Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Alte Geschichte

-- Leitfaden für die Handhabung von Plagiatsvorwürfen --

 

Wintersemester 2021/22 

Prof. Dr. Michael Rathmann

Vorlesung: Einführung in die Alte Geschichte
Montag 10.30-12.00 KGA-205, 82-068-GES11-S-VL-0914.20212.001

Vorlesung: Griechenland II
Freitag 10-12 UA 141, 82-068-GES21-V-S-VL-0914.20212.001

Hauptseminar (BA): Caesar und das Ende der Römischen Republik
Donnerstag 14-16 UA 030, 82-068-GES31-V-S-HS-0914.20212.001    

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten zur Vorlesung
13.10., 14.10.,15.10. 9-12 und 14-16 UA 135, 82-068-GES21-V-S-UE-0914.20212.001

 

Dr. Irene Pajon Leyrà 

Lektürekurs: Einführung in die Papyrologie

 

Natalie Schlirf, M.A.

Proseminar: Dynastische Politik - von der späten Republik bis in die Spätantike
Dienstag 16-18.00 Uhr in KGA-206 

 

Philipp Köhner, M.A.

Lehrforschungsprojekt (polyvalent): Rom und seine Kaiser im Historienfilm

Praxismodul Film, Theater, Literatur und Neue Medien  (polyvalent): Rom und seine Kaiser im Historienfilm

Lektürekurs: Römische Inschriften vom Limes

Lektürekurs: Antike Quellen zur Römischen Ehe 

 

Selina Hofmann: 
Tutorium zur Einführung und zum Proseminar, Montags 12-13 Uhr, UA 138
https://campus.ku.de/studienangebot/cst_pages/brn_anlassdetailaz.aspx?node=b7b02875-1bb2-4638-b374-a42be520a80c&idanlass=350949

 

 

Gemeinsame Veranstaltungen des Lehrstuhls

Altertumswissenschaftliches Forschungskolloquium
Montag 18-20 Uhr UA 030, 88-068-GES111-V-S-OS-0914.20212.001        

Oberseminar: Aktuelle Forschungen zur Alten Geschichte
Mittwoch 10-12 UA 135, 82-068-GES66-V-S-LV-0920.20212.001 

 

Sommersemster 2021

Prof. Dr. Michael Rathmann

  • Vorlesung: Griechenland von der Archaik bis zum Beginn des Hellenismus
    Veranstaltungsnummer: 82-068-GES21-V-S-VL-0914.20211.001
  • Hauptseminar (MA): Augustus und seine Zeit
    Veranstaltungsnummer: 88-068-GES101-V-S-HS-0914.20211.001

    Augustus gehört zweifellos zu den großen welthistorischen Persönlichkeiten. Dies war jedoch dem Adoptivsohn des C. Iulius Caesars keineswegs in die Wiege gelegt. Aus einer schwachen Ausgangslage heraus setzte er sich beharrlich gegen mächtige Gegner durch und blieb in einer Kette von Bürgerkriegen nach Caesars Ermordung schließlich Sieger. Die zweite große Herausforderung seiner Herrschaft bestand darin, die mit Gewalt errungene Macht in eine verfassungsrechtliche Form zu gießen, die zudem mit den römischen Traditionen im Einklang stehen sollte. Was hier geschah und was wir als den augusteischen Prinzipat kennen, ein scheinbares Erfolgsmodell, war das Ergebnis eines langen innenpolitischen Ringens und keineswegs frei von Rückschlägen. Ziel des Seminars ist es, die Genese eines Politikers in seiner Zeit am Übergang von Republik zur Monarchie anhand einschlägiger Stationen nachzuzeichnen.

    Zu den Quellen (Auswahl): Klaus Bringmann / Dirk Wiegandt (Hrsg.), Augustus, Schriften, Reden und Aussprüche, Darmstadt 2008. *** Klaus Bringmann / Thomas Schäfer (Hrsg.), Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002. *** Forschungsliteratur (Auswahl): Ernst Baltrusch / Christian Wendt (Hrsg.), Der Erste. Augustus und der Beginn einer neuen Epoche, Darmstadt 2016. *** Gerhard Binder (Hrsg.), Saeculum Augustum, 3 Bde., Darmstadt 1987-1991. *** Jochen Bleicken, Augustus. Eine Biographie, Berlin 1998. *** Dietmar Kienast, Augustus. Princeps und Monarch, Darmstadt 20145. *** Ralf von den Hoff / Winfried Stroh / Martin Zimmermann, Divus Augustus. Der erste römische Kaiser und seine Welt, München 2014. *** Christian Meier, Augustus. Die Begründung der Monarchie als Wiederherstellung der Republik, in: Ders., Die Ohnmacht des allmächtigen Dictators Caesar, Frankfurt / M. 1980, 225-287. *** Heinrich Schlange-Schöningen, Augustus, Darmstadt 20122. *** Walter Schmitthenner (Hrsg.), Augustus, Darmstadt 1969.

