Imperium und Kosmos in der römischen Literatur der frühen Kaiserzeit

Die Frage nach den Grenzen der Welt und den Grenzen römischer Macht wird in der frühen Kaiserzeit politisch und literarisch virulent. Das Projekt will literarische Konzepte und literarische Bilder untersuchen, in denen das in Vergils Aeneis verheißene imperium sine fine (ein Reich ohne räumliche und zeitliche Grenzen) verhandelt wird. Erschienen sind Arbeiten zu Lucan sowie Seneca und dem Älteren Plinius; im Druck ist ein Beitrag zum Begriff des mare apertum in der kaiserzeitlichen Literatur.