Aueninstitut untersucht Maßnahmen zur Renaturierung der Donauauen

Wie wirkt es sich auf die Tier- und Pflanzenwelt aus, wenn man einen Fluss wieder mit dem angrenzenden Auwald verbindet? Seit 2006 gehen Geographen der KU im Aueninstitut dieser Frage nach. Sie untersuchen in einem Abschnitt an der Donau zwischen Neuburg und Ingolstadt, welche langfristigen Auswirkungen Maßnahmen der Renaturierung für Flora und Fauna haben.

 

Entlang der Donau zwischen Neuburg und Ingolstadt gibt es mit einem gut 2000 Hektar großen Auwald bis heute Relikte einer einst großen, wilden Flusslandschaft, deren natürlich Dynamik mit einem Wechsel zwischen Flutungen und Niedrigwasser sowie einem schwankenden Grundwasserspiegel durch die Begradigung der Donau und den Bau von Staustufen verloren ging. Innerhalb des verbliebenen Auwalds wurde ab 2005 ein acht Kilometer langes natürliches Umgehungsgewässer angelegt – der Ottheinrichbach. Über neue Ausleitungsstellen im Uferdamm der Donau finden so genannte „ökologische Flutungen“ statt, die den Wald wieder zum naturähnlichen Auwald machen sollen. So entstand auch ein neuer Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, die es gerne feucht mögen.

Wie wirken diese Maßnahmen? Hat sich die für Auwälder typische Flora und Fauna ihren Lebensraum zurückerobert? Oder haben womöglich fremde Tier- und Pflanzenarten, so genannte invasive Arten, den Wald besiedelt? Wie steht es um die Beschaffenheit, Struktur und Feuchtigkeit des Bodens? Diesen Fragen gehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Aueninstituts nach. In einem Film stellen wir die Forschungsarbeit der Einrichtung vor.

Aueninstitut

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