  • Hauptseminar (BA): Leben, Essen und Wohnen in Griechenland - Griechische Sozialgeschichte
    Veranstaltungsnummer:  82-068-GES31-V-S-HS-0914.20211.001
  • Praxismodul: Die Römer am Rhein 
    ACHTUNG: VERSCHOBEN AUF FRÜHJAHR 2022!!
    Veranstaltungsnummer: 82-068-GES47-V-S-SE2-0914.20211.001

  • Tutorium: Wissenschaftliches Arbeiten
    Veranstaltungsnummer: S21-GGF-HIST-38029.20211.001

 

Dr. Irene Pajon Leyrà 

Lektürekurs Papyrologie
- Achtung: verschoben auf das Wintersemester 21/22! - 

 

Natalie Schlirf, M.A.

Der Ehrenname optimus princeps, den Traian (Kaiser von 98-117) schon vor dem September 100 n. Chr. vom Senat erhalten hatte und den er seit 114 endgültig als formellen Bestandteil seiner Titulatur führte, wurde zum historischen Synonym für einen idealtypischen Herrscher.

Bekräftigt wurde dieses idealisierte Bild – das in Anbetracht der traianischen Angriffskriege in Dakien und im Osten des Reichs – auch kritisch bewertet werden kann und muss, vor allem durch den Panegyricus des jüngeren Plinius sowie die Abgrenzung Traians zum pessimus princeps Domitian (Kaiser von 81-96).

Im Proseminar werden die Regierungszeit des „besten Kaisers“ sowie die Entstehung des Traian-Bildes in der römischen Geschichtsschreibung untersucht.

Über dieses thematische Feld hinaus vermittelt das Proseminar Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens wie den kritischen Umgang mit Quellen und Literatur. Das Proseminar schließt mit einer Hausarbeit.

Das Lehrforschungsprojekt/Praxismodul nimmt die antike Medizingeschichte in den Blick. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf dem Themengebiet der antiken Botanik. So werden unter anderem der „Vater der Medizin“ Hippokrates, der Asklepios-Heilkult, das Wirken von Galen und Dioskur, aber auch Grundfragen der Medizin zwischen Wissenschaft und Glauben behandelt und diskutiert. Die Studierenden besuchen den Arzneipflanzengarten des Dt. Medizinhistorischen Museums in Ingolstadt und erarbeiten gemeinsame mit dem Museumsteam eine Audioführung zu antiken Arzneipflanzen. Die Ergebnisse des Lehrforschungsprojekts werden im Juli 2021 auf der Landesgartenschau in Ingolstadt präsentiert.

Das Lehrforschungsprojekt/Praxismodul nimmt die antike Medizingeschichte in den Blick. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf dem Themengebiet der antiken Botanik. So werden unter anderem der „Vater der Medizin“ Hippokrates, der Asklepios-Heilkult, das Wirken von Galen und Dioskur, aber auch Grundfragen der Medizin zwischen Wissenschaft und Glauben behandelt und diskutiert. Die Studierenden besuchen den Arzneipflanzengarten des Dt. Medizinhistorischen Museums in Ingolstadt und erarbeiten gemeinsame mit dem Museumsteam eine Audioführung zu antiken Arzneipflanzen. Die Ergebnisse des Lehrforschungsprojekts werden im Juli 2021 auf der Landesgartenschau in Ingolstadt präsentiert.

 

Philipp Köhner, M.A.

Die Kenntnis über historische Hilfswissenschaften und das Wissen über den Umgang mit ihnen sind für ein fundiertes wissenschaftliches Arbeiten unerlässlich. Unabhängig von der zu behandelnden Epoche, wird man über kurz oder lang zwangsläufig auf die Nachbar- oder Nebendisziplinen seines Faches stoßen, die einem hilfreiche neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnen können. Der Kurs soll einen Einblick in die Propädeutik und die historischen Hilfswissenschaften der Alten und Mittelalterlichen Geschichte bieten und den Studierenden so den Zugang zu diesen erleichtern. Da es sich um zwei Epochen und damit auch um verschiedene Hilfswissenschaften mit unterschiedlicher Relevanz handelt, ist der Kurs geteilt: Die erste Hälfte thematisiert die Alte Geschichte, der zweite Teil behandelt die Hilfswissenschaften des Mittelalters. Den Abschluss bildet eine Klausur, die zu gleichen Teilen aus den Kursen „Einführung: Hilfswissenschaften und Propädeutik. Alte und mittelalterliche Geschichte“ und „Einführung: Hilfswissenschaften und Propädeutik. Neuere und Neueste Geschichte“ besteht.

