Kunst- und Forschungsprojekt an der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik das im Rahmen der Förderlinie „Gesellschaftliche Transformation“ durch die Volkswagenstiftung unterstützt wird.
Leitung, Konzeption und Umsetzung: Dr. Florian Pfab in Zusammenarbeit mit AkadDin Petia Knebel, wissenschaftliche Mitarbeiterin Dipl.-Designerin Kerstin Muhr
Sommersemester 2025
Eine Mauer wird zum farbenfrohen Blickfang – und zum Symbol für eine wünschenswerte Zukunft durch gemeinschaftliches Engagement und Nachhaltigkeit! In einem partizipativen Wandgestaltungsprojekt gestalten Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern eine rund 51 Meter lange Mauer im Wiesengäßchen. Dabei setzen sie sich nicht nur künstlerisch mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen auseinander, sondern recherchieren, dokumentieren und forschen zu den einzelnen Zielen - von Klimaschutz bis Geschlechtergerechtigkeit.
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Stadt Eichstätt, dem Bischöflichen Seminar Eichstätt und der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik der KU. Die künstlerische Leitung liegt bei Dr. Florian Pfab, unterstützt durch Petia Knebel und Kerstin Muhr. Seitens der Stadt begleiten Dr. Dagmar Kusche und Andreas Spreng das Projekt.
MACHEN SIE MIT!
Sie sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, denn Partizipation steht im Mittelpunkt! Gemeinsam mit den Studierenden bringen Sie Farbe und Bedeutung an die Mauer. So entsteht ein Kunstwerk, das Eichstätt und die SDGs kreativ verbindet.
WANN & WO
Mitmalaktionen:
Schwingen Sie selbst den Pinsel und verpassen Sie der Nachhaltigkeit Ihren ganz persönlichen Anstrich!
Immer montags 16.6. | 23.6. | 30.6. | 7.7. | 14.7. | 21.7.2025
15:00-17:00 Uhr im Wiesengäßchen, Eichstätt
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Video gefilmt von Dr. Christian Klenk
Am Montag, den 7. Juli 2025, fanden im Rahmen des Wandgestaltungsprojekts im Wiesengäßchen die sogenannten Tafelgespräche statt – ein offenes Format zur künstlerischen und inhaltlichen Auseinandersetzung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.
Auf einer rund 20 Meter langen Stofftischdecke, die zuvor von Studierenden der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik im Rahmen des Fachdidaktikseminars unter der Leitung von AkadDin Petia Knebel mit den Symbolen und Begriffen der SDGs vorbereitet worden war, hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre eigenen Perspektiven und Wünsche künstlerisch einzubringen. In Form von Zeichnungen und Kommentaren wurde die Tischdecke so zu einem kollektiven Kunstwerk weiterentwickelt. Auch Schülerinnen und Schüler verschiedener Eichstätter Schulen beteiligten sich aktiv an der Aktion. Zahlreiche Passantinnen und Passanten nutzten spontan die Gelegenheit zum Mitgestalten oder zum Gespräch mit den Projektbeteiligten.
Begleitet wurde das Geschehen von einem offenen Austausch am Tisch, bei dem Speisen und Getränke durch die Brauereigaststätte Trompete und das Bistro Etli Döner bereitgestellt wurden.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die künstlerische Auseinandersetzung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen. Jedes dieser Ziele wurde von einer oder zwei Studierenden der Kunstpädagogik interpretiert und gestalterisch umgesetzt. Die Entwicklung der Entwürfe fand im Rahmen eines Malereiseminars unter der Leitung von Dr. Florian Pfab statt.
In einem mehrstufigen Entwicklungsprozess wurden zunächst die globalen Zielsetzungen analysiert und im Kontext gesellschaftlicher, ökologischer und sozialer Herausforderungen reflektiert. Im frühen Stadium der Ideenfindung nutzten die Studierenden auch bildgebende Künstliche Intelligenz als aleatorisches Verfahren, um unerwartete visuelle Impulse zu gewinnen und damit den kreativen Prozess anzuregen. Diese KI-generierten Bildvorschläge dienten als Ausgangspunkt für eigene malerische Interpretationen und bildnerische Weiterentwicklungen. Aufbauend auf dieser inhaltlichen und gestalterischen Auseinandersetzung entstanden erste konzeptionelle Ideen und Entwürfe.
Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund:
Die daraus hervorgegangenen Entwürfe wurden im Dialog mit der Öffentlichkeit weiterentwickelt – unter anderem durch Workshops, Diskussionen und Mitmachaktionen. So flossen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen in die künstlerische Umsetzung ein. Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe, Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Personen, Schülerinnen und Schüler ebenso wie Besuchende der Stadt, wurden eingeladen, sich unmittelbar am künstlerischen Prozess zu beteiligen. In gemeinsamen Malaktionen konnten sie eigene Ideen, Eindrücke und Bildbeiträge einbringen und so aktiv an der Entstehung der Arbeiten mitwirken. Diese partizipative Herangehensweise stärkte den Dialog zwischen Kunst, öffentlichem Raum und Gesellschaft und machte die künstlerische Umsetzung zu einem gemeinschaftlichen Prozess.
Im Folgenden werden die einzelnen Wandgemälde zu den SDGs vorgestellt.
Armut in allen Formen und überall beenden.
Ich habe mich mit dem SDG 1 „Keine Armut“ auseinandergesetzt. Dieses Ziel bezieht sich nicht nur auf die absolute Armut in Ländern wie Asien und Afrika, sondern auch auf die relative Armut hier in Deutschland. Grundsätzlich bedeutet das, dass für Menschen die gesellschaftliche Teilhabe eingeschränkt oder unmöglich wird – sei es durch unzureichendes Einkommen, fehlende Bildungswege oder begrenzten Zugang zu Wohnraum, Gesundheitsversorgung und sozialer Teilhabe. Relative Armut wird oft nicht auf den ersten Blick gesehen, sondern tritt erst dann ins Bewusstsein, wenn man genauer hinblickt. Damit die Debatte über Teilhabe greifbar wird, ist die Sichtbarkeit dieses Themas hier im Wiesengäßchen wichtig.
Bei der Gestaltung meines Motivs half mir Josef Wintergerst, der Leiter der Caritaskreisstelle. Er gab mir wertvolle Einblicke in das Leben von Menschen, die vor Ort mit Armut konfrontiert sind, und zeigte mir, welche strukturellen Hürden bestehen. Inspiriert davon beschloss ich, ein Motiv zu schaffen, das nicht nur materielle Gegenstände als Reichtum aufgreift, sondern vor allem Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung in den Mittelpunkt stellt. Um diese Gemeinschaft darzustellen, wählte ich ein zentriertes Motiv mit einem Herz und sich umarmenden Figuren im Mittelpunkt. Die vereinfachten Hände an den Seiten sollen dabei zeigen, wie jeder an dieser Gemeinschaft teilhaben und sie mitgestalten kann.
Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.
Im Rahmen des Projekts habe ich mich intensiv mit dem Nachhaltigkeitsziel SDG 2 „Kein Hunger“ beschäftigt. Ziel ist es, den weltweiten Hunger zu verringern bzw. zu beenden. Mir persönlich bedeutet dieses Ziel viel, denn Hunger schränkt Freiheit und Würde der Menschen massiv ein. Noch heute leiden weltweit Millionen unter Hunger, und viele verlieren ihr Leben, weil ihre Grundbedürfnisse nicht gesichert sind. Das ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit, auch hier in Eichstätt gibt es Menschen, die sich Sorgen um ihre Ernährung machen müssen.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür bot mir ein Interview mit der Eichstätter Tafel.
Mein Ansatz war es nicht, Hunger unmittelbar plakativ darzustellen, sondern eine positive Vision zu vermitteln: eine Welt, in der niemand mehr hungern muss. Stilistisch orientierte ich mich an der Mid-Century-Ästhetik und Pop-Art. Große, helle Farbflächen stehen sinnbildlich für eine Welt, die für sich selbst strahlt. Die dargestellten Essensszenen wirken in Verbindung mit den leuchtenden Farben wie ein positives, sich steigerndes Wechselspiel. Durch diese visuelle Sprache möchte ich Hoffnung und konkrete Wandelbarkeit vermitteln: Wege aus der Not hinein in eine Zukunft, in der Ernährungssicherheit zur Selbstverständlichkeit wird
Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.
