Exkursion in das Wildniscamp am Falkenstein

Studierende erleben im Wildniscamp am Falkenstein den Bayerischen Wald hautnah

Vom 22. bis 25. Februar 2026 besuchten 14 Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt aus den Masterstudiengängen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie „Deutsch-Französischer integrierter Studiengang Politikwissenschaft“ das Wildniscamp am Falkenstein im Nationalpark Bayerischer Wald.

Im Mittelpunkt der Exkursion standen Einblicke in die Bildungsarbeit des Nationalparks sowie praktische Erfahrungen mit verschiedenen Methoden der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Bei einer Wildniswanderung mit dem Umweltbildungsreferenten Lukas Laux erkundete die Gruppe den winterlichen Bayerischen Wald. Dabei lernten die Studierenden Tierspuren im Schnee zu lesen und ihre Aufmerksamkeit auf kleine Details in der Natur zu richten. Zusätzlich setzten sie sich unter anderem mit der Frage auseinander, ob es in der vom Menschen geprägten Welt überhaupt noch „echte“ Wildnis geben kann. Das Leben im Wildniscamp selbst bot besondere Erfahrungen: Übernachtet wurde in einfachen Hütten ohne Strom, elektrisches Licht oder Heizung. Lediglich ein Holzofen sorgte für eine Grundwärme in den Hütten. Bei einem Workshop zum „Nature Journaling“ mit der Waldführerin Ella Krapf hielten die Studierenden ihre Naturbeobachtungen durch Zeichnungen, Notizen und kurze Reflexionsphasen fest. Den Abschluss der Exkursion bildete eine Wanderung zum Haus zur Wildnis mit einer anschließenden Führung durch die Ausstellung und einem Besuch des Wildtiergeheges. 

Neben fachlichen Impulsen bot die Exkursion Raum für persönliche und gemeinsame Erfahrungen, Austausch und neue Perspektiven darauf, wie Lernprozesse in und mit der Natur im Sinne einer BNE gestaltet werden können. 

Vielen herzlichen Dank an das Team des Wildniscamps am Falkenstein und vor allem an Martina Hejtmanec für die gewinnbringende Zusammenarbeit.