„Mein Konsulat hat mir die Pflicht auferlegt, im Namen des Staates dem Prinzeps zu danken. Als ich das im Senat, der Sitte gemäß, wie Ort und Zeit es erforderten, getan hatte, meinte ich, ein guter Staatsbürger müsse sich besonders verpflichtet fühlen, alles das weiter ausgeführt und reicher ausgestattet in einer Schrift zusammenzufassen, einmal, um unserem Kaiser seine Tugenden in ehrlichem Lob vor Augen zu führen, sodann auch, um zukünftige Fürsten nicht gerade in schulmeisterlichem Tone, aber doch durch das Vorbild vorweg daran zu erinnern, auf welchem Wege sie am besten nach gleichem Ruhme streben könnten. Denn Anweisungen geben, wie ein Prinzeps beschaffen sein müsste, ist zwar eine schöne Aufgabe, aber beschwerlich oder wohl auch vermessen; doch den besten Prinzeps zu loben und damit seinen Nachfolgern wie von einer Warte ein Licht zu zeigen, dem sie folgen können, erfüllt ebenso den Zweck und hat nichts Anmaßendes an sich“ (Plin. epist. 3,18).
Gegenstand dieses Lektürekurses ist der Panegyricus des jüngeren Plinius, die Lobrede auf den Kaiser Trajan. Der Kurs bietet sich deshalb optimal an für die Kombination mit dem Proseminar „Trajan - optimus princeps?“. Ebenso dient er als fakultativ wählbares Zusatzangebot für Studenten der Klassischen Philologie, die sich allgemein mit dem Thema „Herrscherpanegyrik“ auseinandersetzen wollen sowie für Geschichtsstudenten, die sich auf das Staatsexamen in Alte Geschichte vorbereiten wollen zu den Themen „Frühe/Mittlere Kaiserzeit“ und speziell zum „Prinzipat Kaiser Trajans“.

 

Gemeinsame Veranstaltungen des Lehrstuhls

 

 

Wintersemester 2020/2021

Prof. Dr. Michael Rathmann

  • Vorlesung: Einführung in die Alte Geschichte
    82-068-GES11-S-VL-0914.20202.001
    Raum: KGA 201
    Zeit: Fr. 8:00 – 9:30 Uhr

    Die Vorlesung will als Orientierungsveranstaltung sowohl erste Überblickskenntnisse zur Ereignisgeschichte der antiken Welt in der Zeit von „Homer bis in die römische Kaiserzeit“ vermitteln sowie in Grundprobleme, Methoden und Ziele der Alten Geschichte einführen. Vorgestellt werden dazu u.a. die wichtigsten Werke der antiken Literatur, die einschlägigen Handbücher, Lexika und Standardwerke.

    Mittlerweile liegen zahlreiche Einführungen mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen vor (Auswahl): H. Blum / R. Wolters, Alte Geschichte studieren, Konstanz 20062 [empfehlenswert] – H.-J. Gehrke / H. Schneider (Hrsg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart / Weimar 20103 [empfehlenswert] – R. Günther, Einführungen in das Studium der Alten Geschichte, Paderborn 20093 – H. Leppin, Einführung in die Alte Geschichte, München 2005 – Chr. Mann, Antike. Einführung in die Altertumswissenschaft, Berlin 2008 – D. Vollmer, Alte Geschichte in Studium und Unterricht, Stuttgart 1994 – E. Wirbelauer (Hrsg.), Oldenbourg Geschichte Lehrbuch: Antike, München 2004 [empfehlenswert].
  • Vorlesung: Rom – Facetten eines Weltreiches II
    82-068-GES21-V-S-VL-0914.20202.001
    Raum: KGA 205
    Zeit: Do. 10:15 – 11:45 Uhr

    Die Vorlesung möchte inhaltlich den roten Faden aus dem Sommersemester 2019 aufnehmen und weitere strukturelle Aspekte des Imperium Romanum in den Blick nehmen. Chronologisch wird der Bogen von der ausgehenden Republik bis in die christliche Spätantike gespannt, inhaltlich werden zudem Aspekte der römischen Sozial-, Wirtschafts- & Verwaltungsgeschichte thematisiert.

