruktion der erzählerischen Muster und Stilmittel mithilfe der Dokumentarischen Analyse nach BOHNSACK sowie eines Textanalyseprogramms. Darauf aufbauend werden dann die latenten Narrative und Frames, die den DK zugrunde liegen, herausgearbeitet und mittels der Methode des Szenischen Verstehens im Hinblick auf ihre psychischen und insbesondere unbewussten Funktionen analysiert.
In einer Fragebogen- und Interviewstudie werden die Persönlichkeitsmerkmale und psychischen Dispositionen, die für DK anfällig machen, erforscht und in einem mixed-method-Ansatz sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgewertet. Die Ergebnisse der Textanalyse und Umfrage bilden die Grundlage für die Entwicklung von Interventions- und Präventionsmaßnahmen für verschiedene Zielgruppen, die als Multiplikator*innen Einfluss auf gesellschaftliche Bildung haben.
Auf Basis der Erkenntnisse über psychische Funktionen der untersuchten Narrative und Frames werden schließlich in Kooperation mit Praxisvertreter*innen führender Leitmedien Strategien zur Intervention in DK konzeptualisiert. Zur Prävention der Anfälligkeit für DK werden wissenschaftlich fundierte Trainingskonzepte entwickelt und im Bereich der Lehrkräftefortbildung und Hochschuldidaktik durchgeführt. In einem Prä-Post-Kontrollgruppen-Design werden diese Trainings dann abschließend hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht und evaluiert.

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit: 2023 - 2026

Projektwebseite: www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/projekte/ikip

KU.fordoc: fordoc.ku.de/id/eprint/3504/

KOKO – Konflikt und Kommunikation

Antragstellerin:
Prof. Dr. Elisabeth Kals (Philosophisch-Pädagogische Fakultät; Professur für Sozial- und Organisationspsychologie)

Beschreibung:
Das Projekt „KOKO. Konflikt und Kommunikation“ ist ein Forschungsprojekt zwischen der Universität der Bundeswehr München und der KU. Die Leitung des Gesamtprojekts haben Prof. Dr. Jürgen Maes und Dr. Mathias Jaudas. Neben der Psychologie sind in diesem Projekt auch Kollegen aus der Soziologie und des Journalismus Kooperationspartner. Das Projekt wird im Rahmen des vom Bundesministerium der Verteidigung aus Haushaltsmitteln finanzierten Zentrums für Digitalisierung- und Technologieforschung (dtec.bw) durchgeführt. In dem Projekt soll gemeinsam forschungsbasiert ein Modell zum Erleben sozialer Konflikte entwickelt und empirisch überprüft werden. Damit verbunden ist das Ziel, das Verständnis von Eskalations- und Deeskalationsdynamiken sozialer Konflikte zu verbessern und Interventionsstrategien für einen kooperativen Umgang mit sozialen Konflikten abzuleiten. Ergänzend sollen Erkenntnisse der Konfliktforschung im Rahmen eines zu entwickelnden medialen Transferkonzeptes an die Bevölkerung weitergegeben werden. Diesbezüglich sollen Evaluationsmaßnahmen Aufschluss über die Wirksamkeit und Akzeptanz des Transferkonzeptes liefern.

Förderer:
Bundesministerium der Verteidigung (BMVg)

Laufzeit:
2021 - 2024

Projektwebseite:
https://dtecbw.de/home/forschung/unibw-m/projekt-koko

Fordoc:
https://fordoc.ku.de/id/eprint/2927/

Praxistest der biozönotischen Auenzustandsbewertung als Grundlage für die Bewertung von Renaturierungsmaßnahmen (BioAu Praxistest)

Antragstellerin: 
Dr. Barbara Stammel (Mathematisch-Geographische Fakultät; Aueninstitut)

Beschreibung:
In dem hier beantragten Vorhaben wird das in einem Vorläuferprojekt erstellte Verfahren zur biozönotischen Auenzustandsbewertung getestet und für die Praxis optimiert. Das Verfahren basiert auf der standardisierten Erfassung von Auenhabitaten und fünf Organismengruppen (Pflanzen, Mollusken, Laufkäfer, Amphibien und Vögel) und dient insbesondere der Bewertung des Erfolges von Renaturierungsmaßnahmen in Auen. In dem Vorhaben werden zunächst umfangreiche existierende Daten zu Auenbiozönosen zusammengestellt und mit dem Verfah-rensentwurf berechnet, zudem werden die Methoden zur Erfassung der Artengruppen im Freiland optimiert. Kern des Vorhabens bilden umfangreiche Freilanderfassungen zu den genannten Artengruppen an Abschnitten von vier Fließgewässern, die unterschiedliche Auenabschnittstypen repräsentieren. Mit den erhobenen Daten wird das Bewertungsverfahren getestet und optimiert. Abschließend wird das Verfahren mit einem Online-Softwaretool für die Praxis anwendbar gemacht. Im Ergebnis steht ein bundesweit anwendbares Verfahren, das alle Anwendungsschritte von Probestellenauswahl über Freiland- und Berechnungsmethoden bis hin zu Interpretationshilfen abdeckt und das in Zukunft deutschlandweit als Standard für die Bewertung von Maßnahmen in Flussauen eingesetzt werden kann.

Förderer: Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Laufzeit: 2023 - 2027

Fordoc: fordoc.ku.de/id/eprint/3547/

ReduSys: Kontaktreduzierte Pflege im klinischen Umfeld durch multimodale Systeme und Robotik

Antragstellerin:
Prof. Dr. Inge Eberl (Fakultät für Soziale Arbeit; Professur für Pflegewissenschaft)

Kooperationspartner:
Technische Universität München, München; Ostbayerische Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim; Schön Klinik Bad Aibling SE & Co. KG, Bad Aibling; Cliniserve GmbH, München; Devanthro GmbH, Garching

Beschreibung:
Ziel ist es, Pflegefachpersonen durch digitale und robotische Technologien innerhalb der akutstationären Versorgung zu entlasten und die Qualität der Regelversorgung zu steigern. Hierzu werden gemeinsam mit Nutzer*innen Technologien für das klinische Setting entwickelt und in der Praxis erprobt. Dazu zählen eine smarte Matratze mit integrierten Sensoren, eine automatisierte Trinkmesslösung, ein digitaler Assistent zur Kommunikation zwischen Pflegekraft – Patient und ein humanoider Roboter zur Unterstützung bei alltäglichen Pflegetätigkeiten.
Das Ziel der pflegewissenschaftlichen Begleitforschung ist die Beantwortung ethischer, sozialer und rechtlicher Fragen in Bezug auf Technologien für pflegerische Settings. Innrhalb der Forschungsvorhabens werden Pflegefachpersonen, Patient*innen und Angehörige integriert. Neben Fragen der Akzeptanz, der Be- und Entlastung in der Praxis stehen Möglichkeiten und Grenzen von technologischen Systemen im Fokus.

Förderer:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit:
2022 - 2025

Fordoc:
https://fordoc.ku.de/id/eprint/3280/

SPEAK – Sprachdiagnostik mehrsprachiger Kinder und Validierung einer Testbatterie (Teilvorhaben: Wortschatz)

Antragstellerin: Prof. Dr. Tanja Rinker (Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät; Professur für Deutsch als Zweitsprache)

Kooperationspartner: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt; Technische Universität Dortmund

Beschreibung: Bildungs- und Teilhabechancen junger Lernender hängen maßgeblich von deren Sprachkompetenzen ab. Vor diesem Hintergrund wird im Projekt SPEAK eine digital gestützte Sprachfördermaßnahme in den Bereichen Wortschatz und Grammatik entwickelt, die gezielt auf Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse ausgerichtet ist und dabei Lehrkräfte, pädagogisches Personal und Eltern als alltägliche Lernbegleiter mit einbezieht.

Die systematische regelmäßige Förderung durch Deutschlehrkräfte im Unterricht während des ersten Schuljahres wird für einen Teil der geförderten Klassen um den Einbezug des weiteren pädagogischen Personals (u.a. Sprachspiele im Ganztagsbereich) sowie der Familien der Kinder (u.a. Bereitstellung von wöchentlichen Sprachspielen) ergänzt

In einem längsschnittlichen randomisierten Experimentaldesign wird die Wirksamkeit der Sprachförderung durch die Messung sprachlicher Kompetenzen mittels standardisierter Tests zu Beginn und Ende der ersten Klasse sowie am Ende der zweiten Klasse (mittelfristige Effekte) untersucht. Projektbegleitend ist der Aufbau eines Forschungs-Praxis-Netzwerks geplant um einen strukturierten und intensiven Wissensaustausch zwischen Praxis, Administration und Wissenschaft zu ermöglichen.

Durch die Berücksichtigung schulischer und familiärer Rahmenbedingungen des Lernens, soll die Sprachförderung an unterschiedlichen Lernorten individuell einsetzbar sein und zum Ende des Projektes Lehrkräften, pädagogischen Personal und Eltern als Open Resource zugänglich gemacht werden.

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Laufzeit: 2023 - 2026

Projektwebseite: ifs.ep.tu-dortmund.de/forschung/projekte-am-ifs/speak/

 

TransFairTarif

Antragsteller:
Prof. Dr. Pirmin Fontaine (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät; Professur für Logistik und Operations Analytics)

Beschreibung:
Die Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote ist zentral für die Verkehrswende. Eine große Herausforderung besteht dabei in der Gestaltung integrierter, nutzerfreundlicher Tarifstrukturen. Oft werden diese Strukturen aus Anbietersicht und mit geringer Methodenunterstützung entwickelt, was in aus Kundensicht intransparenten Tarifstrukturen resultiert. Ein integrativer, automatisierter Ansatz zur Berücksichtigung beider Perspektiven und verschiedener Mobilitätsoptionen fehlt.
Das Projekt TransFairTarif entwickelt ein Tool zur datenbasierten und kundenzentrierten Optimierung der Tarifstruktur im ÖPNV unter Berücksichtigung multimodaler Mobilitätsoptionen. Im Fokus der Machbarkeitsstudie steht die Vereinheitlichung der Tarifstrukturen des Linien- und On-Demand-Verkehrs unter dem Kriterium eines aus Kundenperspektive TRANSparenten und FAIRen TARIFs am Beispiel des Verkehrsverbunds Ingolstadt. Die Kundenperspektive soll durch die Erhebung von realen Kundenpräferenzen berücksichtigt, mit den Mobilitätsdaten (Anbieterperspektive) verknüpft und in die
Optimierung aufgenommen werden.
Die KU übernimmt dabei die Modellierung und Optimierung des On-Demand-Verkehrs. Ziel dabei ist es kundenfreundliche und transparente Preismodelle zu identifizieren und zu modellieren. Dabei besteht die besondere Herausforderung herauszufinden, in Wieweit von klassischen dynamischen Preismodellen (die oftmals als kompliziert und intransparent angesehen werden) abgewichen werden kann. Anschließend werden die Linienverkehrsbedarf mit Hilfe der On-Demand-Verkehr-Preismodelle evaluiert, um feststellen, in Wieweit solche Modelle kompatibel sind. Final werden diese Modelle in ein Tool integriert, um somit die unterschiedlichen Preismodelle zu bewerten.

Förderer: Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)

Laufzeit: 2024 - 2026

Fordoc: https://fordoc.ku.de/id/eprint/3716/