Im Fokus stand der akademische und kulturelle Austausch, der durch eine Förderung der Hochschulkooperation durch Erasmus+ möglich wird. Nach einem einleitenden Arbeitstreffen zur Planung gemeinsamer Projekte und zur Abstimmung der Entwicklungen in den BA- und MA-Studiengängen, lag der Schwerpunkt auf der Lehre. In Seminaren mit Studierenden des Fachs Deutsch als Fremdsprache erörterten die Dozierenden der KU zentrale methodisch-didaktische Fragen. Themen waren unter anderem die Didaktik der Mehrsprachigkeit, effektive Wortschatzarbeit sowie der sinnvolle Einsatz von Medien wie Bildern, Musik und Filmen im Unterricht. „Wir waren beeindurckt von den hervorragenden Deutschkenntnissen, der großen Motivation und der engagierten Mitarbeit der Studierenden“, freute sich Silberstein.
Der Austausch beschränkte sich jedoch nicht auf die Seminarräume. Zusammen mit Projektpartnerin Prof. Dr. Milote Sadiku unternahm die Delegation eine Exkursion nach Prizren. Diese bot nicht nur Einblicke in die Geschichte und kulturelle Vielfalt des Kosovo, sondern auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Zudem nutzten die KU-Vertreterinnen den Aufenthalt, um Studierende bei der Themenfindung und methodischen Ausrichtung ihrer Masterarbeiten zu unterstützen.
Der Besuch hat die Zusammenarbeit beider Universitäten nachhaltig gestärkt und machte den Wert solcher Partnerschaften für die internationale Profilierung des DaZ-Studiums an der KU deutlich. Er bot Studierenden sowie Mitarbeitenden beider Seiten wertvolle Erfahrungen für ihre akademische und persönliche Weiterbildung. Die Relevanz dieser Partnerschaft zeigt sich nicht nur im Austausch von Dozierenden, sondern vor allem in der intensiven Vernetzung der Studierenden: Aktuell verbringen zwei Germanistik-Studierende aus Prishtina das Sommersemester an der KU. Für das kommende Wintersemester 2026/27 ist bereits der Aufenthalt von vier weiteren Studierenden aus dem Kosovo in Eichstätt geplant. Auch diese Studienaufenthalte werden durch Erasmus+ gefördert.