    Für den chronologischen Überblick bietet sich immer noch das Standardwerk von K. Christ, Geschichte der Römischen Kaiserzeit an (zuletzt 6. Auflage München 2010).
  • Hauptseminar (MA): Sex, Liebe und Partnerschaft in der Antike

    88-068-GES101-V-S-HS-0914.20202.001
    Raum: KAP 001
    Zeit: Mo. 16:15 – 17:45 Uhr

    Dieses Hauptseminar möchte sich einem speziellen Teil der antiken Sozialgesichte zuwenden: Formen des zwischenmenschlichen Miteinanders. Aus der Fülle an aussagekräftigen Schriftquellen und archäologischen Hinterlassenschaften lassen sich die zahlreichen Facetten zwischen Mann und Frau sowie in gleichgeschlechtlichen Beziehungen in der Antike ausleuchten. Wie der Titel der Veranstaltung bereits verdeutlicht, geht es um die gesamte Bandbreite der Zwischenmenschlichkeit von Eheschließung & Liebschaften, Sexualität & Homosexualität, Körperlichkeit, Prostitution, Schwangerschaft bis zu Fragen der Empfängnisverhütung und Kindesaussetzung.

    Einen ersten Überblick bieten: J. N. Davidson, Kurtisanen und Meeresfrüchte. Die verzehrenden Leidenschaften im klassischen Athen, [dt.] Berlin 1999 - M. H. Dettenhofer (Hrsg.), Reine Männersache? Frauen in Männerdomänen der antiken Welt, Köln [u. a.] 1994 – S.B. Pomeroy (Hrsg.), Women’s History and Ancient History, Chapel Hill / London 1991 – Th. K. Hubbard (Hrsg.), Homosexuality in Greece and Rome. A Sourcebook of Basic Documents, Berkeley 2003- L. McClure (Hrsg.), Sexuality and Gender in the Classical World. Readings and Sources, Oxford / Malden 2002- C. Reinsberg, Ehe, Hetärentum und Knabenliebe im antiken Griechenland, München 1989- Ch. Schubert / U. Huttner(Hrsg.), Frauenmedizin in der Antike (= Reihe Tusculum) Zürich 1999 - A. K. Siems (Hrsg.), Sexualität und Erotik in der Antike, Darmstadt 1988 - Th. Spät / B. Wagner-Hasel (Hrsg.), Frauenwelten in der Antike. Geschlechterordnung und weibliche Lebenspraxis, Stuttgart / Weimar 2006 – B. E. Stumpp, Prostitution in der römischen Antike, Berlin 2001.

  • Altertumswissenschaftliches Forschungskolloquium: Religiöse Kulte und ihr Ort in der antiken Gesellschaft

    Das Programm des Altertumswissenschaftlichen Forschungskolloquiums finden Sie hier.
  • Oberseminar: Aktuelle Forschungen zur Alten Geschichte
    82-068-GES50-V-S-LV-0914.20202.001
    Raum: UA 030
    Zeit: Mi. 10-12 Uhr
    In dem Oberseminar geben Studierende sowie die Mitarbeiter am Lehrstuhl Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten.
  • Examensvorbereitungskurs

    W20-GGF-HIST-37027.20202.001
    Raum: KGA 103
    Zeit: Do. 8:00 – 10:00 Uhr

    Dieser Kurs soll die Studierenden auf die Besonderheiten des bayerischen Staatsexamens vorbereiten. Alle weiteren Details werden in der ersten Sitzung besprochen.

Dr. Anca-Cristina Dan

Hauptseminar (BA): Mythic geographies, from Homer to Tolkien (Sprache: Englisch, Blockseminar im November)

82-068-GES31-V-S-HS-0914.20202.001
Raum: KGA 305
Zeit: Fr. 6.11, Sa 7.11, Fr. 13.11, Sa 14.11, Fr 20.11, Sa 21.11 - an Freitagen jeweils von 10-15 Uhr, an Samstagen von 10-14:30 Uhr

