Das Projekt verbindet Forschung, Bildung und regionale Zusammenarbeit, um anschaulich zu zeigen, wie Moorböden Wasser aufnehmen, speichern und weiterleiten – und warum dieses Wissen für Moorschutz und damit Hochwasser- und Klimaschutz von großer Bedeutung ist.
Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage, inwiefern entwässerte und landwirtschaftlich genutzte Moorböden im Donaumoos bei Starkregen als „Schwamm“ wirken. Dazu werden im Donaumoos Beregnungssimulationen sowie ergänzende Gelände- und Laboruntersuchungen durchgeführt (Teilprojekt 1). Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur wissenschaftlich ausgewertet, sondern gezielt auch für die Öffentlichkeit und für Schulen aufbereitet werden (Teilprojekt 2).
Der Wissenstransfer (Teilprojekt 2) setzt bewusst auf anschauliches, erfahrungsbasiertes Lernen: Hydrologische Zusammenhänge werden vereinfacht, aber fachlich korrekt dargestellt. Die Verbindung aus Vorbereitung im Regelunterricht, Feldbeobachtung bei der Beregnung mit Geowindow-Demonstration und Nachbereitungsmaterialien macht regionale Umweltfragen konkret erlebbar. Schülerinnen und Schüler gewinnen ein klares Bild davon, wie Moorböden auf Niederschläge reagieren und warum ein intaktes Moor für Mensch, Landschaft und Hochwasserschutz wichtig ist. Das Donaumoos wird zum außerschulischen Lernort, wissenschaftliche Forschung erhält Bezug zur eigenen Lebenswelt und stärkt das Verständnis für Moorlandschaften als Teil der Heimat.
Projektlaufzeit: 01. Oktober 2025 bis 31. Oktober 2026
Fördersumme: ca. 47.000€
Geldgeber: Freistaat Bayern, vertreten durch das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern, lnfanteriestraße 1, 80797 München,
vertreten durch die Vertreterin des Amtsleiters
Projektpartner: