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Das Team der Professur Flucht- und Migrationsforschung



Prof. Dr. Karin Scherschel

Inhaberin der Professur Flucht- und Migrationsforschung,
Wissenschaftliche Leitung des Zentrums Flucht und Migration

Universitätsallee, Raum 113

Kontakt:

karin.scherschel(at)ku.de
Telefon: (08421) 93-23234

 

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Antwort auf/zuklappen Kurzbiographie

Prof. Dr. Karin Scherschel ist seit 1. April 2020 Leiterin des Zentrums Flucht und Migration an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie ist seit März 2020 Inhaberin der Professur für Flucht- und Migrationsforschung an der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der KU.

Vita:

  • März bis Juli 2017: Sir Peter Ustinov Gastprofessur, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Sir Peter Ustinov Institut, Stadt Wien.
  • November 2014: Habilitation; Habilitationsschrift: Prekäre Positionen in der Asyl- und Fluchtmigration. Studien zur Bedeutung staatlicher Regulierungen für soziale Ungleichheit, venia legendi: Soziologie, (Gutachter: Prof. Klaus Dörre, Prof. Stefan Lessenich, Prof. Christoph Köhler), Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • seit September 2014: Professorin (W2) „Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt soziale Ungleichheit und Teilhabe“, HS RheinMain, Wiesbaden.
  • April 2014 bis August 2014: Vertretung der Professur „Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit und Genderforschung“, Prof. Christine Wimbauer, Universität Duisburg-Essen  
  • November 2013 bis März 2014: wissenschaftliche Mitarbeiterin, Verbundprojekt: BuT ("Evaluation der bundesweiten Inanspruchnahme und Umsetzung der Leistungen für Bildung und Teilhabe", Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und  Wirtschaftssoziologie, Prof. Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität  Jena.
  • September bis Oktober 2013: Forschungsstipendiatin, DFG-Kolleg-Postwachstumsgesellschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • März bis August 2013: Vertretung der Professur für Soziologische Theorie und Sozialanalysen (unter Berücksichtigung der Genderdimension), Prof. Brigitte Aulenbacher, Johannes Kepler Universität Linz.
  • September 2012 bis Februar 2013: Forschungsstipendiatin, DFG-Kolleg-Postwachstumsgesellschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • April 2010 bis Juni 2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, stellvertr. Projektleitung, SFB 580, B9-Teilprojekt: „Entsteht eine neue Unterschicht?“, Lehrstuhl für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie, Prof. Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena.
  • Oktober 2007 bis März 2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Verbundprojekt: „QUADRIGA - Qualifizierung durch individuelle Assistenz“, Lehrstuhl für Arbeits- Industrie- und Wirtschaftssoziologie, Prof. Klaus Dörre, Friedrich-Schiller-Universität Jena. Kooperationen
  • August 2006 bis August 2007: Vertretung der Juniorprofessur für Europastudien und Soziologie, Institut für Soziologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
  • seit April 2006: Lehrbeauftragte, Institut für Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Februar bis März 2006: Research Collaboration Agreement, International and European Forum on Integration (Turin): “Migration Studies in Germany” INTI-ILO research report.
  • April 2004 bis Januar 2006: Assistenzstelle, Lehrstuhl für Makrosoziologie, Prof. Eckhard Dittrich, Institut für Soziologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
  • September 2003 bis März 2004: Werkvertrag „Ausarbeitung von Empfehlungen für einen Masterstudiengang Europastudien“. Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZDES), Universität Bielefeld/ St. Petersburg
  • November 2003: Promotion, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld („sehr gut“) „Rassismus als flexible symbolische Ressource. Eine Studie über rassistische Argumentationsfiguren“ (Gutachter: Prof. Jürgen Feldhoff, PD Dr. Paul Mecheril)
  • Oktober 2001 bis September 2002: Promotionsstipendiatin, Heinrich-Böll-Stiftung
  • August 1999 bis Juli 2001: Promotionsstipendiatin, Graduiertenförderung Nordrhein-Westfalen
  • Februar 1999: Studienabschluss, Diplom-Soziologin, Universität Bielefeld „Rassistisch motivierte Übergriffe - eine theoretische Analyse“ (sehr gut „Mit Auszeichnung“)  (Gutachter: Prof. Jürgen Feldhoff, PD Dr. Volker Kruse)
Antwort auf/zuklappen Forschungsschwerpunkte
  • Migration, Asyl- und Flucht

