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Aktuelles von der Professur für Landesgeschichte/Geschichte der Frühen Neuzeit

Veranstaltungen im Sommersemester 2020

Auf Grund der durch den Coronavirus verursachten Situation hat die Professur für Vergleichende Landesgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit eine Anpassung der Lehrveranstaltungen für das Sommersemester 2020 vorgenommen. Informationen finden Sie hier:

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020

Sprechstunden im Sommersemester 2020 - Prof. Dr. Sabine Ullmann

Dienstag 12:00 - 13:00 Uhr + Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr:

Telefonisch: 0 90 81 / 2 72 18 15

Am Mittwoch, 08.07.2020 kann die Sprechstunde NICHT stattfinden.

Am Mittwoch, 22.07.2020 erreichen Sie mich unter folgender Tel.-Nr.: 08421/93-21500.

Am 28.07. sowie am 29.07.2020 finden KEINE Sprechstunden statt.

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit - Prof. Dr. Sabine Ullmann

Dienstag, 04.08., 14:00 - 15:00 Uhr, Tel.: 08421/93-21500

Dienstag, 11.08., 14:00 - 15:00 Uhr, Tel.: 09081/2721815

Dienstag, 18.08., 14:00 - 15:00 Uhr, Tel.: 09081/2721815

Sprechstunden im Sommersemester 2020 - Oliver Sowa M.A.

Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr:

Telefonisch: 0 84 21 / 93-21680

Buchpräsentation in Dinkelsbühl am 24.10.2019

Stellvertretend für die erkrankte Autorin Dr. Teresa Neumeyer M.A. präsentierte Prof. Dr. Sabine Ullmann in Dinkelsbühl gemeinsam mit der Stadt Dinkelsbühl, vertreten durch ihren Bürgermeister Dr. Christoph Hammer und der Historischen Kommission von Bayern, vertreten durch ihren 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Ferdinand Kramer den Band „Dinkelsbühl“ aus der Reihe des Historischen Atlas von Bayern.

In ihrer an der Professur für Vergleichenden Landesgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt entstandene Dissertation untersuchte Dr. Teresa Neumeyer die komplexe Herrschaftsgeschichte im Altlandkreis Dinkelsbühl in Mittelfranken. In der Tradition des von der Historischen Kommission von Bayern herausgegebenen Atlaswerkes gliedert sich der 680seitige Band in vier Hauptteile. Nach einem historischen Überblick über die Entstehung der Herrschafts- und Kirchenverhältnisse seit dem Mittelalter, folgt ein Kapitel über die strittige Landeshoheit in dem untersuchten Raum. Über einen praxeologischen und diskursanalytischen Ansatz rekonstruiert die Autorin die umstrittenen Rechtsverhältnisse in der Vormoderne. Im Zentrum stehen dabei u.a. die Vorstellungen und Zuschreibungen verschiedenster Akteure im Streit um den Anspruch auf „Landeshoheit“. Darauf folgen zwei weitere Großkapitel mit umfassenden Verwaltungs-, Ämter-, Kirchen- und Ortsstatistiken am Ende des Alten Reiches (1792) sowie eine Beschreibung der Verwaltungsstruktur seit der preußischen Ära.

Mit ihrem Werk legt Dr. Teresa Neumeyer nicht nur ein für die Landes- und Stadtgeschichte wichtiges Nachschlagewerk vor, sondern gibt auch für die wissenschaftliche Erforschung der Verfassungs- und Rechtsgeschichte in Regionen des Alten Reiches mit geringer territorialer Integrität wie in Franken wichtige Impulse.

Neuerscheinung "Handbuch Landesgeschichte"

Prof. Dr. Sabine Ullmann hat, zusammen mit Prof. Dr. Christine Reinle, Prof. Dr. Werner Freitag und Prof. Dr. Michael Kissener, das „Handbuch Landesgeschichte“ herausgegeben. Es behandelt erstmals regional- und länderübergreifend die politische Raumentwicklung der deutschen Geschichte in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Ost und West, Nord und Süd, zwischen gewerbereichen und eher ländlichen Gebieten, zwischen Räumen kleineren und größeren Zuschnitts.

Dabei sprechen die Autoren/Innen nicht nur vom Raum, sondern auch von Land, Region, Landschaft oder von mental-maps. Diese keineswegs als Synonyme zu verstehenden Begriffe stehen für unterschiedliche methodische Zugriffe der insgesamt 22 Beiträge. Die Länder und Regionen werden in Abhängigkeit vom Forschungsstand, aber auch davon, ob sie eine spezifische politische, wirtschaftliche, soziale oder konfessionelle Struktur aufweisen, vergleichend untersucht. Jeweils zwei Autoren bilden ein Tandem, indem sie ihre jeweilige Region unter einer Themenstellung behandeln und die Ansätze und Ergebnisse ihres Vergleichs in einem gemeinsamen Einleitungsteil bilanzieren. Daneben wird das Fach Landesgeschichte eingehend methodisch und konzeptionell reflektiert.

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Neuerscheinung "Jahrbuch für Regionalgeschichte" mit Schwerpunkt zu Straßen und Wegen

Mit einem Themenschwerpunkt zur Nutzung und Wahrnehmung von Straßen und Wegen (1100-1800) ist der 36. Band des Jahrbuchs für Regionalgeschichte neu erschienen. Dr. Alexander Denzler fungiert als Gastherausgeber des Themenbandes und Mitautor eines Beitrags über die Straßen und Brücken der Reichsstadt Nürnberg um 1550. Historiker/Innen, aber auch Vertreter/Innen der Kunstgeschichte, Archäologie und der germanistischen Mediävisitik setzen sich daneben mit den - in der Vormoderne real exisitierenden oder (literarisch) imaginierten - Straßen und Wegen Böhmens, Gotlands, Italiens und weiterer Teile Europas und der Welt auseinander.