Kennedy Tabu ist Doktorand an der Professur für Wirtschaftsgeographie unter der Betreuung von Prof. Dr. Hans-Martin Zademach und Prof. Dr. Jens Hogreve. In seiner Promotion untersucht er den Einfluss von Anti-Geldwäsche-Regulierung (AML) auf informelle Kreditvergabe und finanzielle Inklusion in Ostafrika, mit einem besonderen Fokus auf das kenianische Banken- und Mobile-Money-System.
Seine Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Wirtschaftsgeographie, Finanzgeographie, Finanzinklusion, Bankenregulierung, informellen Finanzmärkten und digitalen Finanzdienstleistungen. Dabei interessiert ihn insbesondere, wie regulatorische Veränderungen die räumliche Zugänglichkeit und Nutzung formeller und informeller Finanzdienstleistungen beeinflussen.
Vor seiner Promotion absolvierte Kennedy Tabu einen Master of Arts in Development Studies mit Schwerpunkt Advanced International Economics an der Universität Bayreuth sowie einen MBA in Financial Management an der Hochschule Coburg. Zudem verfügt er über einen Bachelorabschluss in Commerce mit Schwerpunkt Banking & Finance. Seine akademische und berufliche Erfahrung umfasst Finanzanalyse, Risikomanagement, Anti-Geldwäsche, Controlling und datenbasierte Analysen (Zertifikat der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne).
Quantitative Methoden und datenbasierte Wirtschafts- und Entwicklungsforschung