Im Rahmen des Projekts habe ich mich mit dem SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ auseinandergesetzt. Dieses Ziel umfasst medizinische Versorgung, mentale Gesundheit, gesunde Lebensweisen und Prävention aller Menschen jeden Alters. Für mich bedeutet Gesundheit mehr als Abwesenheit von Krankheit: Sie ist ein ganzheitliches Zusammenspiel von körperlichem, mentalem und sozialem Wohlbefinden. Eine gut abgestimmte medizinische Versorgung, fachliche Beratung und kontinuierliche Vorsorge stellen für viele eine wichtige Grundlage im Alltag dar.
Das Interview mit Regina Lindl, der Sachgebietsleiterin des Gesundheitswesens Eichstätt, zeigte, wie wichtig wohnortnahe Angebote zur Gesundheitsförderung sind, besonders im ländlichen Raum. Beispiele sind Schulprogramme, Vorsorgeaktionen und psychologische Unterstützungsangebote, die langfristige Gesundheitskrisen verhindern helfen. Ebenso bedeutsam ist die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt, Schulen, Kliniken und sozialen Trägern für lokales Wohlbefinden. Gestalterisch entschied ich mich für eine farbenfrohe, in den Formen vereinfachte Darstellung, um die Botschaft meines Ziels klar zu vermitteln. Im Zentrum steht das Krankenhaus, das an die Klinik Eichstätt erinnern soll, sowie Menschen, die auf ihr Wohlergehen achten. Das Bild vermittelt Hoffnung durch respektvolles Miteinander und gemeinsam geteilte Gesundheitsförderung.
Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.
Im Rahmen dieses Projekts habe ich mich intensiv mit dem SDG 4 „Hochwertige Bildung“ auseinandergesetzt. Dieses Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen steht für eine inklusive, gerechte und qualitativ hochwertige Bildung für alle und fördert lebenslanges Lernen.
Für mich bedeutet Bildung weit mehr als reine Wissensvermittlung. Ich verstehe sie als Raum für emotionale, soziale und kreative Entwicklung. Durch meine künstlerische Arbeit wollte ich diesen erweiterten Bildungsbegriff sichtbar machen. Mein Fokus lag dabei auf alternativen Bildungsformen wie Theater und Digitalisierung, die ich gestalterisch mit klassischen Symbolen wie Büchern und Schulmaterialien verbunden habe. Ich habe eine abstrakte, surrealistische Bildsprache gewählt, um die Vielschichtigkeit und den immateriellen Wert von Bildung erfahrbar zu machen. In mehreren digitalen Entwurfsphasen mit Adobe Firefly experimentierte ich mit Stilrichtungen und Symbolen von Bücherregalen über Theaterbühnen bis zu Schulutensilien. Dabei war mir wichtig, eine Balance zwischen künstlerischer Offenheit und klarer Symbolik zu finden. Wertvolle Impulse erhielt ich durch Zeichnungen von Schülerinnen und Schülern und ein Interview mit dem Kulturschaffenden Florian Schmidt. Seine Sicht auf Theater als Form der „Herzensbildung“ und nachhaltiger kultureller Praxis prägte meinen Blick auf Bildung. Seine Betonung emotionaler Teilhabe, kreativer Freiheit und sozialer Nachhaltigkeit floss direkt in meine Bildsprache ein. Im öffentlichen Malprozess im Wiesengäßchen wurde dieser Bildungsbegriff gemeinsam mit Kindern weitergetragen. Die partizipative Umsetzung, bei der auch Erstklässler Farben auswählten und mitmalten, spiegelte den Geist inklusiver, kreativer Bildungsarbeit wider. Das finale Wandbild steht somit nicht nur symbolisch, sondern auch praktisch für ein breites, nachhaltiges Verständnis von Bildung.
Geschlechtergleichheit erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.
Ich habe mich im Rahmen des Projekts mit dem SDG 5 „Geschlechtergleichstellung“ beschäftigt. Dieses Ziel der Vereinten Nationen setzt sich weltweit für die Beseitigung von Diskriminierung, Gewalt und Ungleichheit gegenüber Frauen und Mädchen ein. Es fordert gleiche Rechte, Teilhabe und Selbstbestimmung für alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht.
