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Willkommen am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik

  • Aktuelles

    Stellenausschreibung

    Der Lehrstuhl für VWL insb. Makroökonomik sucht ab sofort eine studentische Hilfskraft für 20h/ Monat. Genauere Informationen hier

    Top-Lehre am Makro-Lehrstuhl

    Der „Preis der Lehre“ der WFI geht in diesem Jahr an Prof. Wiederhold! Die Studierendenvertretung verleiht den Preis traditionell im Rahmen der studentischen Vollversammlung auf Basis der Ergebnisse der Lehrevaluationen aus den vorangegangenen zwei Semestern. Ausgezeichnet wurde somit die Lehre von Prof. Wiederhold in einem breiten Spektrum an Fächern wie „Einführung in die Volkswirtschaftslehre“, „Economics of Innovation“ und „Behavioral Finance“. Die Auszeichnung ist ein Dank für hervorragende Leistungen in der Lehre und ein Anreiz für den weiteren Ausbau des hohen Lehrniveaus an der Fakultät. Ziel des Makro-Lehrstuhls ist es seit jeher, Studierende für die vielseitigen und gesellschaftlich hochrelevanten Themen der VWL zu begeistern und gleichzeitig praxisrelevante Methoden zu vermitteln. Dass dieses Engagement von den Studierenden der Fakultät gewürdigt wird, ist Ehre und Motivation für Prof. Wiederhold und sein Lehrstuhlteam. 

    Wissenschaftspreis für Studie zu Lehrerkompetenzen

    Welche Rolle spielen Lehrerkompetenzen in der Bildungstragödie in Afrika südlich der Sahara? Mit dieser Frage beschäftigt sich Simon Wiederhold, zusammen mit Jan Bietenbeck und Marc Piopiunik, in der Forschungsarbeit "Africa’s Skill Tragedy: Does Teachers’ Lack of Knowledge Lead to Low Student Performance?". Die Autoren zeigen, dass ein höheres Fachwissen der Lehrerinnen und Lehrer die Leistungen der Schülerinnen und Schüler deutlich steigern würde.

     

    Nun hat Ko-Autor Marc Piopiunik für seine Mitarbeit an der Studie den renommierten Wissenschaftspreis des ifo Instituts erhalten. Mit diesem Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen würdigt das ifo Institut einmal im Jahr Mitarbeiter, die an herausragenden Forschungsprojekten beteiligt waren. Für die Studie, die bereits im hochrangigen Journal of Human

    Resources veröffentlicht wurde, ist der ifo Wissenschaftspreis eine weitere Auszeichnung.

    Newsletter - VWL

    Das Jahr 2018 war geprägt von der fortschreitenden Vernetzung der volkswirtschaftlichen Lehrstühle mit nationalen und internationalen Partnern. Was in diesem Jahr passiert ist, möchten wir Ihnen in dieser dritten Ausgabe unseres Newsletters vorstellen.

    Studie von Simon Wiederhold zu den Erträgen von Kompetenzen am Arbeitsmarkt mit Best Paper Award des European Economic Review ausgezeichnet

    Die Studie „Returns to Skills around the World: Evidence from PIAAC” wurde als bestes Paper ausgezeichnet, das im Jahr 2015 im angesehenen European Economic Review veröffentlicht wurde. Es ist zudem das meistzitierte Paper, das in den vergangenen fünf Jahren im European Economic Review erschienen ist. In dem Forschungspapier zeigt Simon Wiederhold, zusammen mit Eric Hanushek (Stanford University), Guido Schwerdt (Universität Konstanz) und Ludger Wößmann (ifo Institut), dass sich bessere Bildungsleistungen für den Einzelnen auszahlen. Um dies zu untersuchen, nutzen die Autoren die Daten von PIAAC, dem sogenannten „Erwachsenen-PISA“. Höhere Kompetenzen lohnen sich gerade am deutschen Arbeitsmarkt: Wer im PIAAC-Test um eine von fünf Kompetenzstufen besser abschneidet, verdient im Durchschnitt fast ein Viertel mehr. Dieser Lohnzuwachs durch höhere Kompetenzen ist lediglich in den USA und in Irland höher als in Deutschland.

    Makro-Lehrstuhl unterstützt innovativen Wirtschaftswettbewerb

    Tablet statt Tafel – wie soll der Schulunterricht der Zukunft aussehen? Mit dieser Frage wird sich schon bald eine Schülergruppe in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für VWL, insb. Makroökonomik beschäftigen. Denn die KU unterstützt als erste Universität überhaupt den bundesweiten Schülerwettbewerb YES! – Young Economic Summit, den das ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft veranstaltet. Bei YES! gehen die Schüler verschiedenste gesellschaftliche Probleme mit Wirtschaftsbezug selbstständig an und erarbeiten kreative Lösungsideen. Prof. Wiederhold und Katharina Hartinger werden sie dabei unterstützen und die wirtschaftswissenschaftliche Sicht auf das Thema Digitalisierung aufzeigen. Wir sind gespannt, wie die Schüler die Digitalisierung an deutschen Schulen sinnvoller vorantreiben wollen und welche Probleme sie bei der derzeitigen Entwicklung sehen! Ob das Team des Makro-Lehrstuhls den Sieg im Wettbewerb holt, wird sich 2019 beim großen Bundesfinale zeigen.

    Weitere Informationen zur Beteiligung der WFI am Wettbewerb (mit O-Ton von Frau Präsidentin Gien) finden Sie hier.

    Paper zu beruflichen Fähigkeiten von Migranten mit dem CESifo Young Affiliate Award ausgezeichnet

    Wie unterscheiden sich Migranten von der im Herkunftsland verbleibenden Bevölkerung? Dieser Frage gehen Simon Wiederhold und Alexander Patt in einem kürzlich erschienenen Forschungspapier nach, das sie zusammen mit Jens Ruhose (Leibniz Universität Hannover) und Miguel Flores (ITESM) verfasst haben. Sie finden, dass die auswandernden Mexikaner bessere handwerkliche, aber niedrigere kognitive Fähigkeiten haben als die daheimbleibenden. Die Selektion der Migranten wird durch die beruflichen Fähigkeiten weit besser beschrieben als durch ihr formales Bildungsniveau und ihr Einkommen. Das Forschungspapier wurde Anfang September 2017 mit dem renommierten CESifo Young Affiliate Award ausgezeichnet. 

    Platz 1 bei "Beats for Charity - Profs on the Decks!"

    Prof. Simon Wiederhold hat zusammen mit Prof. Dominika Langenmayr den akademischen DJ Wettbewerb der WFI Ingolstadt gewonnen. Mit musikalischen Highlights und vollem Einsatz der Lehrstuhlteams konnte man sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Wir danken der UNICEF Hochschulgruppe für die Organisation eines unvergesslichen und erfolgreichen Abends. Den dazugehörigen Artikel des Donaukuriers finden sie hier

    Berufung von Simon Wiederhold auf den Lehrstuhl für VWL, insb. Makroökonomik

    Seit 01.05.2017 ist Simon Wiederhold Inhaber des Lehrstuhls für VWL, insb. Makroökonomik. Zuvor war Herr Wiederhold im Sommersemester 2016 und im Wintersemester 2016/2017 mit der Lehrstuhlvertretung betraut. Weitere Informationen zu Herrn Wiederhold finden Sie hier.

  • Studium

    Lehrangebot im Wintersemester 2019/ 2020

    Der Lehrstuhl bietet im Wintersmester für Bachelor-Studierende den Kurs Einführung in die Volkswirtschaftslehre an. Für Master-Studierende werden der Kurs Economics of Innovation sowie das Seminar on Entrepreneurship/ Innovation und das Seminar on the Effects of New Technologies on the Labor Market angeboten.

    Klausurtermine im Sommersemester 2019

    Behavioral Finance
    1. Termin: 16.07.2019, 16.00-18.00, Raum Z01
    2. Termin: 08.10.2019, 16.00-18.00, Raum Z01

    Bildungsökonomik
    1. Termin: 17.07.2019, 16.00-18.00, Raum HB 101
    2. Termin: 09.10.2019, 16.00-18.00, Raum HB 101

    Decision Theory
    1. Termin: 25.07.2019, 14.00-16.00, Raum HB 106
    2. Termin: 10.10.2019, 14.00-16.00, Raum HB 106

    Lehrangebot im Sommersemester 2019

    Der Lehrstuhl bietet im Sommersmester für Bachelor-Studierende die englischsprachigen Kurse Behavioral Finance, Decision Theory und The Role of Education and Innovation in Economic Development an.  Ebenfalls für Bachelor-Studierende wird die Veranstaltung Bildungsökonomik angeboten. Der Kurs Behavioral Finance ist auch für Master-Studierende geöffnet. 

    Wichtiger Hinweis: Übergangsregelung „Makroökonomie II“

    Infolge der Neuausrichtung der Ausbildung in den Grundlagenfächern der Volkswirtschaftslehre im Bachelor wurde die Vorlesung „Makroökonomie II“ nicht mehr angeboten. Stattdessen wurde ab dem Sommersemester 2018 die Vorlesung „Makroökonomie“ angeboten. Für Studierende des 4. oder eines höheren Semesters, die die Prüfung in „Makroökonomie II“ bisher nicht abgelegt haben, gelten Übergangsregelungen bzw. Wahlmöglichkeiten. Nähere Information finden Sie hier.

    Frühere Kurse:

    Case Study mit PwC

    Im Sommersemester 2019 fand als Teil der Veranstaltung Behavioral Finance eine Case Study bei PwC München statt, in der Studierende zusammen mit PwC-Experten erarbeiteten, wie sich psychologische Einflüsse auf Unternehmensentscheidungen auswirken können.

  • Forschung

    Kompetente Lehrkräfte wichtig für Schülerleistungen

    Die kognitiven Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern sind ein wichtiger Bestimmungsfaktor der internationalen Unterschiede in Schülerleistungen. Zu diesem Ergebnis kommt Simon Wiederhold zusammen mit Eric A. Hanushek (Stanford University) und Marc Piopiunik (ifo Institut München) in einer neuen Studie, in der sie Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik und Lesen aus der PIAAC-Studie mit den individuellen Schülerdaten des PISA-Tests verknüpfen. Die Studie wurde gerade in der führenden bildungsökonomischen Zeitschrift, dem Journal of Human Resources, zur Veröffentlichung angenommen.

    Lehrerkompetenzen und die afrikanische Bildungstragödie

    Obwohl sie mehrere Jahre die Schule besucht haben, lernen die meisten Schülerinnen und Schüler in den Ländern Afrikas südlich der Sahara kaum etwas. Wie ließe sich das ändern? In einer Studie zeigt Simon Wiederhold, zusammen mit Marc Piopiunik (ifo Institut München) und Jan Bietenbeck (Universität Lund), dass ein besseres Fachwissen der Lehrerinnen und Lehrer die Bildungsleistungen der Schülerinnen und Schüler deutlich erhöhen würde - insbesondere dann, wenn für die Schülerinnen und Schüler im Unterricht Lehrbücher zur Verfügung stehen. Die Studie erscheint im renommierten Journal of Human Resources.

    Staatliches Beschaffungswesen beeinflusst Innovationskraft der Wirtschaft

    Der Staat kauft allerlei Dinge, von Autos bis Zucchini. Spielt die technologische Zusammensetzung der staatlichen Beschaffung eine Rolle für die Innovationskraft von Unternehmen? In einer Studie zeigt Simon Wiederhold zusammen mit Viktor Slavtchev (IWH Halle), dass ein staatliches Beschaffungswesen, das mehr High-Tech-Produkte einkauft, in der Tat zu höheren Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Privatwirtschaft führt, ohne dass dafür die Beschaffungsausgaben insgesamt steigen müssen. Dazu wenden sie mikroökonometrische Methoden auf umfangreiche Daten der US-Bundesstaaten an. Die Studie wurde im American Economic Journal: Macroeconomics veröffentlicht, der weltweit führenden zeitschrift auf dem Feld der Makroökonomie.