Where do we go after we die? Where do the Sun and the Moon come and go when they are not visible in the sky? Where do the winds come from? What is beyond the sea and what lies on its bottom? This seminar is an itinerary through the fairy lands imagined by the ancient Greeks and Romans: we will read the texts, confront them with ancient and modern images, try to explain how they were invented throughout history. We will combine the structuralist method of the anthropologists who look for the composition of the myth with the philological method of the Classicists, who explain the transmission of specific themes, in the long run.
Each day of seminar will be devoted to a specific topic: the underworlds (volcanoes, Hades, Hell); the worlds beyond our world (the Islands of the Blessed; the Paradise); the lands under the sea (gods and sea-monsters; Atlantis); the lands of the Sun (the raising and the setting Sun, Aia/Aiaia); the lands of the winds and beyond the winds (Eol islands; the Riphaeans; the Hyperboreans); the lands in the skyes (Olympus; the Moon). Through these examples, we will learn that the mythical spaces are not simple fantasies but syntheses of ancient common sense ideas about the unknown and unknown world. While travelling through the spaces outward the real world, we will visit the inner world of the ancient people.
For the final evaluation, each student will pick up an artistic work (literature, paintings, movie, music) containing references to the mythical lands of the Classical Antiquity and will explain their invention and transmission.

Bibliography:

S. Bianchetti / M. R. Cataudella / H.-J. Gehrke (Hgg.), Brill's Companion to Ancient Geography. Leiden: Brill 2016; Kai Brodersen, Bernhard Zimmermann, Antike Mythologie, J.B. Metzler, Stuttgart, 2005; Daniela Dueck, Kai Brodersen: Geographie in der antiken Welt. Darmstadt: WBG und Zabern 2013 (English version: D. Dueck, Geography in Classical Antiquity. Key Themes in Ancient History. Cambridge: Cambridge Univ. Press 2012) ; P. Veyne, Glaubten die Griechen an ihre Mythen?, Suhrkamp, 1987 (English version: Did the Greeks Believe in Their Myths? An Essay on the Constitutive Imagination, University of Chicago Press, 1988); Liba Taub, Aetna and the Moon: Explaining Nature in Ancient Greece and Rome, Oregon State University Press, 2008; A. Ballabriga, Le Soleil et le Tartare. L'image mythique du monde en Grèce archaïque, Paris, EHESS, 1986

Natalie Schlirf, M.A.

Lektürekurs: Ausgewählte Quellen zu Kaiser Nero

82-068-GES21-V-S-LK-0914.20202.001
Raum: eRS001
Ort: Mo 12:15-13:15 Uhr

Narzisstischer Tyrann, Muttermörder und Christenverfolger, aber auch Künstler und bedachter Außenpolitiker. Die Rollenbilder, die dem Urenkel des Augustus und letztem Vertreter der iulisch-claudischen Dynastie zugedacht wurden, sind vielfältig. Der Lektürekurs zeichnet, in Ergänzung zum angebotenen Proseminar, das Leben und Wirken Neros im Spiegel der antiken Quellen nach. Texte von Sueton, Cassius Dio, Tacitus und Seneca sowie auch numismatische und epigraphische Zeugnisse werden untersucht und einer quellenkritischen Reflexion unterworfen.

Literatur:
Cassius Dio: Römische Geschichte, Bd. 2 Bücher 36-43, übers. von Otto Veh, 2. überarb. Auflage, Berlin 2012, Suetonius Tranquillus, Gaius: Die Kaiserviten, Hrsg. und übers. von Hans Martinet, Düsseldorf 1997, P. Cornelius Tacitus, Annalen, lateinisch-deutsch, hg. v. E. Heller, mit einer Einf. v. M. Fuhrmann, 5. Aufl., Düsseldorf 2005, L. Annaeus Seneca: Philosophische Schriften : lateinisch und deutsch / 5. De clementia. De beneficiis, Hrsg. von Manfred Rosenbach ; übers., eingel. und mit Anm. vers. von Manfred Rosenbach, 2. Aufl, Darmstadt 2011.

Philipp Köhner, M.A.

  • Lehrforschungsprojekt (polyvalent): Die Römer im Altmühltal
  • = Geschichte vor Ort (polyvalent): Die Römer im Altmühltal

    82-068-GES50-V-S-LV-0914.20202.002 bzw. 82-068-GES52-S-UE1-0914.20202.001
    Raum: UA 136
    Zeit: Do 12-13:30 Uhr

    Leitthema dieses Seminars ist das Leben am römischen Limes im Altmühltal. Wie muss man sich die römische Eroberung dieser Region vorstellen? Wofür steht der Limes eigentlich? Was ist Romanisierung? Wie hat sich die Kultur der Römer in Bayern und vor allem im Altmühltal verbreitet und was passiert in der Spätantike in der Übergangsphase zum Frühmittelalter? Der Kurs soll das inhaltliche, methodische und erkenntnistheoretische Potential von archäologischen Überresten im Geschichtsunterricht vermitteln. Das Modul „Geschichte vor Ort“ schließt mit einer Klausur, das Modul „Lehrforschungsprojekt“ schließt mit einer Projektarbeit. 

