Zu Beginn näherten sich die Teilnehmenden dem Prinzip des maschinellen Lernens auf spielerische Weise. Anschließend trainierten sie eigene KI-Modelle mit Datensätzen und entwickelten einfache Algorithmen für Anwendungen in der Qualitätskontrolle sowie in der Gesichtserkennung. Ihre Lösungen konnten sie direkt an funktionsfähigen Modellen ausprobieren.
Ziel der Veranstaltung war es, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in das Zusammenspiel von KI-Modellen, Hard- und Software zu ermöglichen und zugleich Neugier sowie kritisches Reflexionsvermögen im Umgang mit dieser Technologie zu fördern.
Im Austausch mit den Studierenden zeigte sich deutlich, dass die durch Künstliche Intelligenz angestoßenen Veränderungen in Arbeitswelt, Alltag und Freizeit längst im Bewusstsein vieler Jugendlicher angekommen sind. Festgestellt wurde, dass technologische Entwicklungen verantwortungsvoll gestaltet werden müssen – damit sie weder die Privatsphäre gefährden noch gesellschaftliche Ungleichheiten verstärken oder die öffentliche Meinungsbildung verzerren.
Das Fazit der Studierenden: Für eine mündige, reflektierte Nutzung von KI sind solide Grundlagen unerlässlich – und diese können bereits in Schule und Unterricht gelegt werden.