Das Projekt untersucht, wie touristische Nutzung, Kapitalinvestitionen und neue Vermarktungsstrukturen Wohnimmobilienmärkte in alpinen Regionen verändern. Im Fokus steht die zunehmende Umwandlung von Wohnraum in Ferienunterkünfte, etwa über Plattformen wie Airbnb. Diese Entwicklung führt vielerorts zu steigenden Immobilienpreisen und erschwert insbesondere für Einheimische den Zugang zu Wohnraum.
Anhand von Fallstudien in Kitzbühel, Wolkenstein in Gröden und Davos analysiert das Forschungsteam internationale Unterschiede im Umgang mit der Touristifizierung. Ziel ist es, die Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften besser zu verstehen und Handlungsempfehlungen für Politik und Planung abzuleiten.
Das Projekt läuft bis Frühjahr 2028 und kombiniert quantitative Analysen mit qualitativer Feldforschung vor Ort.