    Literatur:
    Czysz, Wolfgang/Dietz, Karlheinz/Fischer, Thomas, Bakker, Lothar, Die Römer in Bayern, Hamburg 2005; Fischer, Thomas/Riedmeier-Fischer, Erika, Der römische Limes in Bayern. Geschichte und Schauplätze entlang des UNESCO-Welterbes, (Archäologie in Bayern. Monografien) Regensburg 2017.
  • Proseminar: Nero – Brandstifter, Muttermörder, Antichrist?
    82-068-GES21-V-S-PS-0914.20202.001
    Raum: KGA 304
    Zeit: Mo 16:15-17:45 Uhr

    Nero – Brandstifter, Muttermörder, Antichrist? In diesem Proseminar soll der Frage nachgegangen, wer dieser letzte Vertreter des julisch-claudischen Kaiserhauses war, der im Jahr 54 jung auf den Thron kam und im Jahr 68 durch eigene Hand starb. In der modernen Literatur wird entweder das Bild eines Despoten gezeichnet oder aber der Versuch unternommen, die bisweilen eigenartigen Handlungen des Princeps als Verzerrung einer feindlich gesonnenen Geschichtsschreibung zu relativieren. Das Seminar zielt zunächst darauf ab, Nero als einen unter zahlreichen Akteuren seiner Zeit bewusst zu machen. Mit Blick auf seine Person soll ferner die Frage erörtert werden, ob es sich bei ihm weniger um einen ‚Despoten‘ oder ‚Irren‘, als vielmehr um einen menschlich unausgereiften, widersprüchlichen und bisweilen überforderten Princeps gehandelt hat. 
    Ausdrücklich empfohlen wird der Besuch des zum Proseminar gehörigen Lektürekurses, in dem parallel zum Proseminar die zentralen Quellenstellen der jeweiligen Themensitzungen gelesen und besprochen werden. 
    Das Proseminar schließt mit einer Hausarbeit.
    Literatur:
    Krüger, J., Nero. Der römische Kaiser und seine Zeit, Köln [u.a.] 2012 – Malitz, J., Nero, (Beck'sche Reihe, 2105) München ²2013 – Kneppe, A., Augustus, Nero und das Geschichtsbewußtsein, in: AKG 69 (1987), S. 263-287 – Griffin, M., Nero. The End of a Dynasty, London 1984 – Heil, M. Die orientalische Außenpolitik des Kaisers Nero, (Quellen und Forschungen zur Antiken Welt, 26) München 1997

 

Sommersemester 2020  - digitales Notprogramm:

Dr. Anca Dan:

Hauptseminar: Historical geography and geoarchaeology of the ancient world
entfällt!

Natalie Schlirf, M.A:

Philipp Köhner:

  • Geschichte vor Ort = Lehrforschungsprojekt: Das römische Pfünz
    entfällt!
  • Übung: Einführung Propädeutik und Hilfswissenschaften (gemeinsam mit Nora Küppers / Oliver Sowa / Christoph Teubner)
    Online-Kurs: 82-068-GES42-S-UE2-0416.20201.001

Thomas Wittmann:

Proseminar: Alexander der Große
Online-Kurs: 82-068-GES21-V-S-PS-0914.20201.001

 

 

Wintersemester 2019/2020:

Prof. Dr. Michael Rathmann

Vorlesung: Einführung in die Alte Geschichte ( 82-068-GES11-S-VL-0914.20192.001)
UA 141, Mo. 10-12 Uhr

Vorlesung: Griechische Sozialgeschichte (82-068-GES21-V-S-VL-0914.20192.001)
KGA 303, Do. 14-16 Uhr

Hauptseminar: Heiligtümer in Griechenland (82-068-GES31-V-S-HS-0914.20192.001)
UA 030, Do. 10-12 Uhr

Hauptseminar: Flucht und Migration (88-068-GES101-V-S-HS-0914.20192.001)
UA 134, Mo. 14:30-16 Uhr

Dr. Mariachiara Angelucci

Hauptseminar: Die Darstellung der Welt in der Geographie von Strabon: Themen und Eigenschaften seines Werks (82-068-GES31_V_S_HS_0914.20192.002)
KGA 005, Fr. 15-18 Uhr (Blockveranstaltung ab 13.12.2019)

Natalie Schlirf, M.A.

