Reg10n der Zukunft: Schülerinnen und Schüler starten in das Förderprogramm

Vier Schulteams von vier Gymnasien sind gemeinsam in das Projekt Reg10n der Zukunft 2026 gestartet: Mit dem Auftaktworkshop im Januar eröffneten die Schülerinnen und Schüler des Descartes-Gymnasiums Neuburg, des Reuchlin-Gymnasiums Ingolstadt, des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt sowie des Gabrieli-Gymnasiums Eichstätt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Stadt Ingolstadt und dem Katharinen-Gymnasium Ingolstadt das Format zur Begabtenförderung.

Begabte und politisch interessierte Zehntklässlerinnen und Zehntklässler der Gymnasien in der Region 10 waren aufgerufen, sich in Kleingruppen für das erstmalig in Ingolstadt stattfindende Förderprogramm zu bewerben. Die vier Teams aus Eichstätt, Ingolstadt und Neuburg setzten sich schließlich im Bewerbungsprozess durch und sicherten sich Plätze in den vier Veranstaltungsformaten, die zu Reg10n der Zukunft 2026 gehören: Sie konnten sich nun im Auftaktworkshop kennenlernen und auf Basis eines Impulsvortrags herausarbeiten, mit welchem gesellschaftspolitischem Thema sie sich in ihren Gruppen bei zwei Vorbereitungstreffen mit Coaches und einem Wissensmanagement-Experten der KU auseinandersetzen möchten, sodass sie beim Projektabschluss im Mai zu diesen gewählten Themen Workshops halten und die Ergebnisse vor Politik und Presse präsentieren können.

Referentin Alina Hansen schuf mit ihrem Vortrag unter dem Titel „Lernen für eine Zukunft, die wir erst noch gestalten“, eine breite Diskussionsgrundlage. Die KU-Alumna erwarb an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität einen Masterabschluss im Studiengang Business and Psychology. Aktuell arbeitet sie als IT Change & Communication Consultant bei der Unternehmensberatung Accenture und begleitet dort ein Langzeit-KI-Projekt für einen führenden Automobilhersteller. Sie pflegt weiterhin enge Kontakte zur Universität und ist unter anderem Mitglied des WFI Advisory Boards. 

Im Rahmen des Auftaktworkshops sprach Hansen mit den Schülerinnen und Schülern über die sich verändernde Berufswelt: Sie diskutierten, welche Art von Berufen es in fünf Jahren nicht mehr geben wird und welche Jobs bis dahin neu geschaffen werden. In diesem Zusammenhang ging Hansen auch auf drei aktuelle gesellschaftliche Trends, nämlich den technologischen Wandel, den demographischen Wandel sowie die Thematik der Nachhaltigkeit ein, die die Arbeitswelt stark beeinflussen. Sie thematisierte die Transformationen aufgrund von KI, die immer älter werdende Bevölkerung sowie Klimaanpassungen in der Wirtschaft. 

Für Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Ingolstadt, stellte dieser Auftaktworkshop einen gelungenen Einstieg in das Format dar: Ihr sei es wichtig, dass es sich bei Reg10n der Zukunft „um keine Eintagsfliege handelt, sondern spannende Projekte daraus entstehen“. Prof. Dr. Klaus Meier, Vize-Präsident für Studium und Lehre an der KU, betonte, dass die KU mit ihrem interdisziplinären und ganzheitlichen Ansatz dabei unterstütze und „den Diskurs als wissenschaftliche Methode, das Ins-Gespräch-Gehen, fördert“.