„Wissenschaft gegen Faschismus“: KU beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche

Die KU beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen greift die Aktionswoche ein Thema auf, das auch Hochschulen unmittelbar betrifft: die Auseinandersetzung mit autoritären und rechten Tendenzen, ihren Ursachen, Erscheinungsformen und möglichen Gegenstrategien.

„Der Rechtsruck in Deutschland kann beängstigend sein, aber wir können gemeinsam dagegen antreten – dafür braucht es Mut, Engagement und Zivilcourage“, sagt Mathias Schmitt, Koordinator des Aktionsprogramms an der KU. Mit der Beteiligung an der Aktionswoche setze die Universität ein gemeinsames Zeichen – gegen Faschismus und für ein starkes Miteinander, so Schmitt, der Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fakultät für Soziale Arbeit ist. 

Das Programm an der KU umfasst verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen. Inhaltlich widmen sich die Beiträge unter anderem Fragen ethischer Objektivität, autoritären Dynamiken, kritischer Soziologie und antirassistischem Handeln. Ergänzt wird das Angebot durch eine Watchparty zur Hauptveranstaltung der Aktionswoche aus Berlin. Beteiligt sind der Soziologe Prof. Dr. Joost van Loon, Prof. Dr. Karin Scherschel, Professorin für Flucht- und Migrationsforschung, der Politikwissenschaftler Dr. Rémy Bocquillon sowie Mathias Schmitt und Abdou Rahime Diallo von der Organisation Diaspora Policy Interaction. Maßgeblich an der Vorbereitung der gemeinsamen Aktion beteiligt waren die beiden Studierenden der Sozialen Arbeit an der KU, Nele Jona Frenssen und Lian Pelz. „Die Beteiligung der KU macht deutlich, dass Wissenschaft nicht losgelöst von gesellschaftlicher Verantwortung steht, sondern sich mit demokratiegefährdenden und menschenfeindlichen Entwicklungen kritisch auseinandersetzt“, betont Mathias Schmitt. 

Die bundesweite Aktionswoche findet auf Initiative der „Studis gegen rechts“ und weiteren Unterstützerinnen und Unterstützer statt. Weitere Informationen gibt es unter www.wissenschaft-gegen-faschismus.de