Mir liegt dieses Ziel besonders am Herzen, da ich mich im Studium, privat und in meiner künstlerischen Praxis intensiv mit Fragen der Sichtbarkeit, Selbstermächtigung und Repräsentation von FLINTA*-Personen (Akronym für Frauen, Lesben, Interpersonen, Nicht-binäre Personen, Transpersonen und Agenderpersonen, wobei das Sternchen weitere Identitäten einschließt) auseinandersetze. Dabei stehen sowohl die Auseinandersetzung mit weiblichen Körperbildern als auch die Rolle von Kunstunterricht für die Identitätsbildung marginalisierter Gruppen im Fokus. Regional verorte ich das SDG 5 besonders in der Bildungsarbeit in Eichstätt und Umgebung. Ein Gespräch mit Inga Maria Schütte, der ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten des Katholischen Deutschen Frauenbunds, zeigte deutlich: Gleichstellung ist in Deutschland noch keine gelebte Realität für viele Frauen*. Strukturelle Benachteiligungen und gesellschaftliche Ungleichheiten prägen weiterhin ihren Alltag. Genau hier setzt mein Projekt an: Gestalterisch zeige ich eine Gruppe von Frauen* in einer offenen, wertschätzenden Szene mit vielfältigen Altersstufen, kulturellen Hintergründen und Lebensrealitäten. Im Mittelpunkt steht das solidarische Miteinander, ein kollektives Bild von Austausch, Bildung und gegenseitiger Unterstützung. Die Darstellung soll niedrigschwellig zugänglich, identifikationsstiftend und zum Nachdenken anregend sein.
Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.
Im Rahmen des Projekts habe ich mich intensiv mit dem SDG 6 „Sauberes Wasser und Sanitäranlagen“ auseinandergesetzt. Dieses Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen verfolgt das zentrale Anliegen, allen Menschen weltweit den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sicheren Sanitäranlagen zu ermöglichen. Gleichzeitig soll der nachhaltige Umgang mit Wasserressourcen gefördert werden. Für mich persönlich steht Wasser für Lebensqualität, Gesundheit und ein würdevolles Leben. Der tägliche Zugang zu sauberem Wasser erscheint uns oft als Selbstverständlichkeit, doch er ist ein Privileg, das längst nicht allen Menschen zuteilwird und dessen Bedeutung in Zukunft weiter zunehmen wird. Gerade beim Reisen, etwa in südlicheren Ländern oder ländlichen Regionen, ist mir bewusst geworden, wie wertvoll und lebensnotwendig sauberes Wasser für den Alltag ist, sei es zum Trinken, Waschen oder Kochen. Auch auf regionaler Ebene, zum Beispiel an der Altmühl oder in nahegelegenen Kläranlagen, wird deutlich, wie wichtig eine funktionierende Wasserinfrastruktur ist. Dabei spielt ein verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit dieser Ressource eine zentrale Rolle. Gestalterisch habe ich mich darauf konzentriert, die verschiedenen Nutzungen und Bedeutungen von sauberem Wasser sichtbar zu machen. Elemente wie ein Wasserhahn, blühende Blumen und Wasserflaschen stehen sinnbildlich für den täglichen Verbrauch. Durch unterschiedliche Blautöne und Ebenen entsteht eine visuelle Verbindung, die die Vielschichtigkeit und Wichtigkeit des Themas verdeutlicht und zum Nachdenken anregen soll.
Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern.
Im Rahmen des Projekts habe ich mich mit dem SDG 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ auseinandergesetzt. Dieses Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen setzt sich für einen weltweiten Zugang zu verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie ein. Es fördert den Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz.
Ich halte dieses Ziel für besonders relevant, da bezahlbare und saubere Energie eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Klimakrise spielt. Nur durch eine gerechte und nachhaltige Energieversorgung können wir langfristig Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang bringen. In unserer Region Eichstätt sind wir bereits auf einem guten Weg: Der Ausbau von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen zeigt, dass auch ländliche Räume aktiv zur Energiewende beitragen können.
