Gesellschaftliche Naturverhältnisse und nachhaltige Entwicklung

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren.

Ausgewählte Forschungsprojekte:

Touristifizierung der Wohnimmobilienmärkte im ländlichen Raum
04/2025-03/2028 | Christian Steiner, Gerhard Rainer | DFG

Körper & Territorium: Eine Feministisch Politische Ökologie des weiblichen Protagonismus in Umweltkonflikten
04/2021-laufend | Rosa Felicitas Philipp

Wasserversorgung, Naturproduktion und Machtverhältnisse im Iran
10/2020-12/2025 | Christian Steiner, Leila Khodabaksh | Rosa-Luxemburg-Stiftung

Tourismus- und Wohnimmobilienentwicklung im bayerischen Alpenraum: Innovative Ansätze für eine nachhaltigere Tourismus- und Regionalentwicklung
11/2022-11/2023 | Christian Steiner, Gerhard Rainer, Theresa Kors, Frank Zirkl, Jacob Heuser | BZT

Nachhaltige Tourismus- und Regionalentwicklung in Garmisch-Partenkirchen zwischen Tourismus, freizeitorientierter Migration und Immobilienmarkt
12/2021-12/2022 | Christian Steiner, Gerhard Rainer, Theresa Kors, Frank Zirkl | Drittmittel

weiterführende Informationen

Mehr als knapp: Die Machtspiele um Wasser in Iran

Wasser ist im Iran nicht nur eine knappe Ressource, sondern ein zentrales politisches Machtinstrument. Dieser Frage geht Leila Khodabakhsh in ihrem Dissertationsprojekt an der Arbeitsgruppe Humangeographie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt nach. Unter dem Titel „Liquid Realms. Navigating Water, Scale and Power in Iran“ untersucht sie, wie Wasserpolitik, Raumproduktion und Machtverhältnisse im Iran historisch und gegenwärtig miteinander verflochten sind.

Anhand dreier analytischer Episoden – von der Entstehung des modernen Nationalstaats über den künstlich angelegten Chitgar-See in Teheran bis hin zu aktuellen Protestbewegungen im Zagros-Gebirge – zeigt die Arbeit, wie zentralisierte Wasserpolitik soziale Ungleichheiten verschärft und regionale Handlungsspielräume untergräbt. Khodabakhsh macht deutlich, dass die aktuellen Wasserkrisen weniger durch natürliche Knappheit oder Klimawandel allein, sondern vor allem durch politische und ökonomische Interessen geprägt sind.

» vollständige Pressemeldung mit weiteren Einblicken in das Dissertationsprojekt

Steiner Interview

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