Proseminar: Tam diu Germania vincitur - Die Römer in Germanien (82-068-GES21-V-S-PS-0914.20192.001)
UA 134, Mi. 12-14 Uhr

Lektürekurs: Publius Cornelius Tacitus (82-068-GES21-V-S-LK-0914.20192.001)
UA 134, Mi. 14:15-15 Uhr

Philipp Köhner: 

Lehrforschungsprojekt: Die Antike im Film (82-068-GES50-V-S-LV-0914.20192.001)
INS 101, Di 18-20 Uhr

Gemeinsame Veranstaltungen des Lehrstuhls:

Aktuelle Forschungen zur Alten Geschichte (82-068-GES50-V-S-LV-0914.20192.002)
UA 134, Mi. 10-12 Uhr

Altertumswissenschaftliches Forschungskolloquium (88-068-GES111-V-S-OS-0914.20192.001)
UA 030, Mo 18-20 Uhr

 

Sommersemester 2019

Prof. Dr. Michael Rathmann: 

Vorlesung: Rom – Facetten eines Weltreiches (82-068-GES21-V-S-VL-0914.20191.001)

UA-141, Mo., 10-12 Uhr, Beginn: 29.04.2019

 

Lehrforschungsprojekt: Kleomedes (82-068-GES50-V-S-LV-0914.20191.002)

UA-138, Do., 10-12 Uhr, Beginn: 25.04.2019

Kleomedes war ein griechischer Gelehrter und astronomischer Schriftsteller. Seine Herkunft ist unbekannt. Vermutlich im 2. Jh. n. Chr. verfasste er ein astronomisch-philosophisches Werk Über die kreisförmige Bewegung der Himmelskörper. Dieses repräsentiert nicht den aktuellen Kenntnisstand der damaligen Astronomie und war wohl eher als Kompendium für den ‚höheren Schulbetrieb‘ seiner Zeit gedacht. Daher liefert uns Kleomedes z.T. einzigartige Erkenntnisse der antiken Wissenschaft, die wir nur durch ihn kennen - zudem sind die Originale verloren. Zu den welthistorisch bedeutenden Passagen gehört vor allem die detaillierte Beschreibung der Verfahren, mit denen Eratosthenes und Poseidonios den Erdumfang berechneten. Ferner finden sich Argumente für die Kugelform der Erde, Passagen zum heliozentrischen Sonnensystem, Theorien über den Abstand von der Erde zur Sonne und zum Mond sowie die erste überlieferte astronomische Refraktion.

In den Sitzungen werden ausgewählte Passagen in deutscher Übersetzung gelesen, diskutiert und in den wissenschaftsgeschichtlichen Kontext eingeordnet.

 

Proseminar: Das Zeitalter der Diadochen (82-068-GES21-V-S-PS-0914.20191.001)

UA-138, Fr., 14-16 Uhr, Beginn: 26.04.2019

 

Prof. Dr. Antonio Molina Gómez: 

Hauptseminar: Spanien in der Spätantike [auf Englisch] (88-068-GES101-V-S-HS-0914.20191.001)

Blockseminar: Fr., 12.07.2019; Fr., 19.07.2019, Fr., 26.07.2019, Fr., 02.08.2019, jeweils 08:30-16 Uhr, Raum: INS 101

 

Dr. Mariachiara Angelucci: 

Hauptseminar: Pausanias and his Description of Greece: travelling in Roman Greece [auf Englisch] (82-068-GES31-V-S-HS-0914.20191.001)

KGA-005, Mi., 14-16 Uhr, Beginn: 24.04.2019

 

Dr. Kristina Hamacher: 

Proseminar: Reisekaiser, Philhellene, Restitutor – Die Herrschaft Kaiser Hadrians im Spiegel antiker Zeugnisse (82-068-GES21-V-S-PS-0914.20191.002)

INS-101, Mo., 16-18 Uhr, Beginn: 29.04.2019

„In mortuum eum a multis multa sunt dicta.“ „Nach seinem Tod wurde Vieles über ihn geredet.“ (SHA Hadrian 27,1)

Hadrian galt bereits in der Antike als umstrittene Persönlichkeit. Der Kaiser wurde aufgrund seiner Begeisterung für Griechenland als graeculus (‚Griechlein‘) bezeichnet und verbrachte einen großen Teil seiner Herrschaftszeit in den Provinzen. Von modernen Betrachtern wurde er dadurch vermehrt zum ‚Reisekaiser‘ abgestempelt. Die antiken Zeitgenossen hingegen, vor allem die Senatoren in der Hauptstadt Rom, betrachteten den neuen Kaiser mit Skepsis– zumal er große territoriale Errungenschaften seines Vorgängers, des optimus princeps Traian wieder zurücknehmen musste, um das Reich zu stabilisieren.

