„Wir tun alles für ein Studium in Präsenz“: Perspektiven für das Wintersemester an der KU

Gerade erst hat die vorlesungsfreie Zeit an den Universitäten begonnen, doch der Blick richtet sich an der KU bereits auf das kommende Wintersemester. „Nach drei Semestern unter Corona-Bedingungen tun wir alles dafür, dass wir mit unseren Studierenden wieder in Präsenz eine Lehr-Lern-Gemeinschaft bilden können“, betont Prof. Dr. Klaus Meier als Vizepräsident für Studium und Lehre an der KU. Gerade im Hinblick auf diejenigen, die als Erstsemester einen neuen Lebensabschnitt beginnen, wolle die KU ermöglichen, Universität zu erleben, neue Kontakte zu knüpfen und Lebenserfahrung zu sammeln.

Auch wenn die KU in Zeiten von Corona einen enormen Digitalisierungsschub mit innovativen Konzepten durchlaufen habe, gehöre die Begegnung auf dem Campus als fester Bestandteil zum Charakter einer Universität: „Man kann digital zwar Wissen vermitteln, aber forschungsorientiertes Lernen, wie wir es unseren Studierenden bieten, erarbeitet Erkenntnisse durch den unmittelbaren Diskurs.“ Es gelte, den „Ort-Schatz“ der KU mit dem „Netz-Wert“ von digitalen Elementen zu verknüpfen. „Wir freuen uns auf das soziale Miteinander, den Austausch auf dem Campus sowie das Engagement von Erstsemestern und erfahrenen Studierenden!“

Auch wenn die Entwicklung der Infektionszahlen und die Verbreitung neuer Virusvarianten für den Herbst derzeit noch nicht absehbar sind, haben sich die Rahmenbedingungen sehr positiv entwickelt: Die KU hat ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Impfangebote machen können. Die Studierenden wiederum erhalten nicht nur laufend Informationen zu allgemeinen Impfangeboten, sondern haben etwa im Eichstätter Impfzentrum die Möglichkeit, sich – nach Vorlage ihrer Immatrikulationsbescheinigung – ohne Terminvereinbarung und unabhängig vom Wohnsitz impfen zulassen. „Uns ist es ein Anliegen, dass alle Studierenden, die dies wünschen, möglichst bald einen Impfschutz erhalten können. Deshalb unterstützen wir auch die bayernweite Impfkampagne für Studierende des Wissenschaftsministeriums“, so Vizepräsident Meier. Anhand der Rückmeldungen aus der Studierendenschaft gehe man davon aus, dass ein Großteil schon jetzt zumindest einmal geimpft sei. Für diejenigen, die keine Impfung erhalten können oder möchten, werde eine regelmäßige Testung die Grundlage zur Teilnahme am Lehrbetrieb sein.

Professor Meier unterstreicht, dass „bei Planungen für Öffnungsschritte bereits in Vergangenheit die Sicherheit der KU-Mitglieder oberste Priorität hatte und auch künftig haben wird. Die Impfung ist dabei der wichtigste Baustein, jedoch nicht der einzige. Die mittlerweile gewohnten Hygienemaßnahmen werden uns sicher auch weiterhin begleiten für Geimpfte, Genesene und Getestete“. Hierfür habe es stets großes Verständnis bei den KU-Angehörigen gegeben.

Für die Planung von Lehrveranstaltungen im Wintersemester bedürfe es nun jedoch auch der Unterstützung der Politik. Vor allem die nach wie vor geltenden Vorgaben für Abstandsregeln im Lehrbetrieb schränkten die Nutzung von Vorlesungssälen und Seminarräumen erheblich ein. „Eineinhalb Jahre lang wurden die Universitäten und die Studierenden allzu oft übersehen oder vergessen. Dabei wir haben als KU immer wieder bewiesen, dass wir verantwortungsvoll handeln. Die starren Regeln müssen zum Wintersemester fallen und flexibel vor Ort gehandhabt werden“, fordert Vizepräsident Meier und verweist auf die derzeit laufenden intensiven Gespräche der Universitäten mit der bayerischen Staatsregierung. An der KU fänden ohnehin 90 Prozent der Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen mit Seminarcharakter statt. Große Vorlesungen würden bereits jetzt bewusst rein digital bzw. als Mischung mit Präsenzelementen geplant.

Wer sich für ein Studium an der KU interessiert, kann sich über das mehrfach ausgezeichnete Studienangebot online informieren unter www.ku.de/studium.

Information zu Impfangeboten speziell für Studierende der KU finden sich online unter www.ku.de/impfen