Die Krisen, Brüche und tiefgreifenden Transformationsprozesse, mit denen Kirche und Gesellschaft im 21. Jahrhundert konfrontiert sind, bilden den Ausgangspunkt einer Theologie in Transformationsprozessen, wie sie von Martin Kirschner an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt seit Einrichtung des Lehrstuhls im Jahr 2016 betrieben wird. Anlässlich seines 50. Geburtstags 2024 fand ein Kolloquium statt, in dem Kolleginnen und Kollegen mit ihm Grundlinien einer solchen Theologe in Transformation diskutierten. Die Beiträge von Dirk Ansorge (Frankfurt a. M.), Helmut Jakob Deibl (Wien), Margit Eckholt (Osnabrück) und Markus Riedenauer (Eichstätt) greifen aus unterschiedlichen Perspektiven das Projekt auf – mit dem Ziel, Möglichkeiten und Grenzen einer solchen zeitsensiblen Gottrede im 21. Jahrhundert auszuloten. In seiner Replik greift Kirschner Aspekte des Gesprächs unter dem Aspekt der Hoffnung auf und benennt Herausforderungen der weiteren Arbeit am Lehrstuhl. Das von DDr. Klaus Viertbauer herausgegebene Heft 4 der Münchner Theologischen Zeitschrift von 2024 mit den Beiträgen des Festkolloquiums vom 12. April 2024 ist online hier abrufbar.
Hier findet sich eine Übersicht mit den einzelnen Beiträgen:
Kybernetismus Politische Anthropologie in der Krise
Markus Riedenauer
491–510 pdf
Spuren des Apokalyptischen bei Agamben und Hölderlin
Jakob Helmut Deibl
511–525 pdf
Religionsdialog mit Anselm? Die Trinitätslehre als Stolperstein für das Gespräch zwischen Juden, Christen und Muslimen
Dirk Ansorge
526–540 pdf
Synodale und befreiende Dynamiken im Pontifikat von Franziskus Theologien im Dienst der Transformation
Margit Eckholt
541–553 pdf
Von der Hoffnung Rechenschaft geben Linien einer Theologie in Transformation im Gespräch mit den Beiträgen dieses Heftes
Martin Kirschner
554–568 pdf