Neuerscheinungen und Aktuelles am Lehrstuhl

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Erbsündenlehre

Abschied von der Erbsündenlehre?

Die Begriffe Erbsünde und Freiheit stehen in einem Widerspruch. Im Kontext der Aufklärung hat sich dieses Spannungsverhältnis zusätzlich verschärft. Wird nämlich die Autonomie des Einzelnen betont und eingefordert, erscheint die Behauptung einer Erbschuld, die jenseits des eigenen Verantwortungsbereichs liegt, wenig einsichtig. Was vermag angesichts dieser Problematik das klassische Erbsündenkonstrukt heute noch auszudrücken? Wie kann die Theologie auf die neuzeitliche Freiheitsidee reagieren, ohne den soteriologischen Grundgedanken einer universalen Notwendigkeit menschlicher Erlösung zu negieren? Diesen Fragen geht die Quaestio auf den Grund.
Mit Beiträgen von Christoph Böttigheimer, René Dausner, Gunda Werner, Roman A. Siebenrock, Erwin Dirscherl, Friederike Nüssel, Dorothea Sattler, Thomas Schärtl, Karlheinz Ruhstorfer, Reinhold Esterbauer, Jakub Sirovátka, Claudia Welz, Hans-Joachim Sander, Konrad Hilpert, Georg Essen

Verlag Herder / 1. Auflage 2021 / Kartoniert / 432 Seiten / ISBN: 978-3-451-02316-3

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Cover

Die unverkürzte Botschaft Jesu

Das Reich Gottes ist Inhalt der Predigt Jesu und Kerngehalt christlichen Glaubens. Weithin aber dominiert eine auf das Kreuz fokussierte Erlösungslehre, wodurch der Glaube inhaltlich halbiert wird. Böttigheimer rückt demgegenüber die Reich-Gottes-Botschaft in den Fokus, erläutert ihre Bedeutung und klärt wichtige Fragen: Ist Gottes Reich schon gegenwärtig oder noch ausstehend? Was hat es mit dem Gedanken der Wiederkunft Christi auf sich? Rühren Erlösung und Heil allein vom Kreuzestod Jesu her? Deutlich wird, dass die gegenwärtig schwierige Situation der Kirche tief reicht und den Inhalt des Glaubens betrifft: Ist das, was heute verkündigt wird, noch die unverkürzte Botschaft Jesu?

Verlag Herder / 1. Auflage 2020 / Gebunden mit Schutzumschlag / 272 Seiten / ISBN: 978-3-451-38754-8

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Aktuelle Projekte

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Key Concepts in Interreligious Discourses

Interdisziplinär, interreligiös und der Grundlagenforschung verpflichtet: zusammen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erkundet und beleuchtet das Projekt Key Concepts in Interreligious Discourses theologische Grundbegriffe der drei großen, monotheistischen Weltreligionen und stellt diese drei mal im Jahr auf öffentlichen Konferenzen mit internationalen Experten in die öffentliche Debatte.

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