Gestalterisch habe ich mich für eine klare, symbolhafte Bildsprache entschieden. Elemente wie Photovoltaikanlagen, Windräder und Häuser mit Solarpanels stehen sinnbildlich für die angestrebte Energiewende. Um eine Verbindung zur Region herzustellen, sind einige Gebäude im typischen barocken Baustil Eichstätts dargestellt. Auch die Natur spielt eine zentrale Rolle: Im Vordergrund fließt die Altmühl, die symbolisch Stadt und Landschaft verbindet.
Das Wandbild soll ein harmonisches Zusammenspiel von Natur, Stadt und Energie zeigen und das Potenzial einer nachhaltigen Zukunft für alle sichtbar machen.
Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.
Meine Wandmalerei beschäftigt sich mit dem SDG 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“. Dieses Nachhaltigkeitsziel fordert, dass wirtschaftliches Wachstum im Einklang mit fairen Arbeitsbedingungen, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit steht.
Mein persönlicher Zugang zu diesem SDG liegt in der Herausforderung, das oft abstrakte Thema „Wirtschaft“ sichtbar und greifbar zu machen. Besonders wichtig ist mir, globale Zusammenhänge mit lokalen Bezügen zu verknüpfen. Eichstätt ist seit über zehn Jahren Fair-Trade-Stadt – ein deutliches Zeichen für ein bewusstes Konsumverhalten und gerechte Handelsbeziehungen. Gleichzeitig erhält die Stadt wirtschaftliche Impulse vor allem durch Tourismus, Bildungseinrichtungen und den Einzelhandel, wobei nachhaltige Entwicklungen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Gestalterisch habe ich mich für eine Art Wimmelbild entschieden. Viele kleine Figuren, dargestellt in den Primärfarben, stehen für Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen. Diese bunte Vielfalt erzeugt Dynamik und eröffnet Raum für individuelle Ergänzungen durch Bürgerinnen und Bürger. Die Darstellung lädt zum Entdecken und zum Mitdenken ein.
Der regionale Bezug zeigt sich in der Einbindung architektonischer Elemente wie dem Eichstätter Dom, barocken Häusern, der Willibaldstatue und dem Marktplatz. So wird Thema Wirtschaftswachstum konkret mit dem lokalen Lebensumfeld verbunden.
Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen.
Im Rahmen des Projekts habe ich mich mit dem SDG 9 „Industrie, Innovation und Infrastruktur“ auseinandergesetzt. Dieses Ziel steht für die Vision, dass technischer Fortschritt, wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Verantwortung miteinander vereinbar sind. Es fordert eine nachhaltige Industriepolitik, den Ausbau resilienter Infrastrukturen sowie die Förderung von Innovationen.
Inspiriert wurde mein Entwurf durch ein Gespräch mit einem regionalen Steinbruchunternehmen sowie durch den Mitmach-Steinbruch in Abensberg. Daraus entstand der Wunsch, die Verbindung zwischen traditioneller Handwerksarbeit, moderner Technik und erneuerbaren Energien sichtbar zu machen.
Gestalterisch habe ich mit warmen Erdtönen gearbeitet, die symbolisch für natürliche Ressourcen stehen. Maschinen und technische Elemente stehen im Kontrast dazu und verkörpern Fortschritt und Wandel. Leuchtende Glühbirnen stechen besonders hervor, sie stehen für Ideen, Kreativität und die Bereitschaft, neue, nachhaltigere Wege zu gehen.
Mein Motiv soll vermitteln, dass eine zukunftsfähige Industrie nicht auf Stillstand, sondern auf mutige Veränderungen setzt. Es geht darum, Prozesse neu zu denken, Innovationen zuzulassen und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Nachhaltiger Fortschritt bedeutet, ökologische und soziale Aspekte in die Entwicklung mit einzubeziehen, lokal wie global.
Die Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern.
Der konkrete Fokus auf ein künstlerisches Motiv zum SDG 10 „Weniger Ungleichheit“ war zunächst herausfordernd, da der Begriff sehr abstrakt ist. Es existieren verschiedene Definitionen von „Gleichheit“, etwa im sozialen, geschlechtlichen, ethnisch-kulturellen oder religiösen Kontext, ebenso wie in Bezug auf Würde und Wohlstand. Um eine klare Richtung zu finden, habe ich auch Ideen von Schülerinnen und Schülern einbezogen. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich auf das Thema der sozialen Gleichheit konzentriert. Dieses Ziel bedeutet mir persönlich viel, da ich soziale Gleichheit als grundlegendes Menschenrecht verstehe, das für alle Menschen gelten sollte.
