Vom 16. bis 20. November 2026 findet bundesweit die zweite Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ statt. Auch die KU beteiligt sich zum zweiten Mal und setzt mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ein Zeichen für eine offene, demokratische und kritische Wissenschaft.
Angesichts des zunehmenden Erstarkens autoritärer und rechtsextremer Kräfte stellt sich auch für Hochschulen die Frage nach ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Universitäten sind nicht nur Orte der Wissensproduktion und des wissenschaftlichen Austauschs, sondern auch Räume, in denen gesellschaftliche Entwicklungen kritisch hinterfragt, demokratische Werte verteidigt und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht werden können.
Das Programm umfasst eine Vielzahl Veranstaltungen, die unterschiedliche fachliche und gesellschaftliche Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen eröffnen. Das Angebot richtet sich an Studierende, Beschäftigte der Universität sowie alle weiteren Interessierten.
Auch Mitarbeitende des ZFM und des Lehrstuhls für Flucht- und Migrationsforschung bringen sich mit eigenen Beiträgen in die Aktionswoche ein:
- 16. November, 19:00 - 20:30 Uhr in KGA 205 – “Antifaschistisches teach-In”
mit Kurzinputs von: Karin Scherschel, Imke von Maur, Jens Temmen, Robert Schmidt und Joost van Loon - 17. November, 10:00 - 12:00 Uhr in KGA 104 – “Autoritäre Dynamiken verstehen: klassische und aktuelle Perspektiven”
Vortrag von Karin Scherschel im Rahmen der Vorlesung „Grundlagenmodul Flucht, Migration, Gesellschaft" - 17. November, 16:30 - 18:00 Uhr via Zoom – “Faschismus und Gewaltmigration – Historische Beispiele”
Vortrag von Benedict Bazyar-Gudrich im Rahmen des Seminars “Historische Zugänge Flucht, Migration und Gesellschaft”
Das vollständige Programm der KU zur Aktionswoche sowie weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.