Im Proseminar werden, ausgehend von materiellen Zeugnissen aus der Zeit und über die Herrschaft Hadrians, die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Roms in der römischen Kaiserzeit erarbeitet sowie die Struktur der römischen Gesellschaft genauer betrachtet. Über dieses thematische Feld hinaus vermittelt das Proseminar Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens wie den kritischen Umgang mit Quellen und Literatur.

Literatur: Birley, A. R., Hadrian. The restless emperor, London u. a. 1997. – Fündling. J., Kommentar zur Vita Hadriani der Historia Augusta (Antiquitas IV, Beiträge zur Historia-Augusta-Forschung 3, Kommentare Bde. 4.1 und 4.2), Bonn 2006. –Zahrnt, M. Hadrian, in: Clauss, M. (Hrsg.): Die römischen Kaiser. 55 historische Portraits von Caesar bis Iustinian. 4., aktual. Aufl., München 2010, 124-136.

 

Natalie Schlirf, M.A.: 

Lehrforschungsprojekt: Aufarbeitung von Fundmünzen aus dem Ingolstädter Becken und Präsentation im Rahmen einer Ausstellung – in Kooperation mit dem Stadtmuseum Ingolstadt (82-068-GES47-V-S-SE1-0914.20191.003)

O17-001, Mo., 13-14:30 Uhr, Beginn: 29.04.2019 (-03.06.2019) & Fr., 28.06.2019, Fr., 05.07.2019, jeweils 9-15 Uhr im Stadtmuseum Ingolstadt

Im Lehrforschungsprojekt erhalten die Studierenden zunächst grundlegende Einsichten und Kenntnisse über die historische Hilfswissenschaft der Numismatik. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Ingolstadt arbeiten die Studierenden dessen breit gefächerte Sammlung an Fundmünzen auf (Bestimmung und Datierung, Einordnung in den Fundkontext anhand der einschlägigen Hilfsmittel). Gemeinsam erarbeitet die Gruppe einen digitalen Münzkatalog samt Bildmaterial für das Stadtmuseum. In Gruppenreferaten werden die Fundkontexte und historischen Hintergründe ausgewählter Stücke vorgestellt. Abschließend erhalten die Studierenden Praxiserfahrung im Bereich der Ausstellungskonzeption und Museumsdidaktik: Die Studierenden gestalten mehrere Vitrinen zur Sammlung im Stadtmuseum. Die Ergebnisse der studentischen Arbeit werden abschließend im „Sammelblatt des historischen Vereins Ingolstadt“ publiziert.

Prüfungsleistung: gemeinsame Erarbeitung eines Katalogs der Fundmünzen, Gruppenreferate zu ausgewählten Fundmünzen, Gruppenarbeit: Vitrinengestaltung und Ergebnispräsentation

 

Philipp Köhner: 

Übung: Einführung: Propädeutik und Hilfswissenschaften (Alte und Mittelalterliche Geschichte) (82-068-GES42-S-UE2-0416.20191.001)

Di., 14-17 Uhr, Beginn: 30.04.2019 (gemeinsam mit Kilian Baur)

 

Lektürekurs: Res gestae divi Augusti – Die Taten des vergöttlichten Augustus (82-068-GES21-V-S-LK-0914.20191.001)

UA-030, Mo., 14-16 Uhr, Beginn: 29.04.2019

 

Gemeinsame Veranstaltungen: 

Oberseminar: Aktuelle Forschungen zur Alten Geschichte (82-068-GES50-V-S-LV-0914.20191.001)

UA-138, Mi., 10-11:30 Uhr, Beginn: 08.05.2019

Ziel ist die Besprechung von BA- und auch MA-Arbeiten, die am Lehrstuhl für Alte Geschichte geplant sind, gerade geschrieben werden oder bereits abgeschlossen wurden. In einer konstruktiven Diskussionsumgebung soll im Plenum nochmals Quellenkritik, methodisches Vorgehen und stringentes Argumentieren an realen Projekten geschult werden. Gefördert werden soll konkret die Diskussionskultur unter den Studierenden selbst. Die Veranstaltung richtet sich zudem dezidiert auch an thematisch Interessierte, die sich einen Überblick darüber verschaffen wollen, welche Themen und Arbeitstechniken in der Alten Geschichte üblich bzw. möglich sind.

 

Altertumswissenschaftliches Kolloquium (88-068-GES111-V-S-OS-0914.20191.001)

UA-030, Mo. 18-20 Uhr, Beginn: 29.04.2019