Ein Leitgedanke dabei ist für mich die „Goldene Regel“: So wie ich behandelt werden möchte, möchte ich auch andere behandeln. Diese Haltung begleitet mich schon lange und war ein entscheidender Grund für meinen Wunsch, Lehrkraft zu werden. Im Rahmen meiner Auseinandersetzung führte ich ein Interview mit Nina Hagn, Vorstandsmitglied des Behindertenbeirats Eichstätt. Sie verdeutlichte, dass es im Hinblick auf Gleichheit noch viel Aufklärungs- und Handlungsbedarf gibt, da manches bisher kaum öffentlich thematisiert wird. Gestalterisch habe ich das Thema symbolisch im Stil des Art déco, mit Einflüssen des Kubismus, umgesetzt, eine bewusste Wahl, um das Thema abstrakt, aber klar und ästhetisch ansprechend zu visualisieren.
Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten.
Das SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ verfolgt das Ziel, den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, nachhaltiger Infrastruktur sowie umweltfreundlichen Verkehrssystemen zu verbessern. Gleichzeitig soll die Lebensqualität in urbanen Räumen gesteigert werden. Persönlich sehen wir in diesem Ziel eine große Chance, unsere Städte für alle Menschen lebenswerter, inklusiver und umweltfreundlicher zu gestalten, unabhängig von Herkunft oder Einkommen.
Gerade in unserer Region halten wir es für besonders wichtig, die Verbindung von Natur, Nachhaltigkeit und historischer Stadtstruktur zu bewahren. Die Stadt Eichstätt bietet dabei ein gutes Beispiel, wie Tradition und zukunftsorientierte Entwicklung miteinander in Einklang gebracht werden können. Dieses Bewusstsein möchten wir auch gestalterisch zum Ausdruck bringen.
Bei der künstlerischen Umsetzung des Wandbildes haben wir den Fokus auf urbane Elemente gelegt: Gebäude, Kirchen und nachhaltige Verkehrsmittel wie Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel stehen im Zentrum der Darstellung. Um die Vielfalt und Komplexität einer nachhaltigen Stadt visuell zu erfassen, haben wir uns für eine collageartige Darstellung entschieden. Die einzelnen Motive sind wie ein Mosaik angeordnet und fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen, das sowohl Struktur als auch Lebendigkeit vermittelt.
Nachhaltige/r Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen.
Das SDG 12 „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ hat zum Ziel, bewusstes Konsumverhalten und verantwortungsvolle Produktionsweisen nicht nur zu fördern, sondern dauerhaft zu etablieren. Ressourcen sollen effizient genutzt, Umweltbelastungen reduziert und Abfälle vermieden werden. Wirtschaftliches Handeln soll so ausgerichtet sein, dass es die Lebensgrundlagen künftiger Generationen nicht gefährdet. In Eichstätt wird die Umsetzung dieses Ziels bereits an vielen Stellen sichtbar. Regionale Märkte, Unverpackt-Angebote und Höfe wie beispielsweise der Biohof Mayer zeigen, wie nachhaltiger Konsum praktisch umgesetzt werden kann. Kurze Lieferketten, saisonale Produkte und transparente Erzeugung helfen dabei, Umweltbelastungen zu senken. Globale Verantwortung wird hier auf lokaler Ebene übernommen. Für mich persönlich bedeutet es, beim Einkaufen bewusst Entscheidungen zu treffen. Ich achte auf regionale und biologische Produkte, vermeide unnötige Verpackungen und versuche, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. So trage ich im Alltag einen kleinen, aber bedeutsamen Teil zu einer nachhaltigeren Welt bei. Mein Bildentwurf greift die Idee auf, dass nachhaltiger Konsum und verantwortungsbewusste Produktion bereits bei der landwirtschaftlichen Arbeit beginnen. Menschen ernten gemeinsam verschiedenes Gemüse als Symbol für biologische Vielfalt, gemeinschaftliches Handeln und einen respektvollen Umgang mit der Natur.
Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.
Das SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ fordert dazu auf, dem Klimawandel aktiv entgegenzuwirken und widerstandsfähige Gesellschaften zu fördern. Ziel ist es, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, nachhaltige Strukturen zu schaffen und die Anpassungsfähigkeit an klimatische Veränderungen zu stärken.
Ich habe dieses Ziel gewählt, weil Klimaschutz alle Lebensbereiche betrifft und für mich als angehende Lehrkraft ein zentrales Bildungsthema darstellt. Kinder und Jugendliche früh für Umwelt- und Klimafragen zu sensibilisieren, sehe ich als wichtigen Teil meiner zukünftigen pädagogischen Verantwortung.
Im Rahmen eines Interviews mit Johann Beck, dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz Eichstätt, konnte ich wertvolle Einblicke in regionale Klimaschutzmaßnahmen gewinnen. Dazu zählen unter anderem der Erhalt von Moorlandschaften, die als CO2-Speicher fungieren, sowie die Förderung ökologischer Landwirtschaft. Diese lokalen Ansätze verdeutlichen, dass auch im Kleinen wirksame Beiträge zum globalen Klimaschutz geleistet werden können.
Gestalterisch habe ich mich für ein positives, motivierendes Wandbild entschieden. Es zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten wie Windräder, Solarpanels, ein Hochbeet und Mülltrennung. Diese Elemente stehen exemplarisch für nachhaltiges Handeln im Alltag. Ziel meines Entwurfs ist es, Klimaschutz greifbar zu machen und zur aktiven Mitgestaltung anzuregen, denn jede Maßnahme zählt, unabhängig von ihrer Größe.
Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.
Das SDG 14 „Leben unter Wasser“ bezieht sich auf den Schutz der Meere, Ozeane und der dort lebenden Arten. Ziel ist es, Fischerei nachhaltiger zu gestalten, kleine Betriebe zu stärken, Überfischung zu vermeiden und Verschmutzung zu reduzieren. In meinem Beitrag zum partizipativen Projekt habe ich den globalen Gedanken auf die lokale Ebene übertragen und die Altmühl als zentrales Gewässer in Eichstätt in den Fokus gestellt.
Die Altmühl, die sich durch das Altmühltal und durch Eichstätt schlängelt, vereint Natur, Erholung, Sport und Artenvielfalt. Im Interview mit Stephan Daum vom Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt wurde deutlich, wie wichtig es ist, Flüsse als Lebensraum für Mensch und Tier zu erhalten. Dabei braucht es Kompromisse, um sowohl die ökologische Funktion als auch die menschliche Nutzung zu ermöglichen.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Walburg haben aktiv an der Motivfindung meiner Wandmalerei mitgewirkt. In ihren Zeichnungen tauchten unter anderem Fische, Frösche, Biber, Libellen und Bootsfahrer auf. Daraus entstand ein Wandbild, das eine Unterwasserwelt in der Altmühl als Querschnitt des Flusses mit vielen Fischmotiven zeigt, die überwiegend von Kindern gemalt worden sind.
Eine besondere Bedeutung haben für mich die Biber, da ich sie oft in Eichstätt beobachten konnte und sie für mich eng mit dieser Region verbunden sind. Ziel meiner Arbeit ist es, die Artenvielfalt im regionalen Gewässer sichtbar zu machen und ihre Bedeutung wertzuschätzen.
Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen.
Im Rahmen des partizipativen Wandgestaltungsprojekts im Wiesengäßchen haben wir uns mit dem SDG 15 „Leben an Land“ beschäftigt. Dieses Ziel der Vereinten Nationen fordert den Schutz von Landökosystemen, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, Maßnahmen gegen Wüstenbildung, den Erhalt fruchtbarer Böden sowie den Schutz der biologischen Vielfalt.
Für uns bedeutet dieses Ziel, Verantwortung für unsere natürlichen Lebensräume zu übernehmen und sich bewusst zu machen, wie eng unsere Zukunft mit dem Zustand der Ökosysteme verknüpft ist. Der Erhalt der Artenvielfalt ist daher nicht nur ein globales Anliegen, sondern auch eine persönliche Aufgabe.