  • Menschenrechte

  • Citizenship und Teilhabe

  • Rassismus

  • Gender

  • Soziale Ungleichheit

  • Strukturwandel der Arbeit/aktivierende Arbeitsmarktpolitik

  • Grundsicherung/Prekarisierung

Antwort auf/zuklappen Aktuelle Projekte
Teilprojekt B „Mediale Wahrnehmung des Islam bei Politiker*innen und Journalist*innen“

BMBF-Verbundprojekt „Das Bedrohungsszenario des „islamistischen Terrorismus“ aus den Perspektiven von Politik, Medien und muslimischen Communities – eine empirische Studie“ im Verbund mit Prof. Andreas Bock (Akkon Hochschule) und Prof. Iman Attia (ASH)

Laufzeit: 1.2.2018-31.1.2021

Projektmitarbeiter: Benedikt Bazyar Gudrich 

Tutor: Ingo Bartsch

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung; Fördermaßnahme „Geistes und Sozialwissenschaften“ im Förderbereich „Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen“

Zusammenfassung:

Das Teilprojekt B an der HS RheinMain analysiert empirisch die Perspektive von Politiker*innen und Journalist*innen. Von Interesse ist, wie mediale Repräsentationen des Islam in der Kommunikation dieser Personen aufgegriffen und thematisiert werden und wie sie (aus der Perspektive der Befragten) in politische Entscheidungsprozesse münden.

Die Teilprojekte des Forschungsverbundes verfolgen die Frage, a) wie in medialen Repräsentationen das Thema ‚islamistische Bedrohung‘ unter Rückgriff auf antimuslimische Topoi vermittelt wird und wie kritische Diskurse artikuliert werden und b) wie mediale Repräsentationen in der Kommunikation von Politiker_innen und Journalist_innen aufgegriffen und thematisiert werden und wie sie (aus der Perspektive der Befragten) in politische Entscheidungsprozesse münden und c.) wie (als) Muslim_innen (Markierte) und muslimische Communities angesichts des Sicherheitsdiskurses Deutungs- und Handlungsmacht (wieder) gewinnen, wie sie das Verhältnis von Zustimmung und Kritik austarieren und welche Freiräume sie sich schaffen, um die Diskursivierung des ‚muslimischen Subjekts‘ nicht (gänzlich) anderen zu überlassen.

Kooperationspartnerin

Buch(forschungs)projekt zu „Geflüchtete Frauen. Lebenssituationen, Positionierungen und Unterstützungsangebote“, Prof. Karin Scherschel, Prof. Schahrzad Farrokzhad (TH Köln) (2018-2021)

Das Buch versammelt (1) aktuelle Forschungsbefunde zur Lebenssituation geflüchteter Frauen in verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit), (2) Positionierungen geflüchteter Frauen und (3) eine Bestandsaufnahme von Unterstützungs- und Beratungsstrukturen. Bedeutsam für unsere Auseinandersetzung mit Flucht und Gender ist die Erkenntnis, dass nicht nur theoretisch und empirisch fundiertes Wissen über die Lebenslagen geflüchteter Frauen von Bedeutung ist, sondern auch ihre eigenen gesellschaftlichen Positionierungen und Selbsteinschätzungen. Wir wählen deshalb ein innovatives Format. In Interviews wollen wir geflüchteten Frauen ein Forum bieten, um ihre alltäglichen Erfahrungen zu artikulieren. Außerdem werden ausgewählte Angebotsstrukturen zur Beratung, Begleitung und Unterstützung geflüchteter Frauen einbezogen

Antwort auf/zuklappen Lehrveranstaltungen im SoSe 2020

Modul: Empirische Soziologie; Bildung und Lebensalter (inkl. soziale Ungleichheit)
Seminar: Empirische Soziologie "Was ist Rassismus? - Konzepte im Wandel"

Modul: Methoden der Flucht- und Migrationsforschung II: Forschungsdesign und Anwendung
Seminar: Methoden der Flucht- und Migrationsforschung II

Modul: Institutionen und Praxis
Seminar: Akteure und Institutionen der Asylpolitik und des Flüchtlingsschutzes

