Aus 20 Millimeter starken Cortenstahlplatten wurden bei der Metallbaufirma Gerstner in Geislohe bei Pappenheim die einzelnen Elemente des Kunstwerks mit einem Laserschnittgerät herausgearbeitet. Das Tor wird rund vier Meter hoch und drei Meter breit sein. Voraussichtlich im Spätsommer soll es an einem Radweg an der Altmühl mit Blick auf die Willibaldsburg aufgestellt werden. Der Entwurf von Neßlinger und Erhardt ist von den barocken Häuserfassaden der Eichstätter Altstadt inspiriert. Der obere Teil orientiert sich an einem Gebäude in der Pfahlstraße gegenüber dem Westportal des Doms, der untere an einem Eingangsportal am Residenzplatz. So greift das Kunstwerk prägende Elemente des Stadtbilds auf und übersetzt sie in eine moderne Formensprache. Das Material Cortenstahl war bewusst gewählt: Seine markante Oberfläche verbindet gestalterisch historische Bezüge mit einer zeitgenössischen Anmutung.