Regional sehen wir das SDG 15 vor allem im Bereich des Naturschutzes verankert. Durch die Zusammenarbeit mit Johann Beck, dem Vorsitzenden des BUND Naturschutz Eichstätt, erhielten wir wertvolle Einblicke in dessen Arbeit und die beeindruckende Artenvielfalt in und um Eichstätt.
Gestalterisch haben wir uns für eine moderne Flat-Design-Illustration entschieden. Die klaren, schematisierten Formen ermöglichen auch Kindern eine einfache Mitgestaltung des Wandbildes. Im Mittelpunkt steht die regionale Tierwelt, die exemplarisch für den Reichtum der Natur und die Bedeutung des Schutzes unserer heimischen Lebensräume steht.
Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.
Ich habe mich im Rahmen des Projekts mit dem SDG 16 „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ auseinandergesetzt. Dieses Nachhaltigkeitsziel zielt darauf ab, friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern, alle Formen von Gewalt zu reduzieren, Missbrauch und Ausbeutung, insbesondere von Kindern, zu beenden, organisierte Kriminalität zu bekämpfen sowie Justiz und Rechtsstaatlichkeit zu stärken.
Für mich persönlich steht SDG 16 vor allem im Zeichen des Friedens. Im Austausch mit dem Arbeitskreis Shalom wurde deutlich, wie bedeutend zivilgesellschaftliches Engagement für eine gerechte und friedliche Gesellschaft ist. Der Einsatz Einzelner und zivilgesellschaftliches Engagement kann langfristig Strukturen stärken, Vertrauen aufbauen und Veränderung bewirken.
Gestalterisch habe ich mich für Symbole wie Tauben, Olivenzweige und eine Weltkugel, die von schützenden Händen gehalten wird, entschieden. Diese Bildelemente stehen für Frieden, Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung.
Die Darstellung einer von Händen getragenen Weltkugel in Kombination mit Tauben und Olivenzweigen steht sinnbildlich für ein friedliches Miteinander, internationale Verbundenheit und die gemeinsame Verantwortung für eine gerechtere Welt.
Besonders gefreut hat mich, dass sich auch die diesjährigen Shalompreisträger an der Wandgestaltung beteiligt haben. Mit einem Beitrag zu ihrem „Casa Social Cultural y Memoria“ in Buenaventura, Kolumbien, haben sie ihre Botschaft für Menschenrechte und sozialen Wandel sichtbar gemacht und das Projekt auf besondere Weise bereichert.
Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft mit Leben erfüllen.
Nur durch starke, faire und solidarische Partnerschaften zwischen Ländern, Institutionen und Menschen lassen sich die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen.
Als Kunstpädagogik-Studentin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt interessiert mich besonders, wie gesellschaftliches Engagement und nachhaltige Entwicklung nicht nur theoretisch gedacht, sondern auch praktisch gelebt und sichtbar gemacht werden können.
Eichstätt ist auf vielfältige Weise mit der Welt vernetzt. Besonders beeindruckt haben mich die Initiativen des Referats Weltkirche der Diözese Eichstätt (unter der Leitung von Dr. Gerhard Rott) und des Vereins Welt-Brücke Eichstätt e. V. (mitgestaltet von Dr. Dagmar Kusche). Beide setzen sich aktiv für internationale Partnerschaften, interkulturellen Austausch und globale Solidarität ein – ganz im Sinne des SDG 17. Für mein Wandgestaltungsprojekt im Wiesengäßchen wählte ich das Motiv von drei vernetzten Smartphones. Diese stehen sinnbildlich für den weltweiten Dialog. Über Sprechblasen tauschen sich die Geräte, stellvertretend für Menschen, über Themen wie Klimawandel und globale Verantwortung aus.
Die Grundidee zu den vernetzten Handys stammt von Sofia, einer Schülerin der Grundschule St. Walburg. Ihre Skizze und kindlich-direkte Sicht auf globale Themen waren eine wertvolle Inspirationsquelle.
Die Malerei zeigt, dass Partnerschaften nicht abstrakt bleiben müssen, sie können lokal verwurzelt und global wirken.