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Stiftungslehrstuhl der Stadt Ingolstadt
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Einen Arbeitsschwerpunkt von Professorin Ray bildet die sogenannte Mehrskalenmodellierung. Dabei kooperiert sie mit Geowissenschaftlern, um mehr über die Beschaffenheit und Struktur von Böden zu erfahren. „Die Mikrostruktur des Bodens hat unmittelbaren Einfluss auf das makroskopische Verhalten. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist es deshalb, Brücken zwischen diesen beiden Skalen zu schlagen“, schildert Professorin Ray. Da die Zusammensetzung von Böden zudem nicht statisch, sondern laufend veränderlich sei, stelle dies besondere Anforderungen an die Mehrskalenmodellierung zu Fragestellungen in diesem Bereich. Der Boden spiele eine wichtige Rolle für Fragen von Energie, Nachhaltigkeit, Klima und Umwelt – als Speicher für Wasser, Kohlenstoff und als Lebensraum für Mikroorganismen. So biete die Mehrskalenmodellierung etwa die Grundlage, um die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen an Wurzeln sowie ideale Lebensbedingungen von Mikroorganismen zu simulieren – auch als Erkenntnisgrundlage zur Bekämpfung von Hunger.

Über uns

Prof. Ray stellt sich und den Lehrstuhl vor

Startbild Nadja

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Neuigkeiten aus der Mathematik

MAS-TOB beim BMFTR-Statustreffen „Mathematik für Innovationen“

Am 1. und 2. Oktober 2026 fand im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Bonn das Statustreffen „Mathematik für Innovationen“ statt. Mit dabei war auch das Verbundprojekt "MAS-TOB: Mehrskalenanalyse und Strukturoptimierung patientenspezifischer therapeutischer Orthesen und Bandagen", das in diesem Jahr gestartet ist und in den kommenden drei Jahren gefördert wird.

 

Das Projektteam der drei Standorte Fraunhofer ITWM Kaiserslautern, RPTU Kaiserslautern-Landau und KU Eichstätt-Ingolstadt war mit Anna Simon und Prof. Dr. Carolin Kreisbeck vom Lehrstuhl Analysis der KU sowie Dr. Julia Orlik vom Fraunhofer ITWM vertreten. Anna Simon stellte MAS-TOB im Rahmen der Kurzpräsentationen vor. Die anschließende Postersession bot zudem Gelegenheit zu anregenden Diskussionen und fachlichem Austausch.

Zentrales Ziel von MAS-TOB ist es, eine Methodik und darauf aufbauend eine Softwarelösung als digitalen Zwilling zu entwickeln, mit der sich vorhersagen lässt, wie unterschiedliche Gestricke bedruckt werden müssen, um gezielte lokale Versteifungen und Bewegungseinschränkungen zu erreichen. Dabei arbeitet das Projektteam eng mit dem Industriepartner Sporlastic zusammen.

Ein besonderes Merkmal des Verbundprojekts ist der umfassende Ansatz, der verschiedene mathematische Disziplinen eng miteinander und mit der Anwendung verbindet: von Modellierung und Analysis über Optimierung, Numerik und Simulation bis hin zur Umsetzung in patientenspezifische Produkte.

Mathematisches Institut für Maschinelles Lernen und Data Science

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Der Lehrstuhl für Geomatik & Geomathematik ist Teil des neu gegründeten Mathematischen Instituts für Maschinelles Lernen und Data Science, kurz MIDS.
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