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Auf Abstand, aber dennoch persönlich: KU begrüßt ihre neuen Studierenden

Wintersemester 1
Semesterstart in Corona-Zeiten: Zwar prägen Masken und Abstand auch den Alltag der neuen Studierenden der KU, die in der Aula begrüßt wurden. Aber gerade ihnen will die Universität so viel persönliche Begegnung wie möglich zum Start in ihren neuen Lebensabschnitt bieten.

Maskenpflicht, Abstand zwischen den Sitzplätzen, Anwesenheitslisten: Auch die Begrüßung der neuen Studierenden an der KU hat am Mittwoch im Zeichen der aktuellen Situation gestanden. Verteilt auf vier Termine hießen Hochschulleitung, Stadt, Studentischer Konvent und die Katholische Hochschulgemeinde die neuen Studentinnen und Studenten in der Aula willkommen. Gleichzeitig starteten damit die Orientierungswochen, mit denen die KU den rund 700 neuen Studierenden den Start in das Studium unter besonderen Bedingungen erleichtern möchte. Die Gesamtzahl der Studierenden wird sich voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau von etwa 4800 Studierenden bewegen.

„Es ist auch für mich sehr ungewöhnlich, dass ich Sie mit Maske begrüßen muss“, sagte KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien. Das Wintersemester sei als Hybridsemester konzipiert, das solange wie möglich so viel Präsenzveranstaltungen wie möglich bieten solle. „Es ist uns wichtig, dass vor allem Sie als neue Studierende hier Campusleben spüren und Kontakte knüpfen können. Sie liegen uns alle sehr am Herzen“, betonte Gien.

Prof. Dr. Markus Eham, Vizepräsident für Studium und Lehre, erinnerte daran, dass 2020– von Corona überlagert – in mehrfacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr ist: Deutschland ist seit 30 Jahren wiedervereint, die KU besteht seit 40 Jahren. „Aber natürlich wird Corona sehr in Ihrer Biographie verankert sein. Sie werden sagen: Damals habe ich mein Studium begonnen. Aber auch die Überwindung der Krise werden Sie in Ihrer Studienzeit erleben“, sagte Eham. Sowohl für die Studierenden als auch die Dozierenden und die Verwaltung bedeute Corona eine einschneidende Unterbrechung im gewohnten Zusammenleben. Doch die Chance bestehe darin, zu überlegen, was man neu verknüpfen und betonen könne. Studieren und Wissenschaft bedeute auch, etwas in Frage zu stellen. Präsenz und persönliche Begegnung – wo sie in diesem Semester möglich sind – würden gewiss in den kommenden Wochen eine ganz besondere und neue Wertschätzung erfahren. Und selbst mit Abstand könne man gut in Beziehung stehen.

Eichstätts Oberbürgermeister begrüßte per Videobotschaft die neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen: „Wir sind froh und dankbar für jeden Impuls und jeden Blick, der von außen kommt. Wir freuen uns dass Ihr da seid!“ Hochschulpfarrer Pater Stefan Weig stellte die Katholische Hochschulgemeinde als „offenes Haus“ vor, in dem man Glauben und Leben miteinander teilen könne.

„Ihr seid hier mehr als nur eine Nummer und die Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung funktioniert wirklich exzellent“, unterstrich Paul Thieme stellvertretend für den Studentischen Konvent als Parlament der Studierenden. Thieme und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter warben für die zahlreichen kulturellen, sozialen und politischen Gruppen, in denen sich die Studierenden engagieren können. Svenja Trump appellierte: „Fahrt so wenig wie möglich nach Hause und lernt diese Stadt kennen!“

Die Lehrveranstaltungen für höhere Semester beginnen am 2. November. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Ingolstadt wird ihre neuen Studierenden am 3. November im Stadttheater willkommen heißen.