Nachrichten

Aktuelle Nachrichten

Herzliche Einladung zum 40. Ingolstädter Archäologischen Vortrag!

14. April 2026, um 19.30 Uhr, im Barocksaal des Stadtmuseums:

“SCHEIN UND SEIN IM GRAB. Naturwissenschaftliche Perspektiven auf Gesellschaften des Balkans in der Eisenzeit”

Dr. des. Daniela Heilmann

Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts/Ludwig-Maximilians-Universität München

BEGRÜSSUNG:
Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Bürgermeisterin der Stadt Ingolstadt
GRUSSWORTE:
Dr. Christoph Rummel, Wissenschaftlicher Referent, Direktion, RGK
Dr. Stefanie Berg, Abteilungsleiterin, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
EINFÜHRUNG:
Jun.-Prof. Dr. Nadin Burkhardt, Professur für Klassische Archäologie, KU Eichstätt-Ingolstadt

Gräber gehören zu den wichtigsten Quellen für die Erforschung eisenzeitlicher Gesellschaften des südlichen Balkans. Reiche Beigaben und aufwendige Bestattungen gelten häufig als Hinweise auf soziale Eliten. Doch spiegeln sie tatsächlich die Lebensrealität der Bestatteten wider? Naturwissenschaftliche Analysen menschlicher Überreste eröffnen neue Perspektiven auf diese Frage.
Anthropologische Untersuchungen, Isotopenanalysen und weitere bioarchäologische Methoden geben Einblicke in Herkunft, Ernährung, Krankheiten und individuelle Lebensbedingungen. In enger Verbindung mit der klassischen Gräberarchäologie ermöglichen sie eine differenziertere Rekonstruktion sozialer Strukturen.
Anhand ausgewählter Beispiele aus aktuellen Forschungsprojekten zeigt der Vortrag, wie sich archäologische und naturwissenschaftliche Ansätze ergänzen.

Eine Kooperation der Stadt Ingolstadt, des Zentrums für Stadtgeschichte, der Römisch-Germanischen Kommission, der Klassische Archäologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege.

Archiv