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Zweifach ausgezeichnet: Eichstätter Journalistik erfolgreich bei der DGPuK 2026

Mit zahlreichen angenommenen Beiträgen war die Eichstätter Journalistik auch in diesem Jahr prominent auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vertreten. Juniorprofessorin Karin Boczek wurde dabei gleich zweimal für ihre Forschung ausgezeichnet. Die Tagung fand vom 18. bis 20. März 2026 in Dortmund statt und stand unter dem Leitthema #Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie.

Die Eichstätter Reisegruppe bestand namentlich (siehe Foto, von links nach rechts) aus Karin Boczek, Sultan Malik, Johanna Wolleschensky, Rebecca Strohmeier, Maike Körner, Annika Sehl, Klaus Meier, Pascal Tannich, Dominik Zarychta, Milan Skusa und Friederike Herrmann. 

Inhaltlich war die Eichstätter Journalistik mit einer großen thematischen Bandbreite präsent: Die Beiträge reichten von der Erinnerungskultur in der DGPuK über den Einsatz von Large Language Models in quantitativen Inhaltsanalysen bis hin zu Fragen der Journalismus-Publikumsbeziehung, des diskursiven Journalismus, des Online-Konfliktverhaltens, des Diversitätsmanagements im Journalismus, der Abhängigkeit des Journalismus von KI und unbewusster Affekte in der journalistischen Kommunikation.

Ein besonderer Programmpunkt war zudem die Podiumsdiskussion im Anschluss an die Keynote von Otfried Jarren zum Thema „Advocacy für eine demokratische Kommunikationsgesellschaft“. Dabei diskutierte Annika Sehl gemeinsam mit Marlis Prinzing (Macromedia University of Applied Sciences, Campus Köln) und Birgit Stark (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) zentrale Aspekte des Tagungsthemas. Moderiert wurde die Runde von Stefan Schmitt (DIE ZEIT).

Ein Highlight war auch das Konferenzdinner, bei dem traditionell herausragende Forschungsleistungen ausgezeichnet werden. Für die Eichstätter Journalistik gab es dabei gleich mehrfach Grund zur Freude: Karin Boczek wurde auf der DGPuK-Jahrestagung zweifach geehrt.

Karin Boczek als doppelte Preisträgerin
© Maike Körner

Den 1. Preis für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz erhielt sie gemeinsam mit Liane Rothenberger, Maike Braun, Astrid Jansen, Kathrin Friederike Müller, Michael Scharkow und Sabine Trepte. Ausgezeichnet wurde ihr in der Fachzeitschrift Publizistik erschienener Artikel: „Gender diversity in the field of communication in DACH countries (Germany, Austria, Switzerland): A scientometric analysis of the scientific job market, publications, citations, and grants“.

Doch damit nicht genug: Gemeinsam mit Martina Thiele, Niklas Venema und Thomas Wiedemann erhielt Karin Boczek außerdem den 1. Preis für die beste Tagungseinreichung. Prämiert wurde der Beitrag „Ehrenmitglieder der DGPuK: Ernennen, Erinnern – und Vergessen“.

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