Hoffmann neues Mitglied der Academia Europaea

Große Ehre für Prof. Dr. Thomas Hoffmann und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU): Der Anglist und Sprachwissenschaftler ist im Rahmen der Jahreskonferenz „Building Bridges 2026“ in Budapest offiziell als Mitglied in die Academia Europaea aufgenommen worden. Die Mitgliedschaft erfolgt ausschließlich auf Einladung und nach einem strengen Auswahlverfahren. Hauptkriterium ist die dauerhafte akademische Exzellenz des Kandidaten in seinem Fachgebiet.

Die feierliche Aufnahme erfolgte bei der New Member Ceremony während der 37. Jahrestagung der Akademie, bei der die neu gewählten Mitglieder willkommen geheißen wurden. Die Konferenz  in Budapest brachte Forschende aus ganz Europa zusammen und stand im Zeichen des interdisziplinären Austauschs über die Zukunft eines vernetzten, gesellschaftlich wirksamen und KI-gestützten Forschungssystems.

Die Mitgliedschaft in der Academia Europaea erfolgt ausschließlich auf Einladung und nach einem strengen Auswahlverfahren durch die jeweilige Fachsektion. Maßgeblich ist dabei die dauerhaft herausragende wissenschaftliche Leistung im jeweiligen Fachgebiet. Die 1988 gegründete Academia Europaea ist eine unabhängige europäische Wissenschaftsakademie mit Mitgliedern aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie setzt sich für wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinären Austausch und die Förderung von Forschung und Bildung zum Wohle der Allgemeinheit ein. Der Akademie gehören derzeit mehr als 5.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, darunter zahlreiche international führende Forschende und Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger.

Für Thomas Hoffmann ist die Aufnahme Anerkennung seiner langjährigen wissenschaftlichen Arbeit und ihrer internationalen Resonanz: „Ich freue mich sehr über die offizielle Aufnahme in die Academia Europaea. Sie zeigt, dass meine Forschung an der KU international sichtbar ist und innerhalb der europäischen Fachgemeinschaft große Wertschätzung erfährt“, sagt Prof. Dr. Thomas Hoffmann. „Zugleich ist die Mitgliedschaft für mich Ansporn und Verpflichtung, auch weiterhin in Forschung, Lehre und Transfer höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.“

Prof. Dr. Thomas Hoffmann hat seit 2015 den Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft an der KU inne. Seine Forschung befasst sich mit der mentalen Repräsentation von Sprache, insbesondere mit kognitiven Ansätzen zu Sprachvariation und Sprachwandel. Weitere Schwerpunkte sind die Konstruktionsgrammatik und die kognitive Soziolinguistik. Aktuell kooperiert er im Projekt „Predictive Construction Grammar – Developing a neuro-cognitive model of linguistic creativity“ mit Prof. Dr. Marco Steinhauser, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie an der KU. Das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt untersucht, wie sich Prozesse des Sprachverstehens und der Sprachproduktion aktiv vorhersagen lassen.

Neben Forschung und Lehre engagiert sich Hoffmann auch in der akademischen Selbstverwaltung: Seit 2021 ist er Vorsitzender des Senats der KU. Mit seiner offiziellen Aufnahme in Budapest ist er derzeit das einzige Mitglied der Academia Europaea an der KU. Bis zu seinem Tod im Jahr 2025 gehörte auch der Kunsthistoriker Prof. Dr. Michael F. Zimmermann der Gesellschaft an.

Text: Petra Hemmelmann / Christian Klenk

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