Das Modul besteht aus einem Seminar, welches basierend auf der intensiven Diskussion von Lesetexten eine Einführung in die theoretischen Grundlagen der Filmgeographie bietet. Darüber hinaus besteht das Modul aus einem Seminar/Workshop, in dem Ihr in 3/4er Teams einen eigenen kleinen Dokumentarfilm anfertigt. Die filmische Form ist das Portrait. Eure Aufgabe wird es sein Protagonist:innen und deren technische Begleiter zu suchen, die nachhaltige Prozesse in Umwelt und Gesellschaft anstoßen und leben und diese mittels Kamera zu dokumentieren. Dazu beschäftigt Ihr Euch sowohl mit den inhaltlichen Grundlagen der Konzeption eines Dokumentarfilms als auch mit technischen Grundlagen, wie bspw. Kameratechnik und Filmschnitt.
Die Vermittlung der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen findet in jeweils zweistündigen Seminaren in der ersten Semesterhälfte statt. Die inhaltlichen Grundlagen der Filmkonzeption werden in zwei Blockveranstaltungen am Wochenende, ebenfalls in der ersten Semesterhälfte, behandelt. So bleibt in der zweiten Semesterhälfte Zeit für die Dreharbeiten und die Postproduktion. Die genauen Termine dazu findet Ihr baldmöglichst auf KU.Campus.
Für die Begleitung der Filmproduktion und die Einführung in das Feld des Dokumentarfilms wird der Filmemacher Ralf Bücheler zuständig sein, der u. a. 2018 zusammen mit Jörg Adolph mit dem Film „Elternschule“ für den Deutschen Filmpreis nominiert war. Informationen zu seiner Person und seinen Filmen findet ihr unter: www.ralfbuecheler.de
Die Schulung der technischen Grundlagen hinsichtlich Kamera und Schnitt werden Alexandra Kaiser und Katrin Wycik übernehmen, die in der Arbeitsgruppe Humangeographie für Kartographie und Mediengestaltung zuständig sind.
Das theoretische Seminar zu Filmgeographie wird Anja Roßmanith von der Arbeitsgruppe Humangeographie abhalten.
» Filme der vergangenen Jahre findet Ihr auf dem Youtube-Kanal der Geographie
» Anmeldung unter KU.Campus