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Willkommen am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik

  • Aktuelles

    Wichtiger Hinweis: Wegen der Corona-Situation befinden sich alle Mitarbeiter des Lehrstuhls im Homeoffice. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an den entsprechenden Mitarbeiter.

    Für Anliegen, die das Sekretariat betreffen, wenden Sie sich bitte an sekretariat-langenmayr(at)ku.de.
    Kontakt:
    Astrid Hess 0841 937 - 23138 
    Mette Schaufler 0841 937 - 21887

    Prof. Dr. Simon Wiederhold befindet im Sommersemester 2020 im Forschungsfreisemester. Bitte wenden Sie sich mit Anliegen bezüglich des Lehrangebots an die anderen Lehrstuhlmitarbeiter.

    Lehrpreis für Katharina Hartinger

    Der “Preis der Lehre” der WFI geht bereits zum zweiten Mal in Folge an den Lehrstuhl für Makroökonomik! Katharina Hartinger wurde Anfang Juli für ihr besonderes Engagement in der Lehre geehrt. Die Auszeichnung wird einmal jährlich von der Studierendenvertretung vergeben und basiert auf den Lehrevaluationen der vergangenen zwei Semester. In Kursen wie “Economics of Innovation”, “Bildungsökonomik” oder “Einführung in die VWL” vermittelt Frau Hartinger Einblicke in ökonomische Methoden und neue Forschungsergebnisse - gerne verknüpft mit Anekdoten aus ihrer eigenen Forschungsarbeit.

    Bereits im letzten Jahr hatte Prof. Wiederhold den “Preis der Lehre” an den Lehrstuhl geholt. Während die aktuellen Umstände besonders viel Kreativität verlangen, ist hochwertige, gesellschaftlich relevante und spannende Lehre weiterhin eine absolute Priorität am Lehrstuhl für Makroökonomik

    ifo Drittmittelpreis geht an das Team von Prof. Dr. Simon Wiederhold

    In den letzten Jahren haben drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte an der KU stetig an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen solcher Projekte untersuchen (oft interdisziplinäre) Forschungsgruppen gesellschaftsrelevante Fragestellungen in Kooperation mit einem externen Geldgeber – immer auch mit dem Fokus auf Wissenstransfer in die Gesellschaft hinein. Mit dem ifo Preis für besondere Leistungen in der Drittmittelforschung wurde nun das Team von Simon Wiederhold (zusammen mit Franziska Hampf, Marc Piopiunik und Ludger Wößmann, alle ifo Institut) bei der ifo Jahresversammlung ausgezeichnet. Im Projekt „Kompetenzerwerb und -nutzung im Erwachsenenalter – Netzwerk zur Analyse, Weiterentwicklung und Verbreitung von PIAAC“ zeigte das Team, dass kognitive Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt hoch entlohnt werden. Zwischen verschiedenen Ländern bestehen aber deutliche Unterschiede in diesen sogenannten Kompetenzertragsraten, wie ein vielzitierter Forschungsbeitrag in der Fachzeitschrift European Economic Review verdeutlicht. Diese Resultate sind durch den COVID-19-bedingten Schulausfall und seine drastischen Konsequenzen für den Kompetenzerwerb auch in der aktuellen politischen Diskussion relevanter denn je.

    Newsletter VWL

    Im Jahr 2019 wurden an der KU Eichstätt-Ingolstadt zwei neue Forschungsinstitute gegründet, die maßgeblich von Volkswirten getragen werden: Das KU Research Institute for Business and Economics in Service of Humanity (BESH) und das KU Research Institute for Taxation. Beide Institute stehen für überfachliche Vernetzung, Forschungsstärke und Internationalisierung. Über diese Neugründungen und weitere Aktivitäten berichten wir in der vierten Ausgabe unseres Newsletters.

    Bildungspolitischer Appell an die Politik zu Corona

    Prof. Simon Wiederhold und Prof. Alexander M. Danzer von der der KU Eichstätt-Ingolstadt haben zusammen mit vier weiteren Professorinnen und Professoren des DIW Berlin, der FU Berlin, des ifo Instituts München sowie der JMU Würzburg einen bildungsökonomischen Aufruf an die Politik initiiert. Der Aufruf wurde von über 90 namenhaften Ökonominnen und Ökonomen, die sich in Deutschland mit Bildungsfragen beschäftigen, mitunterzeichnet.

    Im Kern wird darin die sofortige, strukturierte Wiederaufnahme von Unterricht und Betreuung von Kindern und Jugendlichen gefordert. Dazu werden im Aufruf Maßnahmen in der kurzen, mittleren und langen Frist vorgeschlagen, um Kompetenzverluste einzudämmen und einem Anstieg der Bildungsungleichheit entgegenzuwirken. Zudem weist der Aufruf auf die gravierenden ökonomischen Langzeitfolgen von Schulschließungen hin.  

    Pressemitteilung zum Aufruf (mit O-Tönen von Prof. Wiederhold und Prof Danzer)
    Volltext des Aufrufs sowie eine Liste der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
    Spiegel online hat bereits über den Aufruf berichtet, den Artikel finden Sie hier.

    Studie von Simon Wiederhold zu den Erträgen von Kompetenzen am Arbeitsmarkt in der Auswahl der besten Studien in 50 Jahren European Economic Review

    Die Studie "Returns to Skills around the World: Evidence from PIAAC" ist eine von nur zwei Studien, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des angesehenen European Economic Review in die Auswahl der besten Studien ("Editor's Choice") aufgenommen wurde. Die Studie wurde außerdem als bestes Paper ausgezeichnet, das im Jahr 2015 im European Economic Review veröffentlicht wurde. Es ist zudem das meistzitierte Paper, das in den vergangenen fünf Jahren in der Zeitschrift erschienen ist. In dem Forschungspapier zeigt Simon Wiederhold, zusammen mit Eric Hanushek (Stanford University), Guido Schwerdt (Universität Konstanz) und Ludger Wößmann (ifo Institut), dass sich bessere Bildungsleistungen für den Einzelnen auszahlen. Um dies zu untersuchen, nutzen die Autoren die Daten von PIAAC, dem sogenannten „Erwachsenen-PISA“. Höhere Kompetenzen lohnen sich gerade am deutschen Arbeitsmarkt: Wer im PIAAC-Test um eine von fünf Kompetenzstufen besser abschneidet, verdient im Durchschnitt fast ein Viertel mehr. Dieser Lohnzuwachs durch höhere Kompetenzen ist lediglich in den USA und in Irland höher als in Deutschland.  

    Top-Lehre am Makro-Lehrstuhl

    Der „Preis der Lehre“ der WFI geht in diesem Jahr an Prof. Wiederhold! Die Studierendenvertretung verleiht den Preis traditionell im Rahmen der studentischen Vollversammlung auf Basis der Ergebnisse der Lehrevaluationen aus den vorangegangenen zwei Semestern. Ausgezeichnet wurde somit die Lehre von Prof. Wiederhold in einem breiten Spektrum an Fächern wie „Einführung in die Volkswirtschaftslehre“, „Economics of Innovation“ und „Behavioral Finance“. Die Auszeichnung ist ein Dank für hervorragende Leistungen in der Lehre und ein Anreiz für den weiteren Ausbau des hohen Lehrniveaus an der Fakultät. Ziel des Makro-Lehrstuhls ist es seit jeher, Studierende für die vielseitigen und gesellschaftlich hochrelevanten Themen der VWL zu begeistern und gleichzeitig praxisrelevante Methoden zu vermitteln. Dass dieses Engagement von den Studierenden der Fakultät gewürdigt wird, ist Ehre und Motivation für Prof. Wiederhold und sein Lehrstuhlteam. 

    Wissenschaftspreis für Studie zu Lehrerkompetenzen

    Welche Rolle spielen Lehrerkompetenzen in der Bildungstragödie in Afrika südlich der Sahara? Mit dieser Frage beschäftigt sich Simon Wiederhold, zusammen mit Jan Bietenbeck und Marc Piopiunik, in der Forschungsarbeit "Africa’s Skill Tragedy: Does Teachers’ Lack of Knowledge Lead to Low Student Performance?". Die Autoren zeigen, dass ein höheres Fachwissen der Lehrerinnen und Lehrer die Leistungen der Schülerinnen und Schüler deutlich steigern würde.

     

    Nun hat Ko-Autor Marc Piopiunik für seine Mitarbeit an der Studie den renommierten Wissenschaftspreis des ifo Instituts erhalten. Mit diesem Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen würdigt das ifo Institut einmal im Jahr Mitarbeiter, die an herausragenden Forschungsprojekten beteiligt waren. Für die Studie, die bereits im hochrangigen Journal of Human

    Resources veröffentlicht wurde, ist der ifo Wissenschaftspreis eine weitere Auszeichnung.

    Makro-Lehrstuhl unterstützt innovativen Wirtschaftswettbewerb

    Tablet statt Tafel – wie soll der Schulunterricht der Zukunft aussehen? Mit dieser Frage wird sich schon bald eine Schülergruppe in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für VWL, insb. Makroökonomik beschäftigen. Denn die KU unterstützt als erste Universität überhaupt den bundesweiten Schülerwettbewerb YES! – Young Economic Summit, den das ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft veranstaltet. Bei YES! gehen die Schüler verschiedenste gesellschaftliche Probleme mit Wirtschaftsbezug selbstständig an und erarbeiten kreative Lösungsideen. Prof. Wiederhold und Katharina Hartinger werden sie dabei unterstützen und die wirtschaftswissenschaftliche Sicht auf das Thema Digitalisierung aufzeigen. Wir sind gespannt, wie die Schüler die Digitalisierung an deutschen Schulen sinnvoller vorantreiben wollen und welche Probleme sie bei der derzeitigen Entwicklung sehen! Ob das Team des Makro-Lehrstuhls den Sieg im Wettbewerb holt, wird sich 2019 beim großen Bundesfinale zeigen.

    Weitere Informationen zur Beteiligung der WFI am Wettbewerb (mit O-Ton von Frau Präsidentin Gien) finden Sie hier.

    Platz 1 bei "Beats for Charity - Profs on the Decks!"

    Prof. Simon Wiederhold hat zusammen mit Prof. Dominika Langenmayr den akademischen DJ Wettbewerb der WFI Ingolstadt gewonnen. Mit musikalischen Highlights und vollem Einsatz der Lehrstuhlteams konnte man sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Wir danken der UNICEF Hochschulgruppe für die Organisation eines unvergesslichen und erfolgreichen Abends. Den dazugehörigen Artikel des Donaukuriers finden sie hier

    Berufung von Simon Wiederhold auf den Lehrstuhl für VWL, insb. Makroökonomik

    Seit 01.05.2017 ist Simon Wiederhold Inhaber des Lehrstuhls für VWL, insb. Makroökonomik. Zuvor war Herr Wiederhold im Sommersemester 2016 und im Wintersemester 2016/2017 mit der Lehrstuhlvertretung betraut. Weitere Informationen zu Herrn Wiederhold finden Sie hier.

  • Studium

    Klausurtermine im Sommersemester 2020

    Decision Theory
    23.07.2020, 10:00-12.00 Uhr (GH) - Änderungen vorbehalten

    Behavioral Finance
    Portfolio, siehe ILIAS

    Bildungsökonomik
    Portfolio, siehe ILIAS

    Klausureinsicht

    Klausureinsicht „Einführung in die Volkswirtschaftslehre Zweittermin WiSe 19/20“. Weitere Informationen hier.

    Klausurtermine im Wintersemester 2019/2020

    Einführung in die Volkswirtschaftslehre
    2. Termin: verschoben

    Economics of Innovation
    2. Termin: nähere Informationen hier

    Lehrangebot im Sommersemester 2020

    Der Lehrstuhl bietet im Sommersmester für Bachelor-Studierende die englischsprachigen Kurse Behavioral Finance und Decision Theory an. Ebenfalls für Bachelor-Studierende wird die Veranstaltung 
    Bildungsökonomik angeboten. Der Kurs Behavioral Finance ist auch für Master-Studierende geöffnet! Die Kurse werden wahrscheinlich (teilweise) online stattfinden – bitte registrieren Sie sich daher frühzeitig auf KU.Campus für die Kurse!

    Lehrangebot im Wintersemester 2019/ 2020

    Der Lehrstuhl bietet im Wintersmester für Bachelor-Studierende den Kurs Einführung in die Volkswirtschaftslehre an. Für Master-Studierende werden der Kurs Economics of Innovation sowie das Seminar on Entrepreneurship/ Innovation und das Seminar on the Effects of New Technologies on the Labor Market angeboten.

    Lehrangebot im Sommersemester 2019

    Der Lehrstuhl bietet im Sommersmester für Bachelor-Studierende die englischsprachigen Kurse Behavioral Finance, Decision Theory und The Role of Education and Innovation in Economic Development an.  Ebenfalls für Bachelor-Studierende wird die Veranstaltung Bildungsökonomik angeboten. Der Kurs Behavioral Finance ist auch für Master-Studierende geöffnet. 

    Wichtiger Hinweis: Übergangsregelung „Makroökonomie II“

    Infolge der Neuausrichtung der Ausbildung in den Grundlagenfächern der Volkswirtschaftslehre im Bachelor wurde die Vorlesung „Makroökonomie II“ nicht mehr angeboten. Stattdessen wurde ab dem Sommersemester 2018 die Vorlesung „Makroökonomie“ angeboten. Für Studierende des 6. oder eines höheren Semesters, die die Prüfung in „Makroökonomie II“ bisher nicht abgelegt haben, gelten Übergangsregelungen bzw. Wahlmöglichkeiten. Nähere Information finden Sie hier.

    Frühere Kurse:

    Case Study mit PwC

    Im Sommersemester 2019 fand als Teil der Veranstaltung Behavioral Finance eine Case Study bei PwC München statt, in der Studierende zusammen mit PwC-Experten erarbeiteten, wie sich psychologische Einflüsse auf Unternehmensentscheidungen auswirken können.

  • Forschung

    Schlechte ökonomische Bedingungen am Ende der Schulzeit wirken langfristig positiv auf Kompetenzerwerb und Arbeitsmarkterfolg

    In einem aktuellen Working Paper untersucht Simon Wiederhold zusammen mit Marc Piopiunik und Franziska Hampf (beide ifo Institut) die Effekte von Rezessionen am Ende der Schulzeit auf weitere Bildungsentscheidungen und Arbeitsmarkterfolg. Die Analyse basiert auf internationalen Daten für 28 OECD-Länder. Die Autoren finden, dass eine schlechtere gesamtwirtschaftliche Situation am Ende der Sekundarschulzeit dazu führt, dass Schüler*innen häufiger studieren, was sich auch langfristig positiv auf deren kognitive Fähigkeiten und den Arbeitsmarkterfolg auswirkt. Dabei haben nur die ökonomischen Bedingungen am Ende der Schulzeit einen Einfluss, aber nicht frühere oder spätere Bedingungen. Dieser Befund spricht dafür, dass es eine beträchtliche Anzahl marginaler Schüler*innen gibt, die ihre tertiären Bildungsentscheidungen relativ kurzfristig treffen und dabei von den ökonomischen Bedingungen beeinflusst werden. Außerdem verringern schlechtere ökonomische Bedingungen am Ende der Schulzeit die langfristigen Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, da die Bildungs- und Arbeitsmarktentscheidungen von Frauen besonders stark auf die Arbeitsmarktsituation am Ende der Schulzeit reagieren.

    Ein Interview des National Public Radio mit Marc Piopiunik können Sie hier abrufen.

    Zahlen sich digitale Kompetenzen am Arbeitsmarkt aus?

    Trotz der politischen Überzeugung, dass sich Kompetenzen in der Beherrschung von Informations- und Kommunikations-technologien (IKT) am Arbeitsplatz auszahlen, gibt es dafür wenig belastbare Evidenz. In einer neuen Studie zeigt Simon Wiederhold zusammen mit Oliver Falck (ifo Institut) und Alexandra Heimisch-Röcker (acatech), dass höhere IKT-Kompetenzen, wie sie im „Erwachsenen-PISA“ gemessen wurden, in der Tat zu höheren Löhnen am Arbeitsmarkt führen. Dafür nutzen die Forscher den Umstand, dass Menschen in einigen Gemeinden Deutschlands unabhängig von ihren sonstigen Kompetenzen aufgrund der besseren Verfügbarkeit von Breitband-Internet im IKT-Bereich versierter sind. Die Studie wurde kürzlich in Research Policy, der führenden Zeitschrift im Bereich der Innovationsökonomik, zur Veröffentlichung angenommen.

    Die beruflichen Fähigkeiten von Migranten

    Wie unterscheiden sich Migranten von der im Herkunftsland verbleibenden Bevölkerung? Dieser Frage geht Simon Wiederhold zusammen mit Alexander Patt (ehemals KU Eichstätt-Ingolstadt), Jens Ruhose (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und Miguel Flores (ITESM) nach. Sie finden, dass die auswandernden Mexikaner bessere handwerkliche, aber niedrigere kognitive Fähigkeiten haben als die daheimbleibenden. Diese Ergebnisse können dadurch erklärt werden, dass die ökonomischen Erträge für handwerkliche Fähigkeiten für Mexikaner in den USA (in die mexikanische Migranten mehrheitlich einwandern) größer sind als in Mexiko; bei den kognitiven Fähigkeiten ist es umgekehrt. Die Selektion der Migranten wird durch die beruflichen Fähigkeiten weit besser beschrieben als durch ihr formales Bildungsniveau und ihr Einkommen. Die Studie wurde kürzlich in der angesehen Zeitschrift Journal of the European Economic Association zur Veröffentlichung angenommen. Die Arbeit wurde außerdem mit dem renommierten CESifo Young Affiliate Award ausgezeichnet.

    Kompetente Lehrkräfte wichtig für Schülerleistungen

    Die kognitiven Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern sind ein wichtiger Bestimmungsfaktor der internationalen Unterschiede in Schülerleistungen. Zu diesem Ergebnis kommt Simon Wiederhold zusammen mit Eric A. Hanushek (Stanford University) und Marc Piopiunik (ifo Institut München) in einer neuen Studie, in der sie Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik und Lesen aus der PIAAC-Studie mit den individuellen Schülerdaten des PISA-Tests verknüpfen. Die Studie wurde kürzlich in der führenden bildungsökonomischen Zeitschrift, dem Journal of Human Resources, veröffentlicht.

    Lehrerkompetenzen und die afrikanische Bildungstragödie

    Obwohl sie mehrere Jahre die Schule besucht haben, lernen die meisten Schülerinnen und Schüler in den Ländern Afrikas südlich der Sahara kaum etwas. Wie ließe sich das ändern? In einer Studie zeigt Simon Wiederhold, zusammen mit Marc Piopiunik (ifo Institut München) und Jan Bietenbeck (Universität Lund), dass ein besseres Fachwissen der Lehrerinnen und Lehrer die Bildungsleistungen der Schülerinnen und Schüler deutlich erhöhen würde - insbesondere dann, wenn für die Schülerinnen und Schüler im Unterricht Lehrbücher zur Verfügung stehen. Die Studie ist im renommierten Journal of Human Resources erschienen.

    Staatliches Beschaffungswesen beeinflusst Innovationskraft der Wirtschaft

    Der Staat kauft allerlei Dinge, von Autos bis Zucchini. Spielt die technologische Zusammensetzung der staatlichen Beschaffung eine Rolle für die Innovationskraft von Unternehmen? In einer Studie zeigt Simon Wiederhold zusammen mit Viktor Slavtchev (IWH Halle), dass ein staatliches Beschaffungswesen, das mehr High-Tech-Produkte einkauft, in der Tat zu höheren Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Privatwirtschaft führt, ohne dass dafür die Beschaffungsausgaben insgesamt steigen müssen. Dazu wenden sie mikroökonometrische Methoden auf umfangreiche Daten der US-Bundesstaaten an. Die Studie wurde im American Economic Journal: Macroeconomics veröffentlicht, der weltweit führenden zeitschrift auf dem Feld der Makroökonomie.