Die 1988 gegründete Academia Europaea ist eine unabhängige Gesellschaft, deren Mitglieder aus ganz Europa stammen und in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften forschen. Ihr Ziel ist die Förderung von wissenschaftlicher Exzellenz zum Wohle der Allgemeinheit und zur Förderung der Bildung. Zu den Mitgliedern zählen aktuell mehr als 5500 Forschende, darunter 88 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger.
Die Mitgliedschaft in der Academia Europaea sieht Thomas Hoffmann als Ehre und Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit: „Es freut mich sehr, dass meine Arbeit an der KU die dafür nötige internationale Sichtbarkeit besitzt und die Wertschätzung meiner europäischen Fachkolleginnen und Fachkollegen genießt“, sagt Prof. Dr. Thomas Hoffmann. „Zugleich ist die Mitgliedschaft für mich Verpflichtung, in Forschung, Lehre und Transfer auch in Zukunft dem hohen wissenschaftlichen Anspruch der Akademie zu genügen.“
Prof. Dr. Thomas Hoffmann hat an der KU seit 2015 den Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft inne. Er forscht zur mentalen Repräsentation von Sprache, insbesondere kognitiven Ansätzen zu Sprachvariation und Sprachwandel. Weitere Schwerpunkte sind Konstruktionsgrammatik und kognitive Soziolingusitik. Aktuell kooperiert er im Projekt „Predictive Construction Grammar – Developing a neuro-cognitive model of linguistic creativity“ mit Prof. Dr. Marco Steinhauser, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie an der KU. Gefördert von der VolkswagenStiftung untersuchen die beiden, wie sich Prozesse des Sprachverständnisses und der Sprachproduktion aktiv vorhersagen lassen. Neben Forschung und Lehre ist Hoffmann seit 2021 zudem Vorsitzender des Senats der KU. Aktuell ist Hoffmann das einzige Mitglied der Academia Europaea an der KU. Bis zu seinem Tod 2025 war Kunsthistoriker Prof. Dr. Michael F. Zimmermann Mitglied der Gesellschaft.