Antwort auf/zuklappen Gremien und Mitgliedschaften
  • Rat für Migration
  • Netzwerk Flüchtlingsforschung
  • Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschun
  • Wissenschaftliches Netzwerk der DFG "Grundlagen der Flüchtlingsforschung"
  • Mitglied der DGSA-Fachgruppe "Flucht, Migration und Rassismuskritik"
  • Organisation des AK Gender des Netzwerk Flüchtlingsforschung, gem. mit Jun. Prof. Ulrike Krause (Universität Osnabrück)
  • Mitglied Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
  • Mitglied Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der DGS
  • Promotionszentrum Soziale Arbeit
  • Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung
  • Beirätin Forschungsprojekt "Neue Kultur des Helfens oder Schattenökonomie? Engagement und Freiwillgenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaates", Projektleitung: Prof. Silke van Dyk/Dr. Tine Haubner, FSU Jena. (Förderung Hans Böckler Stiftung)
  • Beirätin Projekt "Demokratisch handeln, Vielfalt leben - Wie die Inklusion von geflüchteten Kindern und Jugendlichen gelingen kann!" Stadtjugendring Wiesbaden e. V. 15.07.2017-31.07.2020. (Förderung: Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend)
  • Ehrenmitgliedschaft Sir Peter Ustinov Institut
Antwort auf/zuklappen Preise und Auszeichnungen
  • Studienabschluss sehr gut "mit Auszeichnung" zum Thema „Rassistisch motivierte Übergriffe - eine theoretische Analyse“, Universität Bielefeld
  • Sir Peter Ustinov Gastprofessur, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Sir Peter Ustinov Institut, Stadt Wien (SoSe2017


Melanie Schmitt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Professur für Flucht- und Migrationsforschung
Kapuzinerkloster, Raum 103

Kontakt:

melanie.schmitt(at)ku.de
Telefon: (08421) 93-21287

 

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Antwort auf/zuklappen Kurzbiographie

Melanie Schmitt ist seit 15. April 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Flucht- und Migrationsforschung an der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der KU.

  • Dezember 2019: Studienabschluss, Master of Arts Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen, Universität Osnabrück "Verflechtungen von Sexualität, Geschlecht und Migration. Geflüchtete als Zielgruppe sexueller Bildungsarbeit aus der Perspektive von sexualpädagogisch Tätigen" (Gutachterinnen: Dr. Johanna Neuhauser, Prof. Helen Schwenken).
  • August bis Dezember 2017: Auslandsaufenthalt, Erasmus, Peace and Conflict Studies und Human Rights Studies, Universitetet i Oslo.
  • Juli 2016: Studienabschluss, Bachelor of Arts Soziologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg "Anonyme Bewerbungsverfahren zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen türkischer Bewerber - Theoretische Überlegungen und Entwicklung eines Forschungsdesigns" (Gutachterin: Dipl.-Soz. Miriam Schmaus).
  • April 2015 bis April 2016: Studentische Hilfskraft, Europäisches Forum für Migrationsstudien Bamberg.
  • November 2014 bis November 2015: Studentische Hilfskraft, Projektmitarbeit "Foreign accents and immigrants' labor market integration", Lehrstuhl für Soziologie, insb. Sozialstrukturanalyse, Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Antwort auf/zuklappen Forschungsschwerpunkte
  • Migrations- und Fluchtforschung
  • (Feministisch) Postkoloniale Theorie
  • Sexualität und Geschlecht
  • Feminismus
  • Diskriminierung
Antwort auf/zuklappen Lehrveranstaltungen im SoSe 2020

Modul: Grundzüge soziologischer Theorie
Übung: Grundzüge soziologischer Theorien

Modul: Bildung, Erziehung und Familie u.a.
Seminar: Integration durch Bildung? (Bildungs-)Soziologische Perspektiven auf Migration



Zlatka Hüttinger

Studentische Hilfskraft

Professur für Flucht- und Migrationsforschung

Zlatka Hüttinger ist seit 01. April 2020 Hilfskraft an der Professur Flucht- und Migrationsforschung an der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der KU.  Zu ihren Aufgaben zählen die Unterstützung bei der Durchführung von Lehrveranstaltungen und bei der Erstellung und Pflege von Online-Kursplattformen (ILIAS) und Lehrmaterialien sowie die allgemeine Beteiligung an den Organisations- und Verwaltungsarbeiten des Lehrstuhls.