Projektgegenstand und Zielsetzung
Gegenstand der Untersuchung ist die strategische Relevanz von Unterstützungsformaten für Unternehmensgründungen in der Tourismusbranche. Angesichts des digitalen Wandels und ökologischer Transformationsprozesse steht die Identifikation effektiver Förderinstrumente zur Steigerung der sektoralen Resilienz im Vordergrund. Das Projekt adressiert die Optimierung der Begleitung von Start-ups während der frühen Phasen des Unternehmenslebenszyklus.
Analysebereiche und methodisches Vorgehen
Die Projektarbeit gliedert sich in vier zentrale Untersuchungsschwerpunkte:
- Mapping der Förderlandschaft: Systematische Erfassung bestehender Inkubatoren und Akzeleratoren auf nationaler sowie regionaler Ebene innerhalb der OECD-Mitgliedstaaten.
- Bedarfsanalyse: Ermittlung spezifischer Anforderungen verschiedener Akteure innerhalb des Tourismus-Ökosystems zur Definition passgenauer Unterstützungsprogramme.
- Best-Practice-Transfer: Aufarbeitung erfolgreicher Fördermodelle und Fallstudien aus EU- und OECD-Staaten zur Ableitung von Orientierungshilfen für politische Entscheidungsträger.
- Netzwerkevaluierung: Prüfung der Potenziale zur Etablierung grenzüberschreitender Netzwerke zwischen Förderinstitutionen zur Stärkung der europäischen Gründerszene.
Ergebnistransfer und Praxisrelevanz
Die Erarbeitung der Projektergebnisse erfolgt in Form eines umfassenden Papers. Die daraus resultierenden Erkenntnisse dienen als wissenschaftliche Basis für die Formulierung politischer Handlungsempfehlungen. Ziel ist die Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen für Innovationen im Tourismus sowie die Intensivierung des internationalen Austauschs zwischen Politik, Wissenschaft und unternehmerischer Praxis.