Insgesamt arbeiteten zehn Teams mit jeweils fünf Studierenden an praxisorientierten Aufgabenstellungen. Acht Gruppen kooperierten dabei direkt mit erfolgreichen Frühphasen-Startups. Die Unternehmen stellten reale Herausforderungen aus ihrem Gründungsalltag zur Verfügung – von strategischen Fragestellungen über Markt- und Geschäftsmodellentwicklung bis hin zu Wachstums- und Netzwerkthemen. Durch die enge Zusammenarbeit erhielten die Studierenden unmittelbare Einblicke in die Dynamik junger Unternehmen und konnten ihre Lösungsansätze an konkreten Praxisproblemen entwickeln.
Zwei weitere Teams nahmen an einer Open Innovation Challenge teil. Im Unterschied zu den anderen Gruppen arbeiteten sie nicht an einem bestehenden Startup-Case, sondern entwickelten eigenständig innovative Geschäftsideen und legten damit den Grundstein für potenzielle eigene Gründungsvorhaben.
Begleitet wurde die praxisorientierte Projektarbeit durch wissenschaftliche Inhalte. Passend zu den jeweiligen Herausforderungen erarbeiteten die Studierenden geeignete Methoden und theoretische Ansätze, präsentierten diese im Kurs und reflektierten deren Anwendung auf die jeweiligen Praxisfälle. Dadurch wurden wissenschaftliche Grundlagen und unternehmerische Praxis eng miteinander verknüpft.
Den Abschluss der Lehrveranstaltung bildete am 15. Juli 2026 eine Pitch-Veranstaltung. In einem sechsminütigen Pitch präsentierten die Teams ihre Lösungskonzepte vor einer Jury, der neben Lehrenden auch Gründerinnen und Gründer der beteiligten Startups angehörten. Im Anschluss stellten sich die Gruppen einem zweiminütigen Frage-und-Antwort-Format, in dem sie ihre Konzepte verteidigten und weiter erläuterten.
Die Abschlussveranstaltung zeigte eindrucksvoll, welchen Mehrwert die Zusammenarbeit zwischen Universität und Startup-Ökosystem bieten kann. Besonders erfreulich ist, dass sich eines der Teams dazu entschlossen hat, das im Rahmen des Kurses entwickelte Konzept weiterzuverfolgen und daraus ein eigenes Startup aufzubauen. Damit hat die Lehrveranstaltung nicht nur praxisnahe Kompetenzen vermittelt, sondern auch einen konkreten Impuls für unternehmerische